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Vernetzung von Außenwohngruppen .doc

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Faculty
Social Science
Discipline
Sociology
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Fachhochschule Düsseldorf - FH
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2008/2009
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Fachhochschule Düsseldorf

Fachbereich 06: Sozial- und Kulturwissenschaften

WS 08/09

Fachgebiet: Didaktik/Methodik

Seminar: Einführung in die Didaktik/Methodik

Dozent:

Thema der Hausarbeit:

Außenwohngruppe Düsseldorf Hellerhof

Konzepterstellung:

Vernetzung der Außenwohngruppen untereinander

Namen:

Semester:

Matrikelnummer:

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis. II

1 Abkürzungsverzeichnis. III

2 Bedingungsanalyse. 4

2.1 Einrichtung, Träger und Konzept: 4

2.2 Gruppe, Räumlichkeiten, Personal: 5

3 Sozialraumanalyse. 6

4 Informationen zum Thema. 8

5 Ziele und Methoden.. 9

6 Evaluation.. 15

7 Literaturverzeichnis. 18

8 Anhang.. 19

1 Abkürzungsverzeichnis

 

bzgl.

bezüglich

bzw.

Beziehungsweise

Brosch.

Broschüre

d.h.

das heißt

gem.

Gemäß

ggfs.

Gegebenenfalls

Hrsg.

Herausgeber

hrsg.

herausgegeben

inkl.

Inklusive

o.g.

oben genannte(n)

S.

Seite(n)

sog.

so genannte(n)

u. a.

und andere(n) / unter anderem

z.B.

zum Beispiel

zzgl.

Zuzüglich


2 Bedingungsanalyse

 

2.1 Einrichtung, Träger und Konzept:

In unserer Hausarbeit möchten wir im ersten Teil die Außenwohngruppe Düsseldorf Hellerhof vorstellen.

Diese ist eine von sechs weiteren Wohngruppen in und um Düsseldorf.

Die Wohngruppe stellt eine Hilfe zur Erziehung nach §34 des SGBVIII dar. Dadurch werden die Leistungen durch das örtliche Jugendamt finanziert. Die Außenwohngruppe wird von zwei Leiterinnen geführt, die freiberuflich tätig sind. Die Fachaufsicht hat das Kinderhilfezentrum Düsseldorf, durch die Freiberuflichkeit bleibt die Aufnahme nicht ortsansässiger Kinder- und Jugendlichen aber offen.

Das Eigentumshaus, in dem die Gruppe seit April 2008 wohnt, ist vom „Freundeskreis“ des Kinderhilfezentrums finanziert worden.

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In dieser Zeit wohnen sie mit den Kindern zusammen, das Konzept soll so familienähnlich wie möglich sein. Am Wochenende werden sie durch eine Honorarkraft vertreten. Um die bestmögliche Betreuung zu sichern, arbeitet man immer zu zweit. Während der Woche ist dies immer eine der Leiterinnen zusammen mit einer Praktikantin und am Wochenende eine Honorarkraft mit einer Praktikantin bzw. mit einer anderen Honorarkraft oder unter Umständen einer der Leiterinnen.

2.2 Gruppe, Räumlichkeiten, Personal:

Wie oben schon beschrieben leben die Kinder mit den Betreuerinnen in einem Eigentumshaus in Hellerhof. In der Wohngruppe werden 5 Kinder im Alter zwischen 2 bis 8 Jahren betreut. N. (2 Jahre), A. (3 Jahre), L. (5 Jahre) sind Geschwister ebenso wie C. (4 Jahre) und M. (8 Jahre).

Die Wohngruppe ist am 01.10.2007 gegründet worden, als abzusehen war, dass eine Rückführung der Kinder in die Herkunftsfamilien nicht möglich sein wird. Von Oktober bis März lebten die Pädagoginnen mit den Kindern in einer Wohnung im Kinderhilfezentrum, bis das Haus in Hellerhof bezugsfertig war.

Die Kinder waren zum Teil schon ein Jahr vor der Gründung der Wohngruppe in der Notaufnahme des Kinderhilfezentrums untergebracht.

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Im Erdgeschoss befindet sich außerdem noch das Büro und in der 1. Etage das Betreuerschlafzimmer. Zum Haus gehört ein großer Garten, den die Kinder oft und gerne nutzen.

Zurzeit arbeiten in der Gruppe die beiden Leiterinnen, 5 Honorarkräfte und 2 Praktikantinnen. Einmal im Monat findet ein Team mit den Leiterinnen und der Fachaufsicht statt. Etwa alle zwei Monate setzen sich die übrigen Kolleginnen in einem Team zusammen.

3 Sozialraumanalyse

Im Folgenden stellen wir den Stadtteil Hellerhof und unsere Eindrücke vor. „Hellerhof ist der südlichste Stadtteil Düsseldorfs. Die Bebauung mit fast ausschließlich Ein- und Zweifamilienhäusern begann vor 30 Jahren.

Hellerhof ist rund 14 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Nur die nordwestliche Grenze teilt das Viertel noch mit Garath, die übrigen sind zugleich bereits Stadtgrenze zu Hilden, Langenfeld und Monheim. Erst 1973 wurde Hellerhof aus dem südöstlichem Drittel des damaligen Stadtbezirks Garath neu gebildet und in den anschließenden zehn bis 20 Jahren bebaut.

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Besonders beliebt ist die Hellerhofpassage, die für die alltäglichen Bedürfnisse Möglichkeiten bietet. Hier findet man einen Aldimarkt, eine Bäckerei, eine Reinigung, einen Schnellimbiss, eine Apotheke, einen Blumenladen und ein Büdchen mit Schreibbedarf.

Rechts neben der Hellerhofpassage befinden sich zusätzlich eine Sparkasse und ein Edeka-Markt.

„Über 90 Prozent der Wohngebäude sind hier bisweilen recht dicht gebaute Einfamilienhäuser aus der Zeit nach 1978. Drei Bäche durchfließen Viertel, im Osten liegen weitläufige Wiesen- und Waldflächen, die Urdenbacher Kämpe ist nah, und auf dem Hildener und Langenfelder Stadtgebiet, für die Bewohner von Hellerhof aber nur einen Katzensprung entfernt, gibt es mehrere Seen und Teiche
Der Stadtteil zählt allerdings fast ebenso viele Verkehrs- wie Grünflächen: Von Nord nach Süd ist Hellerhof zerschnitten von einer Eisenbahntrasse, der A59 und einer Schnellstraße.

Es gibt einen S-Bahnhof, von dem aus man in 17 Minuten zum Hauptbahnhof, in 34 ins Zentrum von Köln gelangt. Wegen der zentrumsfernen Lage weichen die Einwohner von Hellerhof in punkto Einkäufe, Ausgehen und auch Schulbesuch nicht selten in die umliegenden Kleinstädte aus, die schneller zu erreichen sind als die Düsseldorfer Innenstadt.“

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In einer mündlichen Befragung einiger Einwohner kam heraus, dass die sich in ihrem Stadtteil sehr wohl fühlen. Viele Eltern antworteten, dass „sie sich hier mit ihren Kindern sicher fühlen und sie diese ohne ein schlechtes Gefühl vor die Tür gehen lassen könnten.“ Die Einwohner erklärten, dass in Hellerhof ein gutes soziales Klima herrscht man sich gegenseitig hilft.

Für Jugendliche gibt es wenig Möglichkeiten in der Freizeitgestaltung. Bis auf einen Jugendclub gibt es in Hellerhof nichts. Die Jugendlichen fahren dann entweder in die Innenstadt von Düsseldorf oder nach Köln.

4 Informationen zum Thema

Bedeutung von Netzwerkarbeit und Kooperation:

In unserem ersten Gespräch mit einer der beiden hauptberuflichen Betreuerinnen stellte sich schnell heraus, dass die Vernetzung zwischen den sechs Wohngruppen in Düsseldorf und Umgebung ausbaufähig und vor allem wünschenswert wäre. Die Betreuerin erläuterte uns, dass bis auf die monatlich stattfinden Teamgespräche mit den Leiterinnen der anderen Wohngruppen und der Fachaufsicht wenig Austausch vorhanden ist.

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