FAUST EINE TRAMÖDIE Theater auf dem Theater für sechs Schauspieler und einen Regisseur bearbeitet von Jürgen Ferber Kontakt Jürgen Ferber Rheintalstr. 31 68723 Schwetzingen Telefon: (06202)
Vergleich von öffentlich-rechtli­chen und privaten Nachrichtensendung­en Dieses Referat soll zeigen, wie sich öffentlich-rechtli­che von privaten Nachrichtensendung­en unterscheiden
Naturalismus 1. Grundideen - Naturalismus mit nahe mit Realismus verwandt, beide weisen selben geistigen und sozialen Wurzeln auf - Aber : Naturalisten bestrebt, Realismus konsequent zu Ende
Um Mitternacht Goethe Um Mitternacht ging ich, nicht eben gerne, Klein kleiner Knabe, jenen Kirchhof hin Zu Vaters Haus, des Pfarrers; Stern am Sterne, Sie leuchteten doch alle gar zu schön; Um Mitt
Studienseminar für Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen
Kleine
Unterrichtsvorbereitung
Modul „Methoden und
Medien Deutsch“
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Thema der
Unterrichtseinheit
Textgattung „Fabel“
Thema der
Unterrichtsstunde
Eine Fabel - „Der
Fuchs und der Rabe“ - kennen lernen und deren spezielle Merkmale erarbeiten
Lernziele der
Unterrichtsstunde
Hauptlernziel der
Unterrichtsstunde:
Die Schülerinnen und Schüler
sollen - ihrem individuellen Lernstand entsprechend und unter Berücksichtigung
des bisher Gelernten - eine Fabel handlungsorientiert lesen und hierbei ihre
Eigenschaften herausarbeiten.
Ausgewählte Leseanlässe sollen das Interesse der
Schülerinnen und Schüler an Fabeln wecken und das Herausarbeiten ihrer
charakteristischen Merkmale ermöglichen. Hierbei sammeln sie vielfältige
Erfahrungen in der Arbeit mit ihnen, wobei auch wiederholende Dimensionen
eingebaut werden. Es sollen mehrere Fabeln gelesen und schließlich als
eigenständige Textgattung erkannt werden.
Teillernziele der
Unterrichtsstunde:
Die Schülerinnen und Schüler
sollen..
·..
die wichtigsten Aussagen einer Fabel herausfinden
und sie im Text benennen können.
·..
in ihrem flexiblen Denken gefördert werden.
·..die
in einer Fabel agierenden Tiere und ihre jeweiligen Eigenschaften bestimmen
können.
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·..
den Inhalt einer Fabel ansatzweise interpretieren und die in dem Text
verborgene Lehre erkennen und verstehen.
Analyse
der Lerngruppe
In der Klasse der Schule
sind insgesamt 18 Kinder, hiervon 11 Jungen und 7 Mädchen. Die Kinder sind
zwischen 9 und 11 Jahre alt. Der Leistungsstand der Klasse ist heterogen,
einige Kinder sind es gewohnt, konzentriert und selbstständig zu arbeiten,
andere haben in diesem Bereich noch Probleme und benötigen die Anleitung der
Lehrkraft.
Die Lernatmosphäre ist angenehm. Einige Kinder besuchen innerhalb
der Schulstruktur Förderkurse im Bereich Deutsch.
Es handelt sich um eine
GU-Klasse mit zwei Kindern, die zusätzlich im Bereich der Erziehungshilfe
Unterstützung bekommen. R und J werden im Unterricht einige Stunden in der
Woche von der Förderschullehrerin Frau betreut.
Diese wird beim
Unterrichtsbesuch nicht anwesend sein. Die beiden Kinder liegen unterhalb des
Leistungsniveaus der Klasse. Aufgrund seiner besonderen Position in der Klasse
ist J nicht beliebt und wird oft von den anderen Kindern gehänselt.
Max ist allgemein sehr
leistungsstark. Er arbeitet zügig und konzentriert an den an ihn gestellten
Aufgaben und wird meistens als einer der ersten fertig. Sehr oft bekommt er
deshalb differenzierendes Arbeitsmaterial.
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Bei einer eventuellen
Unterrichtsstörung wird er auf die Klassenregeln aufmerksam gemacht, mit der
Bitte, diese einzuhalten.
Sachanalyse
Die Fabel ist eine kleine,
heitere Tierdichtung auf dem Handlungsgerüst einer epischen und dramatischen
Dichtung mit belehrender Absicht. Es werden menschliche Eigenschaften von –
charakteristisch eindeutig definierten - Tieren (oder anderen Lebewesen)
verkörpert, die in bestimmten Situationen vorgeführt werden, um die „Wahrheit“
in sicherer Verkleidung dar zu bieten und so auf distanziert-unterhaltsame
Weise erzieherische oder/und satirische Effekte zu erzielen.
So wird eine
Lebensweisheit anschaulich dargestellt. In den meisten Fabeln können die Tiere
wie Menschen sprechen und handeln, sodass man sich als Mensch ein Beispiel
daran nehmen kann.
Fabeln entstanden vor allem
in Zeiten, in denen der Unterschied zwischen den Mächtigen und dem untertänigen
Volk sehr groß war. Das Volk hatte dadurch keine Möglichkeit, kritische
Meinungen ungestraft zu äußern, sodass die Fabel eine literarisch Form bot, den
Unmut über gesellschaftliche Zustände indirekt und verschlüsselt zum Ausdruck
bringen zu können[1]
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Die Merkmale einer Fabel:
·meist
kurze, prägnante Erzählung in volkstümlichen Charakter
·Tiere
als Akteure, sie spielen eine führende Rolle
·die
Typisierung der Tiercharaktere (der böse, hinterlistige Wolf < > der
einfältige Esel)
·die
Personifizierung der Handlungsträger (die Tiere verkörpern menschliche
Eigenschaften)
·das
Prinzip der polaren Gegensetzung, antithetischer Aufbau
·die
Zeit- und Ortlosigkeit
·dramatische
Zuspitzung der Situation durch die Gegenspieler
·der
pointierte Schluss
·die
Dreigliedrigkeit
·geringstmöglicher
Umfang
·die
Verbindung von erzählerischen und dramatischen Elementen
·der
Wirklichkeitsbezug
·lehrhafte
Tendenz
·die
bildhafte Darstellung der Lehre – leicht verständlich und einprägsam
Die
Tradition der Fabel beruft sich auf den legendären phrygischen Sklaven Aesop –
das hängt wohl entscheidend mit der großen Zahl und der Qualität seiner Fabeln
zusammen.
Der sagenhafte Aesop lebte angeblich Mitte des 6. Jahrhunderts vor Christus.
Die ihm zugeschriebenen Fabeln gehen wahrscheinlich auf mündliche Überlieferung
zurück.
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Der
Fuchs hat die Eigenschaft, mit Schläue und Hinterlistigkeit für Ärger und
Intrigen verantwortlich zu sein.
Bei Aesop ist der Fuchs jedoch nicht
automatisch und immer der durch seine Klugheit Überlegene. Das
clevere Tier tritt in verschiedenen Funktionen auf, nämlich auch als Kritiker
des Verhaltens anderer bzw. als gegen eine beliebige andere Figur austauschbar:
Schon
in den ältesten Fuchs-Geschichten wurde das Tier als egoistisches, oftmals
cleveres und falsches, gewissenloses Geschöpf charakterisiert.
Eine
zusammenfassende Lehre hieraus lässt Aesop aber nicht erkennen; mal führt die
Ich-Bezogenheit zum Erfolg, mal verliert man dadurch. Allerdings lässt sich aus
den einzelnen Fabeln - jede für sich betrachtet - immer ein Ratschlag ableiten,
der Leser erfährt am Ende der Kurzgeschichte die entsprechende ,,Moral von der
Geschicht`"[2].
Die
exemplarischen Fabeln sind ganz streng aufgebaut und haben einen dreigliedrigen
Aufbau, der – bis auf wenige Ausnahmen von der Antike bis zur Moderne
beibehalten wird.