Wir haben diesen Unterrichtsentwurf für eine fiktive Klasse
entworfen. Die Klasse besteht aus 24 Schüler und Schülerinnen mit einer
paritätischen Verteilung von Jungen und Mädchen. Alle Schüler und Schülerinnen
sind motiviert und zeigen großes Interesse am Fach Geographie. Alle Schüler und
Schülerinnen sprechen ausreichend deutsch, Differenzierungen sind nicht nötig.
Außerdem herrscht eine angenehme Klassen- und Lernatmosphäre, und alle sind es
gewohnt, in Partner- und Teamarbeit zusammenzuarbeiten
2.Sachanalyse__________
2.1 Persönlicher
Bezug
Wir haben
uns zu zweit für das Thema ,,Müll- Versorgung und Entsorgung‛‛ entschieden,
weil wir beide Geographie studieren. Das Fach Geographie ist ein Brückenfach,
welches Natur, Umwelt und Gesellschaft miteinander verknüpft. Hinzu kommt, dass
das Thema uns als Studierende interessiert und dazu motiviert, die Kinder über
dieses Thema zu informieren. Außerdem ist ,,Umweltschutz`` ein aktuelles Thema,
welches sowohl in den Medien als auch im Alltag eine wichtige Rolle spielt.
Durch
Rückblicke in unsere eigene Schulzeit, haben wir festgestellt, dass dieses
Thema auch bei uns durchgenommen wurde (und zwar in Verbindung mit Trennung und
Wiederverwertung von Müll). Es hat uns ziemlich Spaß gemacht, die Regeln der
Mülltrennung im Klassenzimmer auf spielerische Art und Weise kennenzulernen.
2.2 Bedeutung
des Themas für den Lernenden
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Begriff, doch was genau damit genau gemeint ist, wird den Kinder im Schulalter
genauer beigebracht.
Das Wissen,
welches die Kinder erwerben, wird ihnen auch in der Zukunft von großer
Bedeutung sein. Somit werden sie feststellen, dass sie nicht nur für die Schule
lernen, sondern auch für ihr weiteres Leben. Das Thema umfasst nicht nur
Mülltrennung: Recyceln, Abgase, Abholzung und Energiegewinnung sind auch
wichtige Bereiche , die die Kinder ihr Leben lang begleiten werden.
Die Schüler
und Schülerinnen sollen erkennen, dass sie einen wichtigen Beitrag für die
Gesellschaft und vor allem für ihre Umwelt leisten können. Außerdem sollen sie
Gemeinschaftsaufgaben in der Schule und der Gemeinde ( Mülltrennung,
Müllentsorgung und andere Mitschüler auf ihr falsches Verhalten aufmerksam
machen) verantwortungsvoll erledigen.
2.3Fachliche
Fundierung
Unsere
Umwelt wird immer mehr durch anthropogene Einflüsse belastet. Das Wichtigste
davon ist der Abfall, der immer mehr durch Haushaltsmüll und der Industrie
produziert wird. Um die Umwelt vor dieser Belastung zu schützen, müssen wir
versuchen Müll zu verringern.
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In den
Haushalten wird der Müll heute nach Bioabfall, Papier, Glas und Restmüll
getrennt. Dadurch ist es leichter den Müll wieder zu verwerten und zu
entsorgen. Die dabei entstehenden Kosten zahlen die Bürger indirekt beim Kauf
der Artikel.
Dazu kommt
auch der Sonderabfall, welcher schwer zu beseitigen ist, wie Altöle und Lacke,
die nochmal getrennt werden müssen und nicht in die üblichen Mülltonnen kommen.
Es gibt
verschiedene Verpackungsmaterialien:
Papier
und Pappe wird aus Holz produziert. Hierfür werden unsere wertvollen
Rohstoffe verbraucht, die wieder recycelt werden können und wieder zur
Produktion gewonnen werden.
Aluminium
wird immer häufiger als Verpackungsmaterial benutzt, weil es formbar,
widerstandsfähig und leicht ist. Bei der Herstellung wird ebenso die Umwelt
stark belastet, weil bei der Produktion Giftstoffe entstehen, die in die
Atmosphäre gelangen.
Kunststoff
wird häufig als Verpackungsmaterial verwendet, weil es vor allem unzerbrechlich
ist.
Diese
ganzen Verpackungen können wir einsparen, in dem wir beim Einkaufen darauf
achten, dass sie wieder verwertbar sind. Wir können statt Plastiktüten,
Stoffbeutel oder Papiertragetaschen benutzen, Obst und Gemüse unverpackt kaufen
und Pfandflaschen bevorzugen. Außerdem sollte man Hefte und Blöcke aus
Umweltpapier kaufen.
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Der
Restmüll wird zu einer Müllverbrennungsanlage gefahren, wo er gesammelt wird
und dann bei 1000°C verbrennt wird.
Den
Sondermüll muss man vorsichtiger entsorgen, weil es ansonsten zur Verseuchung
der Erde kommt. Er wird bei Sammelstellen der Stadtreinigung abgegeben, von wo
aus sie sachgerecht entsorgt werden.
Mit dem Begriff Recycling wird der Vorgang bezeichnet, bei
dem aus gebrauchten, defekten, und nicht mehr benötigten Produkten (meist
Abfall) ein neuer Rohstoff wird. Der Begriff ist in Deutschland nicht
gesetzlich geregelt. Recycling „[ist] jedes Verwertungsverfahren, durch das
Abfallmaterialien zu Erzeugnissen, Materialien oder Stoffen entweder für den
ursprünglichen Zweck oder für andere Zwecke aufbereitet werden.
Die Entsorgung bzw. Verwertung der bei ihr lizenzierten
Verpackungen trägt die Duales System Deutschland GmbH. Diese Verpackungen werden
nach Gebrauch rechtlich „Abfall zur Verwertung“.
Der Aufdruck des Grünen Punktes auf einer Verpackung
signalisiert, dass der Hersteller dieser Verpackung für deren Sammlung,
Sortierung und Recycling ein Lizenzentgelt entrichtet hat. Da diese Kosten natürlich
Bestandteil der Preiskalkulation sind, sind sie im Kaufpreis enthalten.
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3.
Kompetenzen______________
3.1
Fachliche Kompetenzen
·
Einsicht in einfache Zusammenhänge (viel Müll, Umweltbelastung,
Mülltrennung und Müllvermeidung) gewinnen.
·
Einsicht in Sinn und Zweck der Mülltrennung erfassen.
·
Einblick über Mülltrennungsvorgehensweisen (Säubern der
Abfallprodukte)
·
Einblick über Trennung in Rest-, Sonder-, Biomüll und
Problemabfälle besitzen.
·
Einblick über die Endstationen bekommen (Mülldeponie,
Komposthaufen)
·
Kenntnisse über wichtige Grundbegriffe in diesem Zusammenhang
(Recycling, Grüner Punkt) haben.
3.2
Methodische Kompetenzen
·
Schüler und Schülerinnen sollen zügig einen Stuhlkreis bilden
können
·
Schüler und Schülerinnen sollen durch ordentliche Arbeitsweise
(Handschrift etc.) ein Plakat übersichtlich und anschaulich gestalten können.
3.3
Soziale Kompetenzen
·
Schüler und Schülerinnen sollen in Gruppen arbeiten
·
Schüler und Schülerinnen sollen erfolgreich und kooperativ
arbeiten und ein
Plakat in
Teamarbeit gestalten
·
Schüler und Schülerinnen sollen sich gegenseitig auf ihr
richtiges oder falsches Verhalten aufmerksam bezüglich der Mülltrennung machen
3.4
Personale Kompetenzen
·
Schüler und Schülerinnen verstärken ihr Selbstbewusstsein und
ihre Selbstwahrnehmung
·
die Schüler und Schülerinnen handeln verantwortungsvoll
·
die Schüler und Schülerinnen engagieren sich für die
Umweltprobleme
|