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Vergleiche: Realismus vs. Konstruktivismus .docx

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Vergleiche: Realismus vs. Konstruktivismus

Realismus

Konstruktivismus

1)      Unabhängigkeit der Welt vom Subjekt

 

- Realismus: „den Tatsachen ins Auge       sehen“

- Das Wissen muss nicht im subjektiven verharren.

- beschreibt die Wissenschaft, einer hat eine Erkenntnis, welche von vielen anderen Menschen nutzbar ist.

- Atome verschwinden nicht, auch wenn der Erfinder davon stirbt.

- Evidenz: =Beweis der empirisch ist

-Bsp: Troja Ausgrabungen: „Welt als    Subjekt“. Vorher war Troja eine Sage, bis man die Stadt ausgegraben hatte.

- Die Wissenschaft liefert Subjekte

- Subjekt kann Welt erkennen, aber wenn einer etwas sieht und der Andere nicht, ist es dann wirklich da? (z.B. Maria Gottes Erscheinungen) à Einbildung oder Realität?

- Realist: Unabhängig von Subjekt darstellbar.

- Bsp. Wenn ich ohne Brille lese, sind die Buchstaben dann da oder nicht? Mit Brille seh ich auf einmal die Buchstaben. Was ist jetzt wirklich? Verschwommene Buchstaben ohne Brille oder die scharfen Buchstaben unter Benützung eines technischen Geräte (=Brille)

 

Unbeweisbare Ontologie

 

-          Realist ist nicht beweisbar.

-          Wie soll ich beweisen, dass die Wirklichkeit wahr ist.

-          Ontologie ist das „Sein“ bzw. die Realität

-          Konstruktivist bedeutet „Skeptisch sein“ Bsp.: „Wie kommst du zu dieser Theorie“?

-          Diese These ist nicht beweisbar, wie soll man die Wirklichkeit erkennen?

 

 

2)      Erkennbarkeit der Objektiven Welt

 

-Ist die Welt erkennbar?

-Kennt der Mensch heute die Anatomie besser als vor 1000 Jahren?  --> ja

-Sprachentwicklung ist besser geworden.

-Als Neandertaler hat man die Sinnesorgane mehr benutzt , weil die Sprach noch nicht so ausgeprägt war.

-Beispiel: Wir kennen das Universum besser, als je zuvor.

- Die Erkenntnis darf nicht subjektiv sein, sondern sie muss durch empirische Daten belegt sein.

à Objektiv heißt höhere strukturelle Ordnung.

 

Idealisierung ohne Bezug auf die Erkenntnisbedingungen

-          Welt ist für den Menschen erkennbar. Stimmt das oder stimmt´s nicht? à stimmt.

-          Bsp.: Es gibt 10 Planeten. Reicht das Auge aus um diesen 10ten Planeten zu sehen? Trotzdem kann man ihn zb mit Fernrohr sehen.

-          Es gibt keine bedingungsloses Erkennen der Wirklichkeit.

-          Diagnose bei Patienten, wegen Rötung der Haut. Kann man das erkennen oder nicht?

-          Wissen kann man nur was, unter bestimmten Voraussetzungen.

-          Konstruktivist unterstellt weniger.

-          Alles was wir erkennen, gilt nur als Erkanntes mit bestimmten Voraussetzungen. Es gibt kein bedingungsloses erkennen, ohne dafür notwendige Werkzeuge à Sterne –Fernrohr Beispiel.

3)      „Subjekt“ ist als Objekt darstellbar

 

 

-          Subjekte sind individuell

-          Macht zB Psychologie, Anatomie

 

Grenzen der Wissenschaftlichen Beschreibarkeit (Beweisbarkeit)

 

-          Ein Mann hatte eine aggressive Tat an seiner Frau ausgeübt. Ist er nun immer aggressiv? Kann man ihn als aggressiven Menschen abstempeln?

-          Es gibt Grenzen der wissenschaftlichen Erkennbarkeit. Woran erkennt man das die Wissenschaft Grenzen hat?

-          Quantenmechanik

-          Sprache: ein Begriff, ihn zu beschreiben erfordert Wörter die viel ungenauer sind als der Begriff selbst. „Somit erhält man als Resultat wieder einen ungenauen Begriff“

 

 

 

 

Radikaler Konstruktivismus und Kybernetik 2. Ordnung

1)      Statt „Objektiv“

-          Anstelle der Illusion wird Erkenntnisbedingung beachtet.

-          Kybernetiker ist realistischer als der Realist

Konsensuelle Organisation von Erfahrungen

2)      Statt „objektive Wahrheit“

-          Wissen muss erkennbar sein, damit es in anderer Welt nützlich ist.

-          Woran misst man den Wert von Wahrheit? à Je mehr Menschen davon profitieren, desto größer ist der Wert der Wahrheit bzw. des Wissen.

Konsensuelle funktionale Wahrheit

3)      Statt „Wissen passiv“ modelliert

-          Wissen unabhängig von Kommunikation.

-          Einen Wert an sich habenà Gibt’s nicht! „An sich“ hat keinen Sinn! Bedeutung des Bildes hängt vom Betrachter ab. (zb Mona Lisa)

-          Ohne Kommunikation haben Dinge (wie Bilder) keine Bedeutung. Bilder haben keinen Wert an sich! Wert bekommt es durch die Kommunikation.

-          Kybernistiker ist vorsichtiger in der Unterstellung der Wirklichkeit.

-          Ich sage es ist richtig, und behalte es für mich. (Sags keinen weiter)

Wissen als aktives Geschehen modelliert.

 

4)      Statt „Wissen unabhängig“ von Kommunikation und Handeln

Das Wissen ist verbunden mit kommunikation und Handeln (H.v.Foerster)

Der Kybernetiker ist realistischer als der Realist à er setzt weniger Illusionen in die Welt, er arbeitet unter Laborbedingungen.

Für Kybernetiker hat es keinen Sinn zu sagen, dass das Bild an sich wertvoll ist. Der Kybernetiker gibt der Kommunikation größere Bedeutung als der Realist.

Kybernetiker sind vorsichtiger in der Unterstellung der Wahrheit. (in Bezug zum Realisten)

Wettenstein: „Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt“

Ausgewählte Aspekte


Beobachter ist der zentrale Begriff.

Wer ist der Dominate Bedeutungsgeber in der Kommunikation? à der Sender oder der Empfänger?

Wer gibt dem Satz „ ich Liebe dich“ eine eigentliche Bedeutung? à der Empfänger

Die Bedeutung der Kommunikation hat zugenommen.

Kybernetik 2. Ordnung: Sender à Empfänger, wer gibt dem Satz die eigentliche Bedeutung? à der Empfänger à àDa der Möglichkeitsraum größer wird, wenn der Empfänger nicht abblockt.

Kommunikation im Bezug auf Freude, dient dazu um die Freude besser zu verstehen.

Wikipedia:

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Evident ist ein Sachverhalt, der unmittelbar ohne besondere methodische Aneignung klar auf der Hand liegt.

Unter Empirie (von griechisch empireia: Erfahrung, Erfahrungswissen) wird in der Wissenschaft eine im Labor oder im Feld durchgeführte Sammlung von Informationen verstanden, die auf gezielten Beobachtungen beruhen.

Die Ontologie (aus dem Griechischen ν on - „seiend“ als Partizip Präsens zu εναι einai „sein“, und λόγος logos - „Lehre“, „Wort“) ist eine Disziplin der theoretischen Philosophie.

In der Ontologie geht es in einer allgemeinen Begriffsverwendung um Grundstrukturen der Realität. Bei einigen traditionellen Herangehensweisen steht der Begriff des Seins im Vordergrund.

Spezielle Gegenstandsbereiche betreffende Fragen sind hingegen zum Beispiel „Was ist der Mensch?“, „Gibt es einen Gott?“ oder „Hat die Welt einen Anfang?

Konstruktivismus nennen sich mehrere Strömungen in der Philosophie.

Die meisten Varianten des Konstruktivismus gehen davon aus, dass ein erkannter Gegenstand vom Betrachter selbst durch den Vorgang des Erkennens konstruiert wird. In der Fachsprache der Philosophie ausgedrückt, nehmen sie damit eine nominalistische Position zum Universalienproblem ein.

 

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Zumindest muss aber der Beobachter eines Systems ebenso wie das System selbst beschrieben und erklärt werden.


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