Die Varussschlacht
Einleitung
Varus Varus, gib
mir meine Legionen wieder!!! Soll Kaiser Augustus geklagt haben, als die Römer
im
September 9 n.
Christi eine katastrophale Niederlage gegen den ehemaligen römischen Offizier
Arminius erlitten hatten. Den Römern gelang nicht das große Ziel, Germanien zu
erobern und in das römische Weltreich einzugliedern. Aber wie war es möglich,
dass Germanen die hochgerüsteten und zahlenmäßig überlegenen Römer besiegten.
Wie gelang es Arminus einem cheruskischen Fürstensohn, den Aufstand gegen die
Römer anzustiften? War Varus ein Versager oder wurde er geschickt getäuscht?
Wer war Varus?
Varus war der oberste
römische Feldherr von Germanien. Er war sehr mächtig und hatte viele Soldaten
in seiner Befehlshabung –3 Legionen. 1. Legion hat 5 - 6000 Mann, mit
Hilfstruppen 8000 also insgesamt circa 24000 Mann. Er versuchte, die bis zur
Elbe unterworfenen Gebiete als Provinz einzurichten, besonders die
Steuereintreibung zu systematisieren und die römische Rechtsprechung einzuführen.
Wer war Arminus?
Arminus war Sohn
eines Cheruskischen Fürsten. In seiner Jugend begannen die Römer mit ihrem
Feldzug in Germanien. Die Römer als neue Befehlshaber verlangten, dass ein Teil
der fürstlichen Kinder von bedeuteten germanischen Stämmen nach Rom zur militärischen
Ausbildung und Erziehung geschickt wurden.
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Vorgeschichte der
Varusschlacht
Die Varusschlacht
( auch Hermannsschlacht im Teutoburger Wald) fand im Jahre 9 n. Christi
wahrscheinlich bei Kalkriese im Osnabrücker Land statt.
Arminus kehrte 3
Jahre später, also 7 n. Christi in seine Heimat zurück. Zur gleichen Zeit wurde
Varus Stadthalter, der seit Jahren unter röm. Herrschaft stehenden Legionen. Die
germanischen Stämme (Cherusker, Catten, Goden usw.) sollen Romanisiert werden
(gleicher Glaube, Gesetze usw.)
Arminus
entwickelte einen geschickten Plan um seinem Volk zu helfen.
Die Varusschlacht
Normalerweise
hätten die germ. Stämme eine offene Schlacht gegen eine hochgerüstete röm.
Armee nie gewinnen können. Als die Armee von Varus vom Sommerlager ins
Winterlager ziehen wollte, ins westrheinische Gebiet, lockte Arminius, Varus
auf einen anderen Weg, den er vorher lange gut geplant und durchdacht hatte.
Der Weg entlang des
Wiehengebirges am Kalkrieser Berg war schmal. Links bewaldete Berghänge und
rechts Sumpfland. Dadurch wurden die röm. Legionen in die Länge gezogen und die
Marschkolonen konnten nur zu zweit nebeneinander gehen. Die Germanenhatten im
Waldgebiet, Deckungen, Erdwellen und Hindernisse angelegt – mit schmalen
durchlässigen Wegen für den Rückzug.
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Vor Angst gefangen
oder getötet zu werden entschloss Varus sich zu einer furchtbaren aber
notwendigen tat er stürzte sich in sein Schwert. Als das bekannt wurde werte
sich auch keiner mehr manche taten es ihren Anführer gleich oder warfen ihre Waffen
weg und überbliesen sich den der sie töten wollte. Weglaufen konnte keiner
auch wen er es noch so gerne wollte. Seitdem trauten sich die Römer nicht mehr
ins das linksrheinische Gebiet. Jahre später wurde Arminius von seinen eigenen
Leuten heimtückisch erstochen, weil sie Angst hatten, dass er sie zu Römer
machen würde.
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