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Über die Konzeption des Eisenbahn-Freilichtmuseums am historischen Bahnhof Vienenburg (Page 2).doc

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Priesterin: Liebe hier anwesenden, wir sind heute zusammen gekommen um zeuge zu werden wie . und . den Bund der Ehe eingehen. Willst du . die hier anwesende . zu deiner rechtmäßig angetrauten Ehefrau

Der im Museum vorhandene, 1923 entstandene, Einheitsabteilwagen der ehem. Reichsbahn verfügte als erste Personenwagenbauart überhaupt über einen Ganzstahlaufbau. Zuvor fanden nur blechverkleidete Holzaufbauten, wie sie schon im Kutschenbau üblich waren, Verwendung.

Abteilwagen, die über eine Vielzahl von Türen (für einen schnellen Fahrgastwechsel) aufwiesen waren bis Mitte der 1960er Jahre im Einsatz.

Beide deutschen Staatsbahnen waren in der Nachkriegszeit nicht in der Lage ihren Waggonbedarf durch komplette Neubauten abzudecken. Aus den reichlich vorhandenen Wagen der Vorkriegszeit, die entweder den gewünschten Komfort nicht mehr boten oder deren Aufbauten im Krieg beschädigt worden war, entstanden ab Mitte der 1950er Jahre in den bahneigenen Ausbesserungswerken die sogenannten Umbau- oder Rekowagen. Sie verfügten über einen zeitgemäßen Aufbau, der auf das aufgearbeitete Fahrwerk eines älteren Wagens gesetzt wurde.

Diese, 3-achsigen, Wagen wurden paarweise fest gekuppelt um die Laufeigenschaften zu verbessern. So verfügt auch das Freilichtmuseum über ein solches Wagenpaar.

Für den Gütertransport wurden die unterschiedlichsten, dem jeweiligen Ladegut angepaßte, Wagenbauarten eingesetzt. Die im Museum vorhandenen Güterwagen repräsentieren dabei die stückzahlmäßig am häufigsten gebauten Typen.

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Weiterhin vorhanden sind ein gedeckter Güterwagen aus dem Jahr 1943, ein Kesselwagen und ein sogenannter X-Wagen. Letzteres waren Fahrzeuge, die in einfachster Bauart aus Fahrwerken abgewrackter Güterwagen entstanden und nur bahnintern z.B. in Bauzügen eingesetzt wurden.

Eine Besonderheit stellen die beiden Güterzugbegleitwagen aus den Jahren 1914 und 1954 dar. Bis in die 1960er Jahre verfügte jeder Güterzug über einen solchen Wagen, in dem ein Zugführer während der Fahrt die erforderlichen Schreibarbeiten erledigte und in dem dem Rangierpersonal ein Aufenthaltsraum zur Verfügung stand.


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