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Der 1. Korintherbrief
Die Auferweckung Christi und der Christen,
15,1-58
Begriffserklärung:
Bevor ich zum Inhalt und zur
Interpretation der Textstelle aus der Bibel komme, möchte ich das Wort
Auferweckung definieren.
Als Auferweckung, oder Auferstehung wird
die Aufrichtung eines Verstorbenen zu einem neuen Leben bezeichnet .
Inhalt des Briefes:
Nun beschreibe ich den Inhalt in ein paar
kurzen Sätzen.
In Kor 15, 1-34 geht es Paulus zunächst
um die Übereinstimmung seiner Missionsverkündigung von der Auferweckung des für
unsere Sünden gestorbenen Christus, mit der gesamten urchristlichen
Verkündigung. Außerdem kritisiert er in dem Brief die Menschen, die nicht an eine
Auferweckung glauben. Christus ist gemäß der Schrift gestorben, begraben worden
und am dritten Tag auferweckt worden. Wenn es also wäre wie sie behaupten, dann
wäre ihr Glaube an die Bibel nutzlos. Laut ihm liegt die menschliche Hoffnung
daher auch nicht nur im Leben Jesu, sondern auch in seinem Tod. So wie der Tod
von Gott auf die Welt gebracht wurde, so wurde auch die Auferweckung und somit
ein Leben nach dem Tod von Gott erschaffen. In Gottes Reihenfolge steht Jesus
Christus an Erster Stelle der Auferweckten und danach folgen all die, die zu
ihm gehören.
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Interpretation:
Zuletzt versuche ich 15, 1-58 zu
interpretieren.
Zu Beginn der Rede in 15,2: „Durch
dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den
ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt
angenommen?“, möchte Paulus auf den Glauben der Christen und an das
Heil in der Bibel hinweisen. Er möchte damit besonders ausdrücken, dass jeder
Mensch erst dann gerettet ist, wenn er sich dem Glauben widmet und ein
gottgerechtes Leben führt.
Auch möchte Paulus in 15, 9 darauf
hinweisen, dass er einst kein guter Mensch war, da er die Kirche Gottes selbst
verfolgte:“ Denn ich bin der geringste von den Aposteln; ich bin
nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt
habe.“. Paulus selbst sagt von sich, dass er die meiste Aufwendung der
Kirche widmet, da er durch seine Vorgeschichte die Gnade Gottes erlangen
möchte.
In 15, 12-17 kritisiert Paulus den Glauben
einiger Anhänger, welche behaupten, dass es keine Auferweckung gab. Er prangert
sie an und bezeichnet diejenigen als „falsche Zeugen Gottes“ . Er
behauptet, dass diese ihre Hoffnung nur in diesem Leben auf Jesus Christus
gesetzt haben und nicht auf ein Leben nach dem irdischen Tod.
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In 15, 43 schreibt Paulus: „Was
gesät wird, ist armselig, was auferweckt wird, herrlich. Was gesät wird, ist schwach,
was auferweckt wird, ist stark.“. Dies beschreibt, dass alle Lebewesen,
das heißt auch der Mensch, ihre Entwicklung erst nach dem Tod beenden. Das
bedeutet, dass die Vollendung des Heils erst durch die Auferstehung geschieht.
Fazit:
Meiner Meinung nach ist der Text von Paulus
sehr stürmisch geschrieben, dass heißt es macht auf mich den Eindruck, dass man
mit Härte versucht, die Menschen von Glauben an Gott zu überzeugen.
Aus dem Text heraus lässt sich ein sehr
schlechtes Menschenbild erschließen. Es wird am Ende immer wieder der Vergleich
zwischen der Zeit des Menschen vor dem Tod und nach dem Tod gezeigt. So ist
laut Paulus der Mensch auf der Erde nicht vollkommen und nicht unbedingt immer
so, wie Gott es wünscht. Bspl. 15, 43 :“Was gesät wird, ist armselig, was
auferweckt wird, herrlich. Was gesät wird, ist schwach, was auferweckt wird,
ist stark.“
Dieses Menschenbild prägt meiner Meinung nach
auch das Mittelalter. Dort wird der Mensch dazu aufgefordert, seine Pflichten
Gottes gegenüber zu erfüllen und ein gerechtes Leben zu führen, um dafür nach
dem Tod von der Erbsünde befreit zu werden.
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