BURNOUT SYNDROM
Mütter haben es, Ärzte, Lehrer und
Manager und Arbeitslose. In Österreich leidet heute jeder Fünfte am
Burn-out-Syndrom, das durch Überlastung und emotionalen Stress hervorgerufen
wird. Neue Erkenntnisse, Präventionsstrategien und wie Betroffene
erleben, dass plötzlich nichts mehr geht.
Sie ist Psychologin und weiß über das
Prinzip Psychosomatik Bescheid. Sie studierte die Umwege, die die Seele über
den Körper nimmt, um dem Ich zu signalisieren, dass Umkehrstrategien dringend
angesagt wären.
Und dennoch wurde die allein erziehende
Mutter dreier Kinder vor ein paar Wochen plötzlich in die Hilflosigkeit einer
schwer Kranken gestürzt. Der totale Kollaps, der sich mit Lähmungs- und
Erstarrungszuständen sowie einer Angst, „die sich wie ein Korsett um mich
legte“, bemerkbar machte, ist das Resultat eines Jahrzehnts, in dem sie drei
Kinder im Alleingang aufzuziehen, eine Trennung zu verarbeiten und einen
beruflichen Umstieg – vom Hotelfach in die Psychologie – zu bewältigen hatte.
Eines Jahrzehnts, in dem „für alles außer für mich Zeit“ war. Der
Zusammenbruch, die langsame Verlöschung des Ichs kündigte sich jahrelang nur
über den Körper an: Migräne, Bandscheibenvorfall, unerträgliche
Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, für die es keine medizinische Hilfe gab,
und bleierne, endlose Müdigkeit, die auch nicht durch Ruhephasen in den Griff
zu bekommen war.
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halben Jahr übt sie einen Managementjob in der Drogenarbeit aus, der sie,
untypisch für die Krankheit, „durch und durch im positiven Sinn erfüllt und für
den mir auch Anerkennung und Wertschätzung zuteil werden.“
Denn auch ein diffiziles Privatleben, die Doppelbelastung berufstätiger Mütter,
die existenzielle Bedrohung durch die Wirtschaftskrise, die Glücksansprüche,
die die Menschen an ihr Leben stellen, sowie kommunikationstechnologische
Entwicklungen, die ständige Erreichbarkeit zur Folge haben, bereiten den Boden
für ein Syndrom, das im schlimmsten Fall mit Selbstmord enden kann.
Die Ursachen für Burnout lassen sich v.a.
im persönlichen, im sozial-, und organisationspsychologischen und im
gesellschaftlichen Bereich finden. Bei all diesen genannten Feldern spielt
insbesondere der Rollenkonflikt zwischen Wunschbild und Realität eine große
Bedeutung. Ist die Diskrepanz zu groß, steigt die emotionale Enttäuschung
stark. Eben diese Enttäuschung
stellt die Grundlage der Krankheit dar.
Der Belastung des Menschen durch seine
Umwelt steht seine persönliche Widerstandsfähigkeit (Resilienz)
gegenüber. Folgende persönliche Aspekte vermindern diese persönliche
Belastbarkeit und begünstigen den Burnout:
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·
Perfektionsstreben:
Ausbrenner setzten sich oft zu hohe Ziele und haben Probleme, Kompromisse
einzugehen. Das wirkt sich nachhaltig auf ihre Handlungsplanung und -bewertung
aus. (Sportler)
·
Helfersyndrom: Es wird
versucht, Versagenserlebnisse und versagte Zuwendung in der Kindheit nun durch
die eigene soziale Tätigkeit zu kompensieren. Der Helfer gibt die Zuwendung,
die er empfangen möchte. Personen mit dem Helfersyndrom versuchen, ihr labiles
Selbstwertgefühl durch die Aufopferung an eine große Aufgabe und die damit
verbundene Dankbarkeit vieler Hilfsempfänger zu stabilisieren.
·
krankhafter Ehrgeiz: Menschen deren Selbstwertgefühl größtenteils auf ihren beruflichen
Leistungen beruht, zeigen eine häufig krankhafte Sucht nach Erfolg. Diese wird
meist durch die elterliche Erziehung geprägt, nämlich genau dann, wenn die
Zuneigung und Liebe direkt von den vorgezeigten Erfolgen der Kinder abhängt.
·
besondere persönliche Defizite: Eine schlechte
Ausbildung, die Misserfolge provoziert und die Unfähigkeit, anderen Grenzen zu
setzen, können den Burnout begünstigen.
·
ADHS-Betroffene
sind generell einer erhöhten Burnoutgefahr ausgesetzt
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Weltgesundheitsorganisation WHO deklarierte Stress zur größten
Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts. Bis 2020 werden Angstneurosen und
Depressionen neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigsten Gründe für
Arbeitsunfähigkeit sein.
Zynismusphase.
Beim Zynismus verabschiedet sich das
ethnische Bewusstsein, Verzweiflung und das Verlange nach sozialem Rückzug
drängt in einem auf.
Die Änfänge: Burn-out galt als Phänomen, das Berufen wie Ärzten, Polizisten,
Krankenhauspersonal und Sozialarbeitern zugeordnet wurde.
Heute: Verabschiedung von der Einschränkung auf bestimmte Branchen.
Burn-out kann Schüler, Hausfrauen und Arbeitslose genauso befallen wie
Politiker, Lehrer, Stewardessen oder Manager.
Ursachen: Das Gefühl von nicht respektiert und geschätzt zu werden kann eine
Abwärtsspirale in Gang setzen. Unzufriedenheit mit einer Arbeit, die keine
Identifikationsmöglichkeiten liefert, das Schwinden von Energie, Enthusiasmus
und Engagement für eine Sache, sind typische Anzeichen für eine bevorstehende
Zynismusphase.
→ Beispiel
Kindliche Prägung: Eltern, die ihr Kind unter ständigen Leistungsdruck setzen
und fehlende Vermittlung der Wertschätzung übermitteln, machen ihr Kind dadurch
anfälliger für diese Syndrome.
Auch Mobbing stärkt Anfälligkeit: Mobbing symbolisiert Stressfaktor bei den Opfern und erhöht dadurch
das Burn-out Risiko.
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Junge Historie.
Da Das Burnout Syndrom eine sehr „ junge
Krankheit“ ist gibt es zu diesem Thema kaum Statistiken , Diagnoserepertoire
oder Forschungsprojekte. Die Forschung begann erst vor 30 Jahren und ist
deswegen nicht sehr ausgereift. Deswegen dauert die Gesundung
überdurchschnittlich lange und kann sich von mehreren Wochen bis zu vielen
Jahren ziehen,da es keine Präventionsstrategien gibt.
Durch die unausgereifte Forschung kann man
die Symptome auch noch nicht 100%ig eingrenzen.
Jedoch am häufigsten angegeben werden :
- „bodenlose Erschöpfung“
- „Emotionale Abgestumpftheit“
- Div. Psychosomatische Erkrankungen
Und in dessen Folge:
Bei Frauen:
- Schwaches Immunsystem
- Häufige Infekte
- Schlafbeschwerden
- Gelenks und Kopfschmerzen
Bei Männern:
- Magen- und Verdauungsprobleme
- Schwindelgefühle
- Bluthochdruck
Doch diese sehr allgemeinen Symptome
verursachen viele Probleme in der Diagnostik , da sie auch bei anderen
psychiatrischen Krankheiten vorhanden sein können. Deshalb ist es schwierig
,das Burnout Syndrom von anderen Krankheiten zu differenzieren. Diese müssen
jedoch nicht im Zusammenhang mit der beruflichen Situation stehen.
Das Burnout Syndrom wird von einer der bekanntesten Burnout Forschern Christina
Maslach so definiert: „Wenn Menschen beständig einer Form von Stress ausgesetzt
sind und sie zunehmend mit der Bewältigung dieses Stresses überfordert sind,
haben wir es mit Burn-out zu tun.“
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Bei Jemandem , der unter ständiger Anspannung
leb, kommt es zu einer starken Produktion des Stresshormons Cortisol..“ Je
länger dieser Zustand anhält, desto größer wird die Gefahr für „Depressionen
und Suizidgedanken“.
Stichworte:
Burnout Syndrom : Sehr Junge Krankheit ,
Wenig Forschung , Sympotome nicht eindeutig ,
Jedoch am häufigsten angegeben werden :
(oben)
burnout schwer zu diagnostizieren. Sehr allgemeine Sympotome , Andere
Krankheuten n icht unbeding beruflich bedingt. Burnout: Ständig stress
ausgesetzt. Überproduktion von Cortisol. àSUIZIDGEFAHR!
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