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Die Bedeutung des Diakons im mittelalterlichen Taufritus Die Taufe 1.0 Der Ursprung der Taufe Aus dem Neuen Testament ist zu entnehmen, dass das Urchristentum von Anfang an getauft hat und d
Das
Wort „Psalmen“ stammt aus dem Hebräischen (tehillim) und heißt übersetzt
Loblieder / Lobgesang. Die Psalme stellen eine Art Gebetsbuch der Juden und der
frühen Christen dar. Dieses Gebetsbuch ist dabei nicht als Kult- oder
Gesangsliederbuch der synagogalen Liturgie zu deuten, sondern entspricht einem
häuslichen Dokument, welches zur persönlichen Frömmigkeit genutzt wurde.[1]
Der
Entstehungszeitraum einiger Psalme wird bereits vor dem Exil datiert, die
genaue Festlegung des Entstehungszeitraums der Psalme ist jedoch schwer
festzulegen, „der >Geist< der unterschiedlichen Zeiten ist doch immer
wieder deutlich zu erkennen.“[2]
Eine Schätzung legt das Alter auf 2500 bis 3000 Jahre fest.[3]
Aufgrund von exegetischer Arbeit kann davon ausgegangen werden, dass die Psalme
aus verschiedenen Teilsammlungen zusammengestellt wurden.
Indiz dafür mit den
Doppelüberlieferungen angegeben (beispielsweise Ps 14=Ps 53 oder Ps 60,7-14=Ps
108,2-14).[4]
Die kanonische Zusammenlegung der Psalter wird auf 200-150 v.
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Dazu kommen Dank, Vertrauen und Bitte.[8]
Gott als Ansprechpartner für Klagen und Freude anzusprechen, war für Menschen
der früheren Zeit eine Selbstverständlichkeit.[9]
Die Psalmbeter stellen ihre Anliegen vor Gott bleiben so nicht alleine mit
ihren Gefühlen, weswegen die liturgischen Texte einen unverkennbaren
pädagogischen Wert zur Versprachlichung der Gefühle aufweisen.[10]
Wie
jede andere Religion so bedienen sich das Judentum und das Christentum der
symbolischen Sprache und Bilder.[11]
Die Sprache innerhalb der Psalme weist einen hohen symbolhaften Charakter auf,
mittels derer unbeschreibliche Gefühle in Worte gefasst werden können.
Neben
der liturgischen Nutzung im Gottesdienst lohnt sich der Einsatz der Psalme im
Schulunterricht, um Kindern und Jugendlichen eine hilfreiche Methode zur
Bewältigung von Angst und Schmerz zur Verfügung zu stellen.[12]
Im Religionsunterricht können Psalmworte somit als Mittler fungieren, um
Kindern und Jugendlichen zu helfen, die eigene Existenz zu deuten und zu
akzeptieren.[13]
Didaktische
Reduktion und Akzentuierung / Elementarisierende Zuspitzung
Die
vorgestellte Unterrichtseinheit zu dem Thema „Psalme“ anderen möglichen Themen
wie „Hoffnung wächst – Frieden ist möglich“ oder „Taufe als Zusage Gottes“
vorzuziehen, erscheint aus folgenden Gründen bedeutungsvoll:
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Zwei Kinder hatten vor kurzer Zeit große
familiäre/private Probleme, die ihre emotionale Entwicklung stark
beeinflussten. Des Weiteren bekommen viele Kinder von Seiten der Eltern oder
durch die Schulkameraden direkt oder indirekt Druck aufgrund der nahenden
Empfehlungen für die Weiterführenden Schulen.
·Die
Heckerschule veranstaltet zur Kulturhauptstadt 2010 ein großes Tanzprojekt, das
auf die Inhalte der Ringparabel basiert.
Die Ringparabel weist eine für die Kindern
schwierige, symbolhafte Sprache auf. Zum besseren Verständnis des vierwöchigen
Projektes kann die Psalmeinheit einen bedeutenden Beitrag leisten. Auch dies
rechtfertigt den ausgeweiteten Rahmen der vorgestellten Unterrichtsreihe.
·Die
Thematik der Psalter spricht viele der im Lehrplan angesprochener Schwerpunkte
/ Bereiche an.
Die SuS können lernen von Gott zu erzählen oder erfahren, dass
Gott vor dem Verlorengehen bewahrt.
3.
Lernvoraussetzungen
Allgemeine Lernausgangslage
Die
derzeitige evangelische Religionsgruppe der dritten Jahrgangsstufe der setzt
sich aus insgesamt 27 Kindern, 11 Mädchen und 16 Jungen, zusammen. 16 Kinder
sind in der Klasse 3a, 11 Kinder in der 3b.
Ein
Junge hat die griechisch-orthodoxe Konfession, ein Mädchen die
römisch-katholische und acht Kinder sind ohne Bekenntnis gemeldet.
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Die
letzten beiden Religionsstunden der Lerngruppe wichen vom üblichen Ablauf der
Stunden ab, da am Freitag viele Kinder aufgrund eines Ausfluges eines
regionalen Vereins beurlaubt gewesen waren. Des Weiteren begleiteten die
anwesenden Kinder die katholischen Kommunionskinder zum Gottesdienst und
übergaben die zuvor gefertigten Geschenke.
Methodische Lernvoraussetzungen
Ein
Anfangsritual einzuführen erwies sich in dieser Lerngruppe als äußerst
schwierig, was an zeitnahen Wechseln von Fachlehrerinnen gelegen haben kann.
Ein
Anfangsritual in Form eines Sitzkreises zum Anfang der Stunde ist der
Lerngruppe bereits von den vorherigen Lehrerinnen bekannt, wurde jedoch von der
Lerngruppe nicht angenommen und war stetig mit einer enormen Unruhe und
Ermahnungen verbunden.
Zu Beginn des Schuljahres entschied der LAA gemeinsam
mit der Lerngruppe ein alternatives Begrüßungsritual einzuüben. Zu Beginn der
Stunde hängen alle SuS und Lehrkräfte ihre Namensklammer an die Gefühleuhr.
Zeitgleich wird ein Lied, derzeit „Lasst uns miteinander“ gesungen. Die
Einführung des Begrüßungsrituals erwies sich als aufwendig, da ein Teil der
Lerngruppe regelmäßig 5 – 10 Minuten verspätet in den Unterricht kommt.
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Parallel
zu der Änderung des Anfangsrituals initiierte der LAA einen Verstärkerplan für
die gesamte Lerngruppe. Sobald die Lerngruppe genügend Smileys gesammelt hat, wird
die Lerngruppe mit einer thematisch-gebundenen „Spielestunde“
belohnt.
Diese Reflexionsmethode erweist sich als äußerst sinnvoll, da die SuS
selbstständig die Reflexion übernehmen und so ihr eigenes Lernverhalten
innerhalb der Lerngruppe übernehmen.
Das
Arbeiten in frei wählbaren Sozialformen und Arbeitsstationen ist den SuS aus
dem Religionsunterricht bekannt und wird überdurchschnittlich gut angenommen.
Vereinzelt kommt es jedoch noch vor, dass SuS durch die offenen Arbeitsaufträge
langsam in die Arbeitsphase gelangen.
Der LAA hilft und berät an dieser Stelle.
Zeitgleich wird das Verhalten durch die Reflexion am Ende der Stunde
angesprochen und ggf. mit Verbesserungsvorschlägen versehen.
Aufgrund
kurzfristiger schulinterner Planungen ist der Lerngruppe der Ablauf mit der
Psalmkartei bislang erst vage bekannt und muss vor Beginn der Arbeitsphase
gefestigt werden. Die Reflexion durch den Eintrag in das Psalmwörterbuch ist
eingeführt, aber noch nicht gefestigt.