Kernkraftwerk Gundremmingen 1 Allgemeine Daten - Abkürzung KGG (Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH) Befindet sich im schwäbischen Landkreis Günzburg - Betreiber ist die KGG, die 75% der RWE Power A
Berechnung und Entwurf eines Konsolanschlusses Inhaltsverzeichnis­ Verzeichnis der Formelzeichen, Abkürzungen und Indizes 1. Aufgabenstellung 6 2. Darstellung des Biegemoment Verlaufes l
VERGLEICH
VERSCHIEDENER MESSVERFAHREN ZUR BESTIMMUNG DES ZELLTODES VON HEFEZELLEN
Der Eukaryot Saccharomyces Cerevisiae
ein Modellorganismus in der molekularbiologischen Forschung. Aufgrund der
einfachen Kultur-bedingungen und der Verwandtschaft der internen Zellstruktur
zu anderen eukaryoten Zellen wird er zum Beispiel zur Untersuchung des
Zellzyklus oder des Proteinabbaus verwendet.
Der Zelltod.,
die sogenannte Apoptose, ist
eine Form des programmierten Zelltods. Es ist gewissermaßen ein „Zellselbstmord“
einzelner Zellen. Die Apoptose wird aktiv von der Zelle durchgeführt und ist
somit Teil des Stoffwechsels der Zelle, wodurch die Zelle einer strengen
Kontrolle unterliegt und ohne Schädigung des benachbarten Gewebes stirbt.
Dieses kann von außen angeregt werden (etwa durch Immunzellen) oder aufgrund
von zellinternen Prozessen ausgelöst werden (etwa nach starker Schädigung der
Erbinformation).
Die Apoptose unterscheidet von den anderen Formen des
programmierten Zelltods, das bei ihr eine Gruppe von Enzymen, die
proteolytische Aktivität aufweisen, durch sogenannte Caspasen, eine zentrale
Rolle spielen.
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Als Folge kommt es zu lokalen Entzündungen, wobei
auch benachbartes Gewebe beschädigt wird. Im Vergleich zur Nekrose ist die
Apoptose die häufigere Form des Zelltods.
Gegenwärtig wird die Apoptose besonders
im Zusammenhang mit der
Krebsentstehung und verschiedenen Autoimmunerkrankungen erforscht. Ein Ziel der
Krebsforschung ist es, kontrollierte Apoptose bei entarteten Zellen auszulösen.
METHODEN
Das Sterben von einzelnen
Hefezellen kann über mehrere Verfahren bestimmt werden:
1)FACS-Analyse
Bedeutet Fluorescence Activated Cell
Sorting, wird aber meist Durchflußzytometrie genannt. Es wird anhand optischer
Signalen die Intensität der Emissionen der Zelle gemessen wenn diese den
Lichtstrahl passiert. Der Schwellenwert, ab dem eine Zelle als tot betrachtet
wird, kann frei gewählt werden.
Fluoreszenz Mikroskopie:
DHE (Dihydroethidium) ist eine Färbung
zum Nachweis reaktiver Sauerstoffspezien (z.B. H2O2). So
wird Zellstress nachgewiesen. Es werden die toten Zellen positiv fluoreszierend
gezeigt, weil die Fluoreszierende Farbe das Mikroskop abgegebene Licht
reflektiert.
Im Fluoreszenz-Mikroskop erscheinen DHE- positive Zellen rot
fluoreszierend. Dies ist der Anteil der gestressten Zellen, die aktiv
Selbstmord begehen.
DIC (Digitaler Interferenzkontrast)
ist die Hellfeldmikroskopie. Sie zeigt die gesamte Population sowohl lebende
als auch tote Zellen.
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VORGEHENSWEISE
Aus den 26000 Messergebnissen, die
mittels FACS- Analyse ermittelt wurden, ist eine Stichprobe mit 8000 Werten
entnommen worden. Daraus wurde Mittelwert, Median und Varianz errechnet
(Tabelle 1). Der Median ist die Grenze zwischen 2 Hälften und halbiert eine
Verteilung. Die Varianz beschreibt wie stark eine Messgröße vom Mittelwert
streut.
Anhand der Stichprobe werden
Histogramme erstellt, die die lebenden und die toten Populationen darstellen.Anschließend wurde der Grenzwert anhand der
Intensitätswerte mit Hilfe des Logarithmus und der erstellten Histogramme
festgelegt (Bild 1,2,3,4).
Da dieser zwischen toten und lebenden Zellen frei
gewählt werden kann, liegt dieser am optisch tiefsten Punkt der beiden
Populationen. Dies entspricht einem Intesitätswert von 22,1979. Mit dem Grenzwert lassen sich nun die Verteilungen der Populationen
darstellen (Bild 5, 6, 7, 8)
VERGLEICH
Um die FACS- Methode DHE Tag 1 und
FACS- Methode Tunel Tag 1 zu vergleichen, verwendet man den T-Test, der die
statistische Signifikanz berechnet. Sie gibt eine begründete Entscheidung über
die Gültigkeit oder Ungültigkeit einer Hypothese. Da es sich bei den Daten um
Stichproben handelt, lässt sich aber niemals mit Sicherheit sagen, ob eine
Hypothese stimmt oder nicht.
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Im Vergleich der beiden
Färbemethoden mit ungleichen Varianzen am Tag 1 ergibt sich eine
Wahrscheinlichkeit p von 5,07088*10-34, der kleiner als das
Signifikanzniveau ist und somit kann die H0 Hypothese verworfen
werden. Es kann also ein signifikanter Unterschied bei den beiden Färbemethoden
betrachtet werden.
Um die verschiedenen
Mikroskop-Ergebnisse gegenüber zustellen, wurden die Bilder bearbeitet (Bild 9,
10, 11, 12) und die lebenden und die toten Populationen übereinandergelegt um
so diese zu vergleichen und auszuzählen. Wenn man die verschiedenen
Prozentsätze (Bild 13, 14, 15, 16) der Populationen der Fluoreszenzmikroskopie
DHE Tag 1 und Tunel Tag1 erhält man einen 6-mal so großen Unterschied bei den
toten Zellen.
Es ergibt sich ebenso ein Unterschied bei der
Fluoreszenz-Mikroskopie DHE Tag 5 und Tunel Tag 5.
Ein Grund für
die Unterschiede in den einzelnen Färbemethoden kann die genommene Stichprobe
sein, da diese nicht für alle 26000 Intesitätswerte stehen kann.
ERGEBNISSE
Aufgrund der Auswertung wird
festgestellt, dass der Vergleich von FACS-Analyse und Fluoreszenzmikroskopie
schwierig ist, da jedes der beiden Verfahren eine eigene Technik und
verschiedene Daten beinhaltet.
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Aufgrund der Stichproben
kommt es aber zu extremen Abweichungen der Ergebnisse, daher müsste man
vermutlich, um ein genaueres Ergebnis zu erzielen, alle 26000 Intensitätswerte
bei FACS verwenden. Bei Fluoreszenzmikroskopie wären Bilder mit größeren
Populatiuonen aussagekräftiger.
In diesem Fall gibt es
somit keinen direkten Vergleich.
REFERenzen
1.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Siegfried Vössner,
Skriptum EDV Basiswissen