Türkenbelagerung
Das osmanische Reich
1389 eroberten Truppen nach der Schlacht auf dem Amselfeld Serbien,
1453 Konstantinopel (oströmisches Reich). 1526 nach der Schlacht bei Mohasc
reichte das osmanische Reich von Ungarn bis zum Persischen Golf und Ägypten .
Nach der Vernichtung des ungarischen Heeres kam es unter Sultan Suleiman II
1529 zur ersten Wiener Türkenbelagerung.
Erste Türkenbelagerung 1529
Der osmanische Sultan Suleiman führt die türkische Armee
selbst an, jedoch ist das Wetter bei der Anreise schlecht, es regnet und die
Armee muss entlang der Donau Richtung Wien ziehen um sich versorgen zu können.
Durch das schlechte Wetter wird der Boden weich und sumpfig und die Türken
müssen ihre schweren Kanonen zurücklassen. Der Winter bricht unerwartet früh
ein. Das schlechte Wetter und die späte Ankunft führen also zum Scheitern der
Belagerung.
Karl V schickt den Wienern 17 000 Landsknechte als
Unterstützung gegen 150 000 Türken. Die Landsknechte sind Söldner, die sehr
arrogant auftreten, beim Volk nicht beliebt sind und sich den Sold, auf den sie
Anspruch haben, innerhalb Wiens selbst beschaffen (vereinzelt Plünderungen).
Sie fügen sich auch nicht bedingungslos Niclas Graf Salms
Kommando, welcher der Verteidiger Wiens ist.
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Die gefürchtetsten der Türken sind die Eltitetruppe der
Janitscharen.
Die Janitscharen sind keine Türken, sondern geraubte Kinder
christlicher Familien aus dem Balkan, welche nur für das Kriegshandwerk erzogen
werden. Sie haben das Privileg, dass sie sich in der osmanischen Hierarchie
hinaufarbeiten und auch große Heerführer werden können.
Die Türken versuchen die Mauern zu untergraben und mit
einzelnen Kammern voller Schwarzpulver zu sprengen. Da die Türken auf der
Anreise ihre schweren Kanonen zurücklassen mussten, versuchen sie mit den
kleinen Kanonen einer Bresche in die Mauern zu schießen, jedoch ist diese zu
klein und sie können nicht in die Stadt eindringen.
Ein letzter angriff schlägt fehl und die Türken kehren um.
30 jähriger Krieg
Seit dem 14. Jhd. erheben sich in Europa immer mehr Bauern
gegen ihre Herren. Es kam immer mehr zu lokalen Aufständen und gewalttätigen
Auseinandersetzungen. Anfangs waren die Gründe dafür die Einführungen neuer
Abgaben, später kam die Religion als Widerstandsgrund hinzu.
Hilfe erhalten die Bauern durch Martin Luther, der viele
ihrer Forderungen für berechtigt hält, jedoch Aufstände nie gut geheißen hat.
Er bringt Hoffnung für das Volk, widersetzt sich der Kirche (Ablasshandel) und
will dass die Leute lesen und schreiben lernen. Weiters übersetzt er die Bibel
in die Sprache des Volkes (Deutsch), welche die Katholiken anerkennen.
( John Knox und Calvin/Zwingel vertreten die gleichen Ansichten
wie Luther in Schottland bzw. der Schweiz).
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Beispiel: Die Stadt Schladming stellt sich auf die Seite der
Bauern, in Folge dessen wird ihr das Stadtrecht entzogen. Damals war es nicht
unüblich, dass geistliche Herrscher in voller Rüstung gegen ihre Feinde
kämpften (Erzbischof von Salzburg vs. Stadtherr von Schladming).
Der Ablasshandel wurde eingeführt, weil der Papst den
Petersdom weiterbauen wollte (um 1520) und um Angst zu verbreiten.
Im Reich überlagern einander zwei Problemfelder: Die
religiöse Frage und der Gegensatz zwischen Großgrundbesitzern und der Zentralgewalt
des Kaisers.
Die Verwaltungen in den Ländern wurden neu geordnet,
zentrale Behörden wurden eingerichtet, jedoch wehrte sich der Adel gegen
inschränkungen politischer und religiöser Privilegien, die solche Einrichtungen
mit sich ziehen. Die protestantischen Fürsten schlossen sich zur „Union“
zusammen, die Katholiken zur „Liga“.
Als am 23. Mai 1618 königliche Statthalter aus dem Fenster
der Prager Burg (Hradschin) geworfen werden (Prager Fenstersturz), proben die
Protestanten einen Aufstand (Böhmen), bei dem der Dreißigjährige Krieg seinen
Anfang nimmt.
In Böhmen wurde der Krieg schon 1620 mit der Schlacht am
Weißen Berg entschieden, die „Liga“ gewinnt, der protestantische Adel wird
enteignet, kaiserliche Offiziere erwerben riesigen Grundbesitz (Albrecht von
Wallenstein).
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Kampf zwischen Tilly und dem Schwedenkönig Gustav Adolf wurde 1639 Magdeburg
völlig zerstört, 1632 stirbt Gustav Adolf in der Schlacht von Liezen.
Katholische Fürsten fürchteten eine zu große Machtfülle des
Kaisers und zwangen ihn 1630, Wallenstein zu entlassen, welcher am 25. Februar
1634 in Eger ermordet wird. (Johannes Kepler ist Wallensteins Sternendeuter)
Gustav Adolf wird von den Franzosen finanziell unterstützt,
denen jede Schwächung es Hauses Österreich recht ist. Als 1635 der Frieden mit
Schweden in greifbarer Nähe ist, greift Frankreich aktiv in das Kriegsgeschehen
ein. Die Bevölkerung wurde stark dezimiert und die Armeen befanden sich in
einem Gleichgewicht, sodass keine den Krieg gewinnen konnte. Nach langen
Verhandlungen wurde 1648 der Westfälische Friede (Münster/Osnabrück)
geschlossen, es wurden zahlreiche Grenzen verschoben (Zugunsten Frankreichs),
der Kaiser musste einen einschneidenden Autoritätsverlust hinnehmen.
2. Türkenbelagerung 1683
Während des 30.jährigen Krieges erfolgten Zahlungen an die
Osmanen, da man keinen weiteren Feind gebrauchen konnte. Nach dem Ende des
30jährigen Krieges hören die Zahlungen auf und die Türken, welche zuvor schon
1664 in Mogersdorf zurückgeschlagen wurden. Die Belagerung dauert von 12. Juli
bis 12 Dezember und schlägt wie die erste fehl.
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und legt die Taktik des verbündeten Heeres fest, jedoch behält Jan Sobieski den
Oberbefehl.
Nachdem die Belagerung der Türken scheitert wird das Heer
unter Kara Musafa in die Flucht geschlagen. Kara Mustafa bekommt vom Sultan
eine seidene Schnur geschickt, welche das Todesurteil bedeutet und er wird von
den Boten erdrosselt. Es kommt noch zu mehreren Schlachten mit den Türken und
Österreich kann weit nach Südosten expandieren.
(Danke für den Kaffee und Sterz !!!)
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