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Unterricht: Planung und Analyse (Page 2).doc

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Social Science
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Educational Science / Pedagogy
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Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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Educational Science / Pedagogy

Erziehungskonzepte nach Tausch
Konzept nach Kurt Lewin Lewin hat sich ende der 30. Jahre ausführlich mit der Erziehung von Kindern und der damit verbundenen Art und Möglichkeit verschiedener Methodiken der Erziehung beschäftigt.

Wenn Kindern das Verständnis für die Notwendigkeit bestimmter Themen, zum Beispiel der Differentialrechnung, fehlt, dann ist es auch nicht verwunderlich, dass sie ihre Unlust zum Ausdruck bringen.

Daran lässt sich auch erkennen, wie wichtig die richtige Themenwahl für die jeweiligen Intentionen des Lehrers sind (S. 29). Um das Interesse der Kinder zu wecken, muss man Themen auswählen, die Kinder bewegen und die sich mit ihren Erfahrungen decken.

Methodik und Medienwahl

 

Sie sind Werkzeuge für das rüberbringen von Intentionen und Themen (S. 30). Es gibt eine Vielzahl von Methodenkonzeptionen und man muss das richtige Konzept auf die jeweilige Situation anpassen.

Im Sportunterricht setzt sich die Meinung durch, dass man neue Bewegungen zunächst ganzheitlich versucht beizubringen. Wenn Schüler darauf gut ansprechen, können sie eine Grobform ohne großen Zeitaufwand erlernen. Man muss jedoch in der Lage sein, die Methoden variieren zu können. Es kann vorkommen, dass man im Einzelfall auf eine Teillernmethode zurückgreifen muss.

Die Methode ist natürlich wieder von Intention und Thema abhängig (S. 31). Ein Projektverfahren beim Vokabellernen wird sich als schwierig darstellen, während sich Umweltthemen sehr gut über Projekte erarbeiten lassen.

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Unterrichtsplanung

 

Bei der Planung des Unterrichts geht der Lehrer den Umgekehrten Weg als bei der Analyse. Er übernimmt Erkenntnisse aus der Analyse und versucht anthropologische und sozial-kulturelle Voraussetzungen für die nächste Unterrichtseinheit zu berücksichtigen (S. 43).

Der Lehrer versucht den Unterrichtsverlauf zu antizipieren. Es sollte jedoch nicht sein, dass man sich im Unterricht an der Planung festklammert und die Mitgestaltung der Kinder unterbindet. Es ist eine der größten Leistungen des Lehrers, die Schüler in den Unterricht mit einzubeziehen, ohne jedoch das eigentliche Unterrichtsziel aus den Augen zu verlieren.

Bei der Strukturplanung des Unterrichts berücksichtigt man dieselben Entscheidungsmomente, als bei der Strukturanalyse. Zusätzlich zu Intention, Thema, Methodik und Medien muss man sich noch Gedanken über die Weiterführung des Unterrichts machen.

Wolfgang Schulz empfiehlt daher, die Planung mehrer Unterrichtseinheiten im Voraus unter Beachtung der Jahresplanung (S. 46).

Prinzipien der Planung

 

Wolfgang Schulz präsentiert drei allgemeine Prinzipien der Unterrichtsplanung. Das Prinzip der Interdependenz sagt aus, dass die Entscheidungsmomente untereinander wechselwirken und nur im Kontext zu betrachten sind (S. 45).

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Das Dritte ist das Prinzip der Kontrollierbarkeit (S. 45). Es besagt, dass man den Unterrichtsverlauf mit der Planung vergleicht und sich Gedanken zu Übereinstimmungen und Abweichungen macht um sie bei der nächsten Planung zu berücksichtigen.

Fazit

 

Man muss sich als Lehrer bewusst werden, dass die Arbeit mit Kindern nur bedingt geplant werden kann. Dennoch ist eine Planung äußerst wichtig, vor allem um seinen Unterricht analysieren zu können und einen Vergleich zwischen Planung und Durchführung zu ermöglichen.

Durch die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Unterricht kann man Lehren für die Zukunft ziehen und einen erfolgreichen Unterricht entwickeln. Man sollte dabei nie vergessen, dass jede Klasse und jeder Schüler andere Voraussetzungen mitbringt und daher eine von früher oder anderen übernommene Planung unbedingt angepasst werden muss.

Literatur

 

Heimann, P., Otto, G., Schulz, W. (Hg). (1972). Unterricht – Analyse und Planung. (6. Auflage, S. 7 - 48) Hannover, Berlin, Darmstadt, Dortmund: Hermann Schroedel Verlag KG,


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