Title, Topic

Unterrichtsvorbereitung Thema Fabel - Methoden Deutsch (Page 2).doc

®
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[1] [2]
Faculty
Human Science
Discipline
German
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Paper
University, School
Ref. Hessen
Additional information
2010
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German

Faust - reduzierte Theaterfassung
FAUST EINE TRAMÖDIE Theater auf dem Theater für sechs Schauspieler und einen Regisseur bearbeitet von Jürgen Ferber Kontakt Jürgen Ferber Rheintalstr. 31 68723 Schwetzingen Telefon: (06202)

Dabei muss für den Leser/Hörer erkennbar werden, dass eine Verhaltensweise als unterlegen erkennbar ist. In Rede und Gegenrede, Aktion und Reaktion läuft ein dramatisches Geschehen ab, dass sich zum Höhepunkt hin zuspitzt und in einem überraschenden Moment,einer Pointe, gipfelt.

Das Ergebnis wird am Ende der Fabel berichtet und ist die Lösung des Konfliktes. In der Deutung des Fabelgleichnisses kommt die Absicht des Dichters zum tragen.

In einigen Fabeln wird als vierter Baustein das Epimythion, der Lehrsatz; hinzugefügt, der die moralische Lehre prägnant formuliert.

Übersicht über die Unterrichtseinheit[3]

Stunde

Stundenthema

Stundeninhalt

Ziele der Stunde

1.   Stunde

Der Fuchs und der Rabe

Die SuS arbeiten in Gruppen die Besonderheiten der Fabel „Der Fuchs und der Rabe“ heraus und schreiben diese auf ein Plakat. Die Ergebnisse werden am Ende der Klasse präsentiert.

Die SuS sollen die Fabel als Textgattung kennen lernen und sich mit ihren Merkmalen auseinandersetzen.

2.   Stunde

Merkmale der Fabel

Die SuS arbeiten im Klassengespräch die allgemeinen Merkmale einer Fabel anhand aller in der letzten Stunde erstellen Plakate heraus. Es wird eine Checkliste erstellt, anhand derer man eine Fabel erkennen kann.

Die SuS arbeiten gemeinsam das Wesentliche der Fabel heraus und setzen sich hierbei vertieft ihren Merkmalen auseinander.

3.   Stunde

Fabeln erkennen

lernen

Die SuS bekommen gruppen-weise jeweils einen Text, den sie mit Hilfe der zuvor erstellten Checkliste auf die Textgattung „Fabel“ hin untersuchen sollen. Der Text sowie das Gruppenergebnis werden am Ende der Stunde vorgestellt.

Die SuS arbeiten in Gruppen und lernen hierbei die Checkliste zur Überprüfung eines Textes anzuwenden.

4.   Stunde

Eine Fabel schreiben

Die SuS sollen in dieser Stunde selbst eine Fabel schreiben. Hierbei orientieren sie sich an der Checkliste zur Überprüfung einer Fabel. Wer fertig ist tauscht seinen Text mit einem anderen Kind und überprüft dessen Text auf die Merkmale einer Fabel.

* siehe Alternative S. 7

Die SuS lernen das Wissen über eine Fabel anzuwenden, indem sie selbst einen Text dieser Gattung produzieren. Hierdurch wird das Gelernte gefestigt.

5.   Stunde

Erstellen eines Klassen-Fabelbuches

Die SuS schreiben ihre Fabel ordentlich auf ein weißes Blatt und verzieren es. Dieses wird für alle kopiert. Die SuS gestalten ein Deckblatt für ihr eigenes Fabelbuch und binden es mit Hilfe der Lehrkraft zu einem Buch.

Abschluß der Einheit durch das Erstellen des Fabelbuches. Die SuS erhalten ein individuell gestaltetes Fabelbuch, das sie auch zu Hause präsentieren können.

Alternative in der 4. Stunde

Da es in der Lerngruppe sehr heterogene Lernvoraussetzungen gibt (siehe 2.), werden hier zum Thema „Fabel schreiben“ Alternativen angeboten, die nach Bedarf an die Kinder (Binnendifferenzierung) ausgeteilt werden können:

I. Das Eichhörnchen

Das Eichhörnchen hat vom Nachbarstamm alles genau beobachtet. Mache ein Interview mit dem Eichhörnchen. Es soll genau erzählen, was es gesehen hat und euch sagen, was es über den Streit zwischen Fuchs und Rabe denkt. Fand es das Erlebnis lustig – oder gemein...?

Schreibe Deine Fragen und ausführliche Antworten auf.

 

II.    Ein anderes Ende einfallen lassen

Überlege Dir, wie die Fabel anders enden könnte.

Wenn Du keine Idee hast, könntest Du eine der folgenden aufgreifen:

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b. Der Rabe verliert zwar den Käse, aber durch eine eigene List legt er den Fuchs herein, bevor dieser den Käse fressen kann...

Schreibe Deine Geschichte auf.


Verlaufsplanung der Unterrichtsstunde

Phase

Unterrichtsgeschehen

didaktisch-methodischer Kommentar

Organisations- / Sozialform

Material

Begrüßung

L. begrüßt die SuS und bittet sie in den Kinositz zu kommen.

Der Stundenbeginn ist durch die Begrüßung für die SuS eindeutig zu erkennen. Durch den Kinositz wird das Interesse der Kinder geweckt.

Frontal

 

Einstieg und Hinfüh-rung

L. liest die Fabel „Der Fuchs und der Rabe“ vor und erläutert den SuS den darauf folgenden Arbeitsauftrag.

Der Kinositz dient dazu, den Kindern das Zuhören der Fabel zu erleichtern und ihre Aufmerksamkeit zu erhöhen. Durch das Vorlesen der Fabel durch die L. lernen alle SuS zunächst den Text kennen, mit dem sie im Folgenden arbeiten sollen. Die sprachlichen Merkmale der Fabel sind durch das betonte Vorlesen der L. leichter zu erkennen. Es wird verhindert, dass leseschwache SuS, oder solche mit Sprachproblemen die Fabel nicht verstehen.

Kinositz

Die Fabel „Der Fuchs und der Rabe“

Arbeitsphase

Die SuS arbeiten in Gruppenarbeit die Merkmale des Textes heraus. Hierfür erhalten sie einen Aufgabenzettel als Hilfestellung:

-         Lest euch die Geschichte erneut durch!

-         Was fällt dir bei der Sprache der Geschichte auf?

-         Welche Besonderheiten könnt ihr bezüglich der beiden Tiere feststellen?

-         Was könnt ihr zu dem Inhalt der Fabel sagen?

 

 

 

-         Was könnte der Autor mit dieser Geschichte gemeint haben?

Das soziale Lernen der Kinder wird gefördert, da sie zusammen arbeiten müssen, um zu einem Ergebnis zu kommen. Den Arbeitsablauf planen und gestalten die SuS selbstständig. Das Ergebnis wird auf einem Plakat stichwortartig festgehalten.

 

Zum Lehr-Lerninhalt des Arbeitsauftrages: Der Rahmenplan Grundschule sieht die Fabel als wichtiges Mittel, um das Lesen und den Umgang mit Literatur zu üben. In der 3. und 4. Klasse ist das „Kennenlernen von Merkmalen unterschiedlicher Gattungen und Textformen“[4] sehr wichtig.

Die Bildungsstandards für die Grundschule sprechen von „kognitiven Leistungen im konkreten Lesevorgang“, wobei „'altersgemäße sinnverstehend gelesen' oder 'gezielt Informationen gesucht'“ werden. Die „Fähigkeit zur subjektiven Beteiligung an Texten und zur individuellen Reflexion über Texte“ sind ebenfalls wichtig. Genau so wie „über Texterfahrungen mit anderen zu kommunizieren“.[5]

Gruppenarbeit in den Tischgruppen

Fabeltext,

Plakat und dicke Stifte

Ergebnissicherung/-präsentation

 

L. fordert je ein Kind der Gruppen auf, das Gruppenergebnis kurz mündlich mit Hilfe des Plakates darzustellen, die anderen Gruppenmitglieder ergänzen.

Die SuS erhalten die Möglichkeit, ihr Ergebnis der restlichen Lerngruppe vorzustellen und mit denen der anderen Gruppen zu vergleichen. Sie erhalten zudem Rückmeldung von Seiten der Lehrkraft. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich im gemeinsamen Gespräch bzw. in einer Diskussion erneut vertieft mit der Textgattung „Fabel“ auseinanderzusetzen.

Frontal, präsentierendes Gruppenmitglied steht vor der Klasse

Plakate der einzelnen Gruppen

Reflexion

L. fragt die Kinder nach Schwierigkeiten bzw. danach was ihnen leicht gefallen ist während der Arbeitsphase sowie nach Tipps oder Beschwerden seitens der SuS. Die SuS äußern sich dazu mit Hilfe von Reflexionskärtchen (grünen, gelben und roten Smileys). Die Kinder nehmen sich gegenseitig dran.

Den SuS wird Raum für ihr Mitteilungsbedürfnis gegeben, sie sollen sich über ihr Verhalten und Arbeiten während der Stunde Gedanken machen. Das Bewertungssystem ist für die Kinder eine Stütze ihrer Gedanken über den Ablauf der Stunde

Frontal

 

Grüne, gelbe und rote Smileys zur Reflexion

Literaturverzeichnis:

Hessisches Kultusministerium (Hrsg.) (1995). Rahmenplan Grundschule. Gießen: Brühlsche Universitätsdruckerei.

Köster, Juliane, Rosebrock, Cornelia (2009). Lesen – Mit Texten und Medien umgehen. In Ulrike Behrens, Albert Bremerich-Vos, Dietlinde Granzer, Olaf Köller (Hrsg.), Bildungsstandards für die Grundschule: Deutsch konkret (S. 104-138). Berlin: Cornelsen Scriptor.

„Bildungsstandards im Fach Deutsch für den Primarbereich“, Beschluss der KMK vom 15.10.2004. München, Luchterhand, 2005.

Klinger, Udo: Deutsch Online. URL: http://www.udoklinger.de/Deutsch/Fabeln/Einf.htm, abgerufen am 05.01.2010, 23.35 Uhr

O., N.: Norberto 24. URL: http://www.logos.kulando.de/, abgerufen am 06.01.2010,

0.59 Uhr

http://www.studentshelp.de/p/referate/02/6997.htm#, abgerufen am 05.01.2010, 22.15 Uhr



[1] Auf diese weitere Interpretationsebene wird in der Grundschule nicht/sehr wenig eingegangen werden können.

[2] studentshelp, Merkmale, s.u.

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(Bildungsstandards S. 11f.)

[4] Rahmenplan Grundschule (1995). S. 106ff.

[5] Behrens, U., Bremerich-Vos, A., Granzer, D., Köller, o. (2009). S. 104f.


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