POLYSACCHARIDE 1.) Allgemein · griech. poly: viel · Mehrfachzucker/ mehr als 2 Zuckermoleküle · kann verzweigt (baumartig)/ unverzweigt (kammartig) sein · am häufigsten Vorkommen eines Polysacchari
Die Herstellung von Eisen und Stahl Eisen ist das häufigste Schwermetall in der Erdkruste. Diese besteht zu etwa 5% aus Eisen, das jedoch meistens in Form von Eisenerzen vorkommt. Die wichtigsten Eis
P O R T F O L I O V E R B R E N N U N G Cindy Pfeifer 4A 1 INHALTSVERZEICHNIS­ Inhaltsverzeichnis­....3 Geschichte des Feuers...4 Quizshow (Dialog)....5 Interview....6 Versuc
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Aussalzung
Proteine liegen nur dann in einer
Lösung vor, wenn sie über eine ausreichende Hydrathülle aus
Wassermolekülen verfügen. Wenn
der Lösung jetzt Salze hinzugefügt werden, so bilden die
dissoziierten Ionen selbst
Wassermoleküle in der Hydrathülle und entziehen dem Proteinmolekül
ihre Wassermoleküle. Wenn die
Salzkonzentration einen bestimmten Wert erreicht hat, wird dieser
Effekt so groß, dass das Protein
der Lösung nicht mehr standhalten kann, d.h. es fällt aus der Lösung
aus und es bildet sich ein
Niederschlag. (Die Wechselwirkungen zwischen den Proteinen sind stärker
gewesen als die Interaktion mit
dem Lösungsmittel. Somit aggregiert das Protein und fällt aus.)
b)
Durchführung:
Zuerst
haben wir das Becherglas mit 2 g Ammoniumsulfat gefüllt und dann mit
destilliertem Wasser
bis
4 g aufgefüllt. Dazu haben wir dann die Eiklarlösung gegeben. Zuletzt haben wir
die Mischung
mit
destilliertem Wasser aufgefüllt (bis zu 30 ml).
Beobachtung:
Wasser und Ammoniumsulfat hat
sich nicht vermischt. Als das Eiklar hinzugegeben wurde, entstand
eine trübe Lösung. Nachdem wir
diese Mischung mit Wasser aufgefüllt haben, entstand wieder eine
klare Lösung, die oben etwas
schaumig war.
Ergebnis:
Die am häufigsten angewandte und
älteste Methode zur Fällung ist die mit Ammoniumsulfat.
Durch das Hinzufügen einer hohen
Konzentration von Ammoniumionen (NH4+) und Sulfationen
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Aggregation der Proteine durch
hydrophobe Wechselwirkung.
Die Lösung ist wieder trüb.
Ammoniumsulfat ist leichter wieder von Proteinen zu entfernen als
andere Stoffe. Durch das
Hinzufügen von ca. 20 Tropfen Wasser ist die Lösung wieder klar
geworden und somit das
ausgefällte Eiweiß wieder zurückgegangen, da wieder mehr Hydrathüllen
gebildet worden sind. Durch die
Fällung mit Ammoniumsulfat bleibt die biologische Aktivität des
Proteins erhalten.
Versuch
2 zur Denaturierung
a)
Durchführung:
Zuerst
haben wir die Eiklarlösung tropfenweise mit Salzsäure (HCl) versetzt. (Besser
wäre bei diesem Versuch reines Eiklar gewesen). Anschließend haben wir die
Lösung mit mehr Wasser verdünnt.
Beobachtung:
Die
Eiklarlösung wird nach ca. 20 Tropfen von der Salzsäure zu einer trüben Lösung.
Als wir dann die Lösung weiter mit destilliertem Wasser verdünnt haben, ist die
Lösung trüb geblieben und die Eiweißfäden sind ausgefallen.
Ergebnis:
Denaturierung
mit einer Säure. Die Denaturierung beschreibt die natürliche Veränderung der
Struktur eines Proteins (Zerfall der Sekundär und Tertiärstruktur). In diesem
Fall ist die Eiklarlösung durch eine Säure denaturiert. Die Struktur des
Proteins ist nur noch ein Zufallsknäul, denn die stützenden Verbindungen, die
das Protein eigentlich in der Form halten, werden zerstört.
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Durch
Renaturierung kann das Protein wieder die Ausgangsstruktur annehmen.
b)
Durchführung:
Zuerst
haben wir die Eiklarlösung mit 4 ml Ethanol gemischt. Anschließend diese Lösung
mit Wasser aufgefüllt.
Beobachtung:
Die
Eiklarlösung zusammen mit dem Ethanol ergibt eine sehr trübe Lösung,
vergleichbar mit Milch. Nach reichlicher Wasserzugabe löst sich das
ausgefallene Eiweiß wieder und die Lösung wird klar.
Ergebnis:
Durch
die Denaturierung mit Alkohol kommt es zu einer reversiblen Veränderung der
Hydrathülle bis hin zu einer Zerstörung der Hydrathülle. Ethanol stört die
Wasserstoffbrücken, indem es als polares Lösungsmittel interferiert.
Es kommt
zum Ausflocken des Proteins, da sich die Tertiärstruktur verändert. Normal
liegen hydrophile Teile des Proteins in wässriger Lösung außen und hydrophobe
Teile innen. Durch das Hinzufügen von Alkohol wird diese Struktur umgekehrt,
also außen hydrophob und innen hydrophil. Dadurch kommt es zum Verklumpen der
Lösung, denn die Tertiärstruktur hat sich verändert.
Versuch 3 zur Gel- und Sol- Bildung
a)
Durchführung:
10
Minuten vor Versuchsbeginn haben wir das Gelatinepulver mit kaltem Wasser in
einem Becherglas gemischt. In einem anderen Becherglas haben wir bereits ein
Wasserbad vorbereitet.
Beobachtung:
Die
Gelatine in dem kalten Wasser bildet eine feste Substanz. Nachdem sie im
Wasserbad erwärmt wurde, ist sie wieder flüssig geworden.
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Dieses ist
das einzige Hydrokolloid, welches in kaltem Wasser fest und durch Erwärmung
wieder flüssig werden kann. Dieser Vorgang ist reversibel, d.h. wenn die
Gelatine flüssig ist, kann sie wieder fest werden und andersherum. Dies ist
auch der Grund dafür, dass die Gummibärchen im Mund schmelzen und nicht kleben
wie z.B.
Stärkeprodukte) Bei der Gelbildung entstehen dreidimensionale,
ungeordnete Netzwerke verknüpfter Hydrokolloide, in denen das Lösungsmittel
eingeschlossen ist.
b)
Durchführung:
Wir
haben den Wackelpudding in ein Becherglas gegeben und anschließend im Wasserbad
erwärmt.
Beobachtung:
Die
normale Konsistenz des Wackelpuddings ist eher fest bis Gelee artig. Durch das
Erwärmen im Wasserbad ist der Wackelpudding flüssig geworden.
Ergebnis:
Die
Götterspeise ist ein Hydrogel, in der das Polymergel aus Gelatine aufgebaut
ist. (Gelatineanteil nur 3%, Rest angereichertes Wasser). Ein Hydrogel ist ein
in Wasser gequollenes hydrophiles polymeres Netzwerk. Wie die Eigenschaften
dieser Gele sind, hängt von den Wechselwirkungen zwischen Netzwerk und
umgebender Flüssigkeit ab.
Erhitz man die Götterspeise, wird sie flüssig. Sie
zeigt den gleichen Effekt wie Gelatine, da sie teilweise aus Gelatine besteht.
Wird sie erhitzt, zerbricht das Netzwerk, welches die Lösung einschließt und es
wird flüssig. Wenn sie kalt wird, baut sich dieses Netzwerk wieder auf.
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Durchführung:
Wir
haben die Eiklarlösung in ein Becherglas gekippt und anschließend im Wasserbad
erhitzt und die Temperatur der Eiklarlösung gemessen.
Beobachtung:
Die
Eiklarlösung ist nach dem Erhitzen trüb geworden. Bei ca. 50°C zeigte sich der
erste Niederschlag.
Ergebnis:
Die
Eiklarlösung wird trüb, weil die Sekundärstruktur und die Tertiärstruktur durch
das Erhitzen beschädigt oder verändert werden. Durch die Hitze schwingen die
Moleküle der Proteine viel mehr und es kann zum auseinanderbrechen der
Strukturen kommen.
Aufgebrochene Vernetzungen suchen sich dadurch ein neues
„Partnermolekül“ und somit ist dir Struktur verändert. Dies kann nicht
rückgängig gemacht werden, denn ein hartes Ei bekommt man nicht wieder weich.