Die
Nahrung soll so natürlich wie möglich bleiben, weil fast jede Bearbeitung den
Gehalt an wichtigen Inhaltsstoffen vermindert.
Je frischer und unverarbeiteter
(naturbelassener), desto vollwertiger. Ziele
der Vollwerternährung:
optimale Versorgung des Körpers mit
allen essentiellen Nahrungsinhaltsstoffen
Gesunderhaltung durch optimale
Ausbildung von Abwehrkräften
optimale körperliche und geistige
Entwicklung und Leistungsfähigkeit
ökologische Lebensweise: Meidung von
Veredelungsverlusten
Energieeinsparung und Schonung der
Umwelt
Verminderung der Kosten im
Gesundheitswesen
Grundsätze
der Vollwerternährung:
kennt keine richtigen Verbote, sondern
nur Empfehlungen
Bevorzugung gering verarbeiteter
Lebensmittel: keine H-Milch sondern Rohmilch oder pasteurisierte Milch,
Vollmehl statt Auszugsmehl, Butter statt Margarine
Hälfte der Nahrung sollte aus
unerhitzter Frischkost: Rohkost, Obst, Salat, Karotten, Müsli
Verwendung von Erzeugnissen aus
ökologischer Landwirtschaft möglichst frei von Schadstoffen, regionale
Herkunft und der Jahreszeit entsprechend (Umweltschonung)
Vermeidung von NM mit Zusatzstoffen
Vermeidung von NM mit bestimmten
Technologien: zB. Gentechnik
Weiters:
Getreide und Getreideprodukte aus Vollkornmehl, pflanzl. Lebensmittel,
Cholesterin und Purine vermeiden, Frischkost, pflanzl. Öle, gehärtete Fette
vermeiden, kalt gepresste Öle, keine H-Milch, Ei + Fleich + Fisch gelegentlich, Nachteile
der Vollwertküche: mehr Arbeit, biologische LM sind teurer u. weniger lang
haltbar
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Eier oder nur Dotter mit Staubzucker
über Dampf (Wasserbad) dickschaumig schlagen
Würz- und Geschmacksmittel zugeben,
Masse kaltschlagen
steif geschlagene Obers unterheben
Vegetarische Kostformen
Gründe
für Vegetarismus:
ethische: weltanschauliche Gründe
("Du sollst kein Tier töten/essen!")
ökologische: Fleisch benötigt viel mehr
Energie als pflanzl. Nahrung
gesundheitliche: Vermeidung von
Cholesterin, Purin, Fetteinsparung
finanzielle: Fleisch ist teurer als
pflanz. Produkte
Formen:
Ovo-lacto-Vegetarier:
alle pflanzlichen Produkte und alle LM
vom lebenden Tier (alle Lebensmittel außer Fleisch)
Vorteile: - geringere Zufuhr an
Cholesterin und F mit gesättigten Fettsäuren
geringere Fettzufuhr insgesamt
geringere Kosten
höhrer Ballaststoffzufuhr
keine Nachteile
Lacto-Vegetarier:
alle pflanzlichen Produkte und alle
Milchprodukte und Honig (alle LM außer Fleisch und Eier)
Vorteile: siehe oben
Probleme: küchentechnisch: das Ei als
Binde-, Auflockerungs- und Färbemittel fehlt!
Veganer:
nur streng pflanzliche LM werden
verzehrt (kein Honig, keine Butter, Gelatine...)
Vorteile: siehe oben
Probleme: küchentechnisch: sehr
abwechslungsreiche Gestaltung des Speiseplans ist nicht möglich
ernährungsphysiologisch: Eiweißbedarfsdeckung eventuell problematisch,
Calciumbedarfsdeckung ev. problematisch, Eisen und Vit. B12-
Bedarfsdeckung problematisch
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Frühstück
1.
Frühstücksbuffet: Aufbau:
Frische Früchte
Frucht- und Gemüsesäfte
Kompotte
Joghurt, Topfen...
Kalte und warme Getreidenahrungsmittel
Käse-, Wurst- und Fleischplatten
Butter
Marmelade und Honig (können auch
aufgedeckt werden)
Frühstücksgebäck
in
Gehrichtung der Gäste aufgebaut Vorteile
für den Gast: freie
Auswahl, Portionsgröße kann selbst bestimmt werden Nachteile
für den Gast: selbst
bedienen Vorteile
für den Betrieb: einfacheres,
schnelleres Service Nachteile:
hoher Geschirraufwand, Reste, Halbpension
Das Grundgedeck/Kuvertgedeck
Einfaches
Grundgedeck:
in Kleinbetrieben.
Mit 1
Suppenlöffel erweitertes einfaches Grundgedeck:
Wenn Suppe im Suppenteller serviert wird, meist in Kleinbetrieben.
Mit
Dessertlöffel erweitertes einfaches Grundgedeck:
Wenn Suppe in Suppentasse serviert wird, meist in Mittelbetrieben.
Kuvertgedeck (oder auch Restaurantgedeck
oder á-la-carte-Gedeck genannt):
Erweiterung je nach Bestellung:
zusätzlich eine
Portion Butter und Gebäck setzt
sich zusammen aus:
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