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Versuche zur Löslichkeit und Denaturierung .doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Chemistry
Document category
Report
University, School
BSK Bad Oldesloe
Additional information
2011
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P O R T F O L I O V E R B R E N N U N G Cindy Pfeifer 4A 1 INHALTSVERZEICHNIS­ Inhaltsverzeichnis­....3 Geschichte des Feuers...4 Quizshow (Dialog)....5 Interview....6 Versuc

Versuch 1 zur Löslichkeit:

a)

Geräte

Becherglas, Spatel, Petrischale

Chemikalien/

verwendete Stoffe

reines Eiklar, Kochsalz, Wasser

Durchführung:

Als erstes haben wir ca. 4 ml. reines Eiklar mit ca. 2 ml destilliertem Wasser gemischt. Als nächstes

haben wir etwas Kochsalz hinzugefügt und die Reaktion beobachtet. Danach haben wir unsere

Mischung mit destilliertem Wasser aufgefüllt (bis 30 ml)

Beobachtung:

Als erstes war die Mischung aus Eiklar und Wasser klar. Beim Hinzufügen von Kochsalz ist die

Lösung trüb geworden. Zu dieser Lösung haben wir erst 10 ml Wasser hinzugegeben und

beobachtet, dass sie etwas klarer geworden ist. Je mehr Wasser wir hinzugefügt haben, desto klarer

ist die Mischung geworden.

Ergebnis:

Proteine können geladene oder polare Aminosäuren haben. Die polaren und geladenen

Gruppen reagieren mit den Wassermolekülen und bilden dadurch Wasserstoffbrücken aus.

Aufgrund ihrer funktionellen Gruppen in den Seitenketten bilden sich Anionen oder

Kationen. Wasser ist ein Dipol. Das Sauerstoffatom zieht die Bindungselektronen mehr zu sich und

so entsteht eine positive Ladung bei den Wasserstoffatomen. Je nachdem, welche Ladung bei

den Proteinen vorliegt, lagern sich die Wassermoleküle um das Protein und bilden eine

Hydrathülle. Bei einem Kation liegt das Sauerstoffatom näher zum Protein, da dieses eine negative

Ladung hat und positive und negative Ladung sich anzieht. Liegt ein Anion vor, so liegen die

Wasserstoffatome näher dran.


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Aussalzung

Proteine liegen nur dann in einer Lösung vor, wenn sie über eine ausreichende Hydrathülle aus

Wassermolekülen verfügen. Wenn der Lösung jetzt Salze hinzugefügt werden, so bilden die

dissoziierten Ionen selbst Wassermoleküle in der Hydrathülle und entziehen dem Proteinmolekül

ihre Wassermoleküle. Wenn die Salzkonzentration einen bestimmten Wert erreicht hat, wird dieser

Effekt so groß, dass das Protein der Lösung nicht mehr standhalten kann, d.h. es fällt aus der Lösung

aus und es bildet sich ein Niederschlag. (Die Wechselwirkungen zwischen den Proteinen sind stärker

gewesen als die Interaktion mit dem Lösungsmittel. Somit aggregiert das Protein und fällt aus.)

b)

Geräte

Becherglas, Spatel, Petrischale, Messzylinder, Erlenmeyerkolben

Chemikalien/

verwendete Stoffe

Eiklarlösung, Ammoniumsulfatlösung, Wasser

Durchführung:

Zuerst haben wir das Becherglas mit 2 g Ammoniumsulfat gefüllt und dann mit destilliertem Wasser

bis 4 g aufgefüllt. Dazu haben wir dann die Eiklarlösung gegeben. Zuletzt haben wir die Mischung

mit destilliertem Wasser aufgefüllt (bis zu 30 ml).

Beobachtung:

Wasser und Ammoniumsulfat hat sich nicht vermischt. Als das Eiklar hinzugegeben wurde, entstand

eine trübe Lösung. Nachdem wir diese Mischung mit Wasser aufgefüllt haben, entstand wieder eine

klare Lösung, die oben etwas schaumig war.

 

Ergebnis:

Die am häufigsten angewandte und älteste Methode zur Fällung ist die mit Ammoniumsulfat.

Durch das Hinzufügen einer hohen Konzentration von Ammoniumionen (NH4+) und Sulfationen

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Aggregation der Proteine durch hydrophobe Wechselwirkung.

Die Lösung ist wieder trüb. Ammoniumsulfat ist leichter wieder von Proteinen zu entfernen als

andere Stoffe. Durch das Hinzufügen von ca. 20 Tropfen Wasser ist die Lösung wieder klar

geworden und somit das ausgefällte Eiweiß wieder zurückgegangen, da wieder mehr Hydrathüllen

gebildet worden sind. Durch die Fällung mit Ammoniumsulfat bleibt die biologische Aktivität des

Proteins erhalten.

Versuch 2 zur Denaturierung

a)

Geräte

Becherglas, Messzylinder, Pipette

Chemikalien/

verwendete Stoffe

Eiklarlösung, HCl, Wasser

Durchführung:

Zuerst haben wir die Eiklarlösung tropfenweise mit Salzsäure (HCl) versetzt. (Besser wäre bei diesem Versuch reines Eiklar gewesen). Anschließend haben wir die Lösung mit mehr Wasser verdünnt.

Beobachtung:

Die Eiklarlösung wird nach ca. 20 Tropfen von der Salzsäure zu einer trüben Lösung. Als wir dann die Lösung weiter mit destilliertem Wasser verdünnt haben, ist die Lösung trüb geblieben und die Eiweißfäden sind ausgefallen.

Ergebnis:

Denaturierung mit einer Säure. Die Denaturierung beschreibt die natürliche Veränderung der Struktur eines Proteins (Zerfall der Sekundär und Tertiärstruktur). In diesem Fall ist die Eiklarlösung durch eine Säure denaturiert. Die Struktur des Proteins ist nur noch ein Zufallsknäul, denn die stützenden Verbindungen, die das Protein eigentlich in der Form halten, werden zerstört.

Die Wasserstoff- Brücken sind gelöst worden.

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Durch Renaturierung kann das Protein wieder die Ausgangsstruktur annehmen.

b)

Geräte

Becherglas, Messzylinder

Chemikalien/

verwendete Stoffe

Eiklarlösung, Spiritus (Ethanol)

Durchführung:

Zuerst haben wir die Eiklarlösung mit 4 ml Ethanol gemischt. Anschließend diese Lösung mit Wasser aufgefüllt.

Beobachtung:

Die Eiklarlösung zusammen mit dem Ethanol ergibt eine sehr trübe Lösung, vergleichbar mit Milch. Nach reichlicher Wasserzugabe löst sich das ausgefallene Eiweiß wieder und die Lösung wird klar.

Ergebnis:

Durch die Denaturierung mit Alkohol kommt es zu einer reversiblen Veränderung der Hydrathülle bis hin zu einer Zerstörung der Hydrathülle. Ethanol stört die Wasserstoffbrücken, indem es als polares Lösungsmittel interferiert.

Es kommt zum Ausflocken des Proteins, da sich die Tertiärstruktur verändert. Normal liegen hydrophile Teile des Proteins in wässriger Lösung außen und hydrophobe Teile innen. Durch das Hinzufügen von Alkohol wird diese Struktur umgekehrt, also außen hydrophob und innen hydrophil. Dadurch kommt es zum Verklumpen der Lösung, denn die Tertiärstruktur hat sich verändert.

Versuch 3 zur Gel- und Sol- Bildung

a)

Geräte

Becherglas (2), Bunsenbrenner

Chemikalien/

verwendete Stoffe

Gelatinepulver

Durchführung:

10 Minuten vor Versuchsbeginn haben wir das Gelatinepulver mit kaltem Wasser in einem Becherglas gemischt. In einem anderen Becherglas haben wir bereits ein Wasserbad vorbereitet.

 

Beobachtung:

Die Gelatine in dem kalten Wasser bildet eine feste Substanz. Nachdem sie im Wasserbad erwärmt wurde, ist sie wieder flüssig geworden.

 

Ergebnis:

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Dieses ist das einzige Hydrokolloid, welches in kaltem Wasser fest und durch Erwärmung wieder flüssig werden kann. Dieser Vorgang ist reversibel, d.h. wenn die Gelatine flüssig ist, kann sie wieder fest werden und andersherum. Dies ist auch der Grund dafür, dass die Gummibärchen im Mund schmelzen und nicht kleben wie z.B.

Stärkeprodukte) Bei der Gelbildung entstehen dreidimensionale, ungeordnete Netzwerke verknüpfter Hydrokolloide, in denen das Lösungsmittel eingeschlossen ist.

b)

Geräte

Becherglas (2), Bunsenbrenner

Chemikalien/

verwendete Stoffe

Wackelpudding

Durchführung:

Wir haben den Wackelpudding in ein Becherglas gegeben und anschließend im Wasserbad erwärmt.

Beobachtung:

Die normale Konsistenz des Wackelpuddings ist eher fest bis Gelee artig. Durch das Erwärmen im Wasserbad ist der Wackelpudding flüssig geworden.

Ergebnis:

Die Götterspeise ist ein Hydrogel, in der das Polymergel aus Gelatine aufgebaut ist. (Gelatineanteil nur 3%, Rest angereichertes Wasser). Ein Hydrogel ist ein in Wasser gequollenes hydrophiles polymeres Netzwerk. Wie die Eigenschaften dieser Gele sind, hängt von den Wechselwirkungen zwischen Netzwerk und umgebender Flüssigkeit ab.

Erhitz man die Götterspeise, wird sie flüssig. Sie zeigt den gleichen Effekt wie Gelatine, da sie teilweise aus Gelatine besteht. Wird sie erhitzt, zerbricht das Netzwerk, welches die Lösung einschließt und es wird flüssig. Wenn sie kalt wird, baut sich dieses Netzwerk wieder auf.

 

 

 

Versuch 4 Ergänzung zur Denaturierung

 

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Becherglas (2), Bunsenbrenner

Chemikalien/

verwendete Stoffe

Eiklarlösung

Durchführung:

Wir haben die Eiklarlösung in ein Becherglas gekippt und anschließend im Wasserbad erhitzt und die Temperatur der Eiklarlösung gemessen.

Beobachtung:

Die Eiklarlösung ist nach dem Erhitzen trüb geworden. Bei ca. 50°C zeigte sich der erste Niederschlag.

Ergebnis:

Die Eiklarlösung wird trüb, weil die Sekundärstruktur und die Tertiärstruktur durch das Erhitzen beschädigt oder verändert werden. Durch die Hitze schwingen die Moleküle der Proteine viel mehr und es kann zum auseinanderbrechen der Strukturen kommen.

Aufgebrochene Vernetzungen suchen sich dadurch ein neues „Partnermolekül“ und somit ist dir Struktur verändert. Dies kann nicht rückgängig gemacht werden, denn ein hartes Ei bekommt man nicht wieder weich.

Quellen:

http://www.klett.de/sixcms/media.php/8/756820_128_129.pdf

http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/8/bc/vlu/proteinanalytik/proteinfaellung.vlu/Page/summary.html

http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/351034.PDF

http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/8/bc/vlu/faltung/stabilitaet.vlu/Page/vsc/de/ch/8/bc/faltung/denaat_ribonu.vscml.html

http://www.ls.haw-hamburg.de/~aaa018/Faellung.pdf

http://www.uni-salzburg.at/pls/portal/docs/1/562078.PDF

http://de.wikipedia.org/wiki/Denaturierung_%28Biochemie%29#Denaturierung_durch_Ethanol

http://www.chemieonline.de/forum/showthread.php?t=45861

http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20090207091826AAQN43y


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