Title, Topic

Tschernobyl Referat .docx

®
Page 1 of 2
[1] [2]
Faculty
Natural Science
Discipline
Chemistry
Document category
Paper
University, School
Freiherr-vom-Stein Schule Wetzlar
Additional information
2011,Note:1-, Quellen im Dokument beinhaltet
Responsible User
This text has been add by user lex.13085 on 2012-01-10. Disclaimer
Popularity
241  visits
Document length
~1.299  Words
~8.365  Chars
Rating
Networking




















More documents
Chemistry

Alles was man über Feuerwerk wissen muss!
Referat Feuerwerk, Bill und Schapfl Definition – Was ist Feuerwerk? Als Feuerwerk bezeichnet man eine Darstellung oder Darbietung, bei der pyrotechnische Gegenstände und Feuerwerkskörper koordinier


Feuer, Faszination
Mensch und Umwelt UNTERRICHTSPLAN Name Klasse 1./2. Klasse Schulort/Schulhaus­ PxLp Zeitrahmen 5 Wochen Jan/Feb. Anzahl Lektionen 20 Übergeordnete


Verwendung von Erdöl
Verwendung von Erdöl Erdöl ist heute einer der wichtigsten Rohstoffe, der etwa die Hälfte des Energiebedarfs in der Welt deckt. Er ist daher das wichtigste Welthandelsprodukt­. Erdöl ist ein fossi

Tschernobyl

Inhaltsverzeichnis

1.    Tschernobyl allgemein

2.    Ursache der Katastrophe

2.1 Geplanter Versuchsablauf

2.2 Die Katastrophe

3. Tschernobyl aus chemischer Sicht

4. Folgen der Katastrophe

5. Quellenangaben

1.Tschernobyl allgemein


Grafiken wurden automatisiert entfernt

Tschernobyl liegt im Norden der Ukraine und ist ca. 120 km von der Hauptstadt Kiew entfernt. Die Stadt hat sich nach der Katastrophe zur Geisterstadt entwickel und ist ein einziges Sperrgebiet.

Das Kernkraftwerk (KKW) selbst liegt etwa 20 Kilometer von der Stadt entfernt und besteht aus 4 Blöcken. Die Katastrophe fand damals im Block 4 des KKW statt, die durch ein fehlerhaft ausgeführtes Experiment am Reaktor ausgelöst wurde.

Dadurch resultierend ereignete sich die Kernschmelze und eine Explosion im Kernreaktor. Die Ursache der Katastrophe ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt und gilt als weltweit schwerster Unfall in einem Atomkraftwerk.

2.1 Geplanter Versuch

Die  4 Blöcke des KKWs sind vom Typ eines Druckröhren-Siedewasserreaktors, mit einer elektr. Leistung von je 1.000 MW.

Auch ein abgeschaltetes Kernkraftwerk ist auf die Versorgung mit elektrischer Energie angewiesen, beispielsweise zur Aufrechterhaltung der Kühlung und für die Überwachung. Im Normalfall wird der Eigenbedarf eines abgeschalteten Kraftwerks aus dem öffentlichen Energieversorgungsnetz oder von Nachbarblöcken gedeckt.

Ist das nicht möglich, laufen Notstromaggregate an.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Tschernobyl Referat.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Ein im Block 3 des Kraftwerkes bereits durchgeführter Versuch war 1985 fehlgeschlagen, weil die Spannung zu schnell abfiel. Nun sollte der Versuch im Block 4 mit einem verbesserten Spannungsregler wiederholt werden.

2.2 Die Katastrophe

Zuerst reduzierte man die Leistung des Reaktors wie bei einer Regelabschaltung üblich.

Danach wurde begonnen das Notkühlsystem anzuschalten und die weitere Leistungsabsetzung wurde freigegeben. Durch einen Bedienfehler von der danach kommenden Schichtmannschaft, wurde der Sollwert für die Gesamtleistungsregelung wahrscheinlich falsch eingestellt oder sank aufgrund eines technischen Defekts auf nur noch ca. 1% der normalen Leistung.

Wie nach jeder Leistungsabsenkung erhöhte sich nun die Konzentration des Isotops Xenon- 135. Dieses Neutronengift absorbiert die für die nukleare Kettenreaktion benötigten Neutronen und führte so zu einer Abnahme der Leistungsbereitschaft im Reaktor.

Durch Einsetzen von Regelstäben versuchte man nun die Leistung wieder anzuheben, was durch die mittlerweile entstandene Xenonvergiftung nur zu 7% Leistungsanstieg führte.

Regelstäbe fangen einen Teil der durch Spaltungen freigesetzten Neutronen ab und verhindern so eine unkontrollierte Kettenreaktion.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Tschernobyl Referat.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Um den Stromverbrauch des schon abgeschalteten Notkühlsystems zu simulieren wurden zwei zusätzliche Hauptkühlpumpen betrieben.

Der nun erhöhte Kühlmittelanteil im Reaktorkern verbesserte die Wärmeabfuhr und reduzierte den Dampfblasengehalt. Diese Dampfblasen entstehen, wenn die Kerntemperatur im Reaktor so weit ansteigt, dass das Kühlmittel zu sieden anfängt und so Hohlräume im Kühlwasser entstehen. Wird der Dampfblasengehalt reduziert, nimmt die Reaktivität des Reaktors ab und reagiert mit einem automatischen Herausfahren weiterer Regelstäbe.

Um die Warnsignale zu deaktivieren erhöhte man die Wasserzufuhr im Reaktor. Dadurch gelang es, den Reaktor zu stabilisieren sodass sich der Wasserpegel auf 2/3 des vorgeschriebenen Wertes erhöhte.

Der eigentliche Test begann damit, dass die Turbinenschnellschlussventile geschlossen wurden, wodurch die Wärmezufuhr im Reaktor unterbrochen wurde. Dadurch kam es zu einem enormen Temperaturanstieg des Kühlwassers.

Es siedete so stark, dass immer mehr Dampfblasen entstanden sind und somit ein Leistungsanstieg erfolgte. Das System reagierte darauf mit dem Einfahren der Steuerstäbe. Jedoch fuhren die Steuerstäbe so langsam ein, dass der Neutronenfluss nicht geblockt wurde und somit weiter anstieg. Dies bewirkte einen verstärkten Abbau der im Kern angesammelten Neutronengifte, die z.B. durch das Xenon-135 entstanden.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Tschernobyl Referat.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Als dies bemerkt wurde löste ein Arbeiter den Notschalter aus der bewirkte, dass alle zuvor aus dem Kern entfernten Steuerstäbe wieder in den Reaktor herausgefahren wurden. Doch durch die an den Spitzen der Stäbe angebrachten Graphitblöcke wurde die Reaktivität kurzzeitig erhöht, bis der Stab in den Kern eingedrungen war.

Durch das gleichzeitige Ausfahren aller Regelstäbe in den Kern wurden so viele Neutronen bei der Spaltung von Atomkernen freigesetzt, dass diese für eine Kettenreaktion ausreichten. Damit kam es in Sekundenbruchteilen zu einem Leistungsanstieg, der die normale Leistung um das Hundertfache überstieg.

Dabei wurden Wasser, Graphit, Regelstäbe und Brennstäbe so stark erhitzt, dass sie zu einer verheerenden Explosion führten.

Nachdem die Blöcke 1 und 2 abgeschaltet wurden, versuchte man den Block 4, in dem die Explosion geschah, mit Blei, Bor, Sand und Lehm zuzuschütten, um das brennende Graphit im Kern abzudecken. Zur gleichen Zeit begann die Evakuierung der in der Nähe liegenden Stadt Pripyat mit 48.000 Einwohnern.

3. Tschernobyl aus chemischer Sicht

Durch das Erhitzen von Wasser, Graphit, Regelstäbe und Brennstäben wurde eine Explosion ausgelöst. Diese entstand durch die Reaktion verschiedener Faktoren.

Zuerst reagierte das Graphit, eine natürliche Erscheinungsform des Kohlenstoffs (C) mit Wasser zu Kohlenmonoxid und Wasserstoff.

C + H2O à CO +H2

Das Gemisch aus CO und H2 wird auch als Wassergas bezeichnet.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Tschernobyl Referat.docx
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

CO + H2 + O2 à CO2 + H2O


Grafiken wurden automatisiert entfernt


Grafiken wurden automatisiert entfernt
4. Folgen der Katastrophe:

Für die Menschen:

Insgesamt 600.000 Personen meist junge Wehrdienstleistende aus der gesamten Sowjetunion, so genannte Liquidatoren wurden zu Räumungs- und Dekontaminationsarbeiten am zerstörten Reaktor eingesetzt (zum Vergleich: Stärke der Bundeswehr ca. 275.000 Personen). Viele von ihnen sind verstorben und Überlebende leiden an schweren Krankheiten.
Die Umgebung des Kernkraftwerkes wurde erst nach 3 Tagen evakuiert: 161.000 Menschen wurden umgesiedelt.
Mittlerweile beträgt die Sperrzone 4300 km2

Sofort wurde die Radioaktivität in der Nahrung systematisch kontrolliert. Einwandfreie Lebensmittel mussten eingeführt werden, und es erfolgte eine sofortige Umstellung der landwirtschaftlichen Produktionsweisen.

Die Liquidatoren:

Die Liquidatoren haben (freiwillig oder unter massivem Druck, informiert oder völlig ahnungslos) ihre Gesundheit und ihr Leben für die Begrenzung der Katastrophenfolgen eingesetzt.

Sie haben durch ihren Einsatz Andere vor noch schlimmeren Schäden bewahrt, wurden jedoch Opfer von Feuer und Strahlung, da sie lediglich mit einem Mundschutz ausgestattet wurden. Leider wurde es ihnen nicht ermöglicht,

sie qualifiziert zu behandeln und sozial und finanziell zu unterstützen.

Russischen Angaben zufolge sind über 90 Prozent der Liquidatoren krank und arbeitsunfähig.

Sie altern vorzeitig, erkranken an verschiedenen Krebserkrankungen, an Leukämie und an psychischen Erkrankungen.


Page 1 of 2
[1] [2]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents