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Volkswirtschaftliche Grundlagen.doc ®
Faculty
Economics
Discipline
Macroeconomics
Document category
Notes
University, School
HBLA Saalfelden
Additional information
2002
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~464  Words
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Macroeconomics

Betriebswirtschaft - Erstellung betrieblicher Leistungen
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  1. Volkswirtschaftliche Grundlagen

Wirtschaft = effizienter + sparsamer Umgang mit knappen Gütern

knappe Güter erkennt man daran, dass sie einen Preis haben

theoretische Grundlagen:

  • Beschreibung und Systematisierung von Wirtschaftsvorgängen (z.B. Arbeitslosigkeit – was ist sie?)
  • Erklärung dieser Vorgänge (Wie entsteht sie?)
  • Prognose wahrscheinlicher Entwicklungen (Wie viele Arbeitslose waren es 2002?)
  • Darstellung theoretischer Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten (Arbeitslosigkeit durch öffentliche Investitionen beseitigen)

Einteilung:

  • Volkswirtschaftslehre: befasst sich mit der gesamtwirtschaftlichen Fragestellung, analysiert bei der Arbeitsteilung notwendige Abstimmung der Aktivitäten der Wirtschaftssubjekte im Bereich der Produktion, Verteilung und Konsum
  • Betriebswirtschaftlehre: Güter bereitstellende Wirtschaftseinheit

Wirtschaften: bewusst mit knappen Gütern umgehen

Wirtschaften wichtig wegen

    • Unbegrenztheit der menschlichen Bedürfnisse
    • Verknappung der Rohstoffe

Bedürfnis = Gefühl eines Mangels

Bedarf ist der Teil der Bedürfnisse, der befriedigt werden kann (durch die Kaufkraft)

Wirtschaftsobjekt: Güter, die der Bedürfnisbefriedigung dienen

Wirtschaftssubjekt: diejenigen, die wirtschaften, die am Wirtschaftsprojekt beteiligt sind = Betriebe (Produzierender), Haushalte, Staat

 

Ökonomisches Prinzip

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Minimalprinzip: Ein gesetztes Ziel soll unter Einsatz der geringst möglichen Mittel erreicht werden. (Bsp. Benzin/ 50 km fahren, möchte möglichst geringen Verbrauch – minimal)

Opportunitätskosten (Alternativkosten)

= Wie viel kostet es mich, wenn ich mich für eine Alternative entscheide?

Opportunitätskosten = Variable Kosten der gewählten Alternative + entgangener Gewinn (DB, Einnahmen) der nicht gewählten Alternative

Deckungsbeitrag = Erlöse – variable Kosten

Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren

  • Boden (Betriebsstandort – Anbauboden, Abbauboden)
  • Arbeit (menschliche Arbeitsleistung)
  • Kapital ( materielle Produktionsmittel = Maschinen und Rohstoffe, inmaterielle Produktionsmittel = Lizenzen und Partente)
  • Bildung und technischer Fortschritt (Know how – Wissen – Innovation – Mitmachen von Trends)

Arbeitsteilung

Jeder führt die Arbeit aus, für die er am besten geeignet ist => billigere, schnellere, bessere Produktion

ausführend oder leitende Tätigkeiten

Arbeitsteilung auch auf internationaler Ebene (Bsp. Bananen)

Verwendung von Geld

Tauschvorgänge:

  • Geschlossene Hauswirtschaften (kein Tauschvorgang – alles selbst hergestellt und konsumiert)
  • Naturalwirtschaften (Gut gegen Gut)
  • Geldwirtschaften (Gut gegen Gut, Geld gegen Geld)

Funktion des Geldes:

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  • Tauschmittel
  • Wertaufbewahrungsmittel
  • Wertmaßstab

Sozialprodukt

Wie steht die eine Volkswirtschaft im Vergleich zur anderen da?

Grundlage: Güter- und Einkommensströme einer Volkswirtschaft, Maß für die wirtschaftliche Leistung und Wohlstand einer Volkswirtschaft.

Bruttoinlandsprodukt (BIP):

aus der Bruttowertschöpfung der drei Wirtschaftssektoren (primärer, sekundärer, tertiärer Sektor)

Bruttowertschöpfung = Erlöse – Vorleistungen

Vorleistungen = von anderen Betrieben angekaufte Rohstoffe, Halbfabrikate, Transportkosten usw.

Wertschöpfung = alles, was an Wert im Betrieb geschaffen wurde (Löhne, Gehälter, Gewinne, Abschreibungen, Steuern)

BIP besteht aus Einkommen, die im Inland entstehen = Inlandsprodukt.

Produktivität

Mengenmäßige Ausbringung (Output)

Mengenmäßiger Einsatz (Input)

Erhöhte Arbeitsproduktivität: bedeutet mehr Leistung bei gleichem Zeiteinsatz

Erhöhte Kapitalproduktivität: bedeutet mehr Ausstoß der eingesetzten Maschinen

Verringerte Bodenproduktivität: bedeutet eine geringere Ernte bei sonst gleich bleibenden Bearbeitungsmethoden

Gesenkte Wissensproduktivität: bedeutet geringere technische Fortschritte bei gleichem Forschungsaufwand.

wertmäßige Erträge = Erträge

wertmäßiger Einsatz Aufwendungen

 

Rentabilität

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drückt Wirtschaftlichkeit des Kapitals in Prozent aus

Eigenkapitalsrentabilität = Gewinn (Erträge – Kosten) x 100 (Periodengröße)

Eigenkapital (Stichtagsgröße)

Gesamtkapitalsrentabilität = (Gewinn + Fremdkapitalszinsen) x 100

Gesamtkapital


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