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Tourismusdestinationen am Bsp Schleswig-Holstein .doc

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Environmental Science
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Geo Sciences
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University, School
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - CAU
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2008
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Begleitseminar Humangeographie Datum: 23. Februar 2009

Tourismusdestination Schleswig-Holstein

Inhaltsverzeichnis

1. Die touristische Ausgangslage in der BRD und Schleswig-Holstein

2. Die Begriffe Tourismus und Destination

2.1 Tourismus

2.2 Destination

3. Schleswig-Holstein in Daten und Zahlen

3.1 Die geographischen und infrastrukturellen Voraussetzungen

3.2 Die Geschichte des Schleswig-Holstein Tourismus‛

3.3 Ballungsorte und Trends in der schleswig-holsteinischen Tourismusdestination

4. Regionalökonomische Effekte des Tourismus‛

5. Vorgehensweise bei der Vermarktung einer Destination

6. Das Tourismuskonzept der Region/Destination Schleswig-Holstein

6.1 Die Leitprojekte Schleswig-Holsteins: Ziele und Beispiele

7. Fazit und Ausblick

8. Literaturverzeichnis

1. Die touristische Ausgangslage in der BRD und Schleswig-Holstein

Um die Brisanz des Themas „Tourismusdestination Schleswig-Holstein“ zu verstehen, ist es wichtig, dass die derzeitige Lage und die vermutete Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und speziell auch die Ausgangslage Schleswig-Holsteins aufgezeigt werden.

Der Tourismus in Deutschland ist mit einem Gesamtbeitrag zum deutschen Haushalt von ca. 26 Mrd. Euro im Jahre 2006 (DZT 2007) ein nicht wegzudenkender Wirtschaftszweig. Die Bundesrepublik gehört laut der WTO (2007) zu den Top 10 Reisedestinationen der Welt (Adjouri Büttner 2008). So ist es zu verstehen, dass man explizit im Bereich des Tourismus‛ große Chance für die ökonomischen Auswirkungen für eine Destination sieht.

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Packen wir’s an!“ Dies waren die Worte des ehemaligen Wirtschaftsministers Dietrich Austermann auf einer Tourismuskonferenz im Jahre 2006.

Man erkannte, dass Schleswig-Holstein sich auf seiner geographischen Lage (Binnenland zwischen der Nord- und Ostsee) ausgeruht hatte und es an einem gemeinsamen Tourismuskonzept auf kommunaler und Landesebene fehlte.

Es wurde eine interministerielle Arbeitsgruppe aus tourismusrelevanten Resorts gegründet, die zur Entwicklung neuer Konzepte der schleswig-holsteinischen Tourismusdestination instruiert wurde. Schleswig-Holstein wollte wieder mehr von den Einnahmen des Tourismuszweiges profitieren.

2. Die Begriffe Tourismus und Destination

Die, mit der Region Schleswig-Holstein eingeführten Begriffe Tourismus und Destination, bilden den Hauptfaktor zum Verständnis der Thematik. Während der Begriff Tourismus (bzw.

Fremdenverkehr) auch aus politscher, ökonomischer, psychologischer, historischer, sozio-ökonomischer oder sozio-kultureller Sicht interpretiert werden kann, ist der Begriff Destination stark geographisch geprägt. Folgende Definitionen klären auf, warum diese beiden Begriffe von besonderer Bedeutung dieser Thematik sind:

 

2.1 Der Begriff Tourismus

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Der Begriff Reise setzt sich zusammen aus einem Ortswechsel mit verschiedenen Transportmitteln, einem vorübergehenden Aufenthalt in einem fremden Ort und einer bestimmten Motivation, diese, vom Touristen gewählte Region aufzusuchen (Freyer 2006, 2).

2.2 Der Begriff Destination

Eine Nachfrage im Bereich Tourismus richtet sich stets nach Zielgebieten und Regionen. Hierbei gibt es vielschichtige Betrachtungsweisen auf Mikro- bzw. Makroebene.

Zum einen können Destinationen auf Mikroebene als Hotelkomplexe, künstliche Erlebniswelten oder andere Resorts beschrieben werden oder auf Makroebene als ganze Region, ganzes Land oder als ganzer Kontinent. (Bieger 2006, 141) Vor allem die nachfrageorientierte Sicht definiert eine Destination sehr präzise: „(..) Geographischer Raum (..), den der jeweilige Gast (..) als Reiseziel auswählt.

Sie enthält sämtliche (..) Einrichtungen für Beherbergung, Verpflegung, Unterhaltung, Beschäftigung. Sie ist damit eine Wettbewerbseinheit (..).“ (Bieger 2002, 56). Somit liegt der Destination, wie schon die nachfrageorientierte Definition besagt, immer einen geographischen Raum variabler Größe zu Grunde.

 

 

 

 

3. Schleswig-Holstein in Daten und Zahlen

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Die Faktoren geben einen Gesamtüberblick, warum Schleswig-Holstein als Tourismusdestination überhaupt als Thema von Bedeutung ist. Hierbei sind besonders die geographische Lage und infrastrukturelle Gegebenheiten zu betrachten, da diese dem Touristen implizieren, weshalb er in dieser Region Urlaub machen möchte.

Außerdem sind geschichtliche Daten der Tourismusentwicklung mit einzubeziehen, wenn man die heutige Lage Schleswig-Holsteins erfassen möchte.

3.1 Die geographischen und infrastrukturellen Voraussetzungen

Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Mit insgesamt nur 15.731 km² Fläche, ist es hinter den drei Stadtstaaten Bremen, Berlin, Hamburg und dem Saarland, dass fünft-kleinste Bundesland.

Schleswig-Holsteins geographischer Vorteil ist der besondere Lagepunkt: Als „Land zwischen den Meeren“ (Auswärtiges Amt 2007) hat Schleswig-Holstein eine besonders lange Küstenregion. 402 Ostsee-Küstenkilometer und 468 Nordsee-Küstenkilometer (Statistisches Bundesamt 1999) bieten der Region eine ideale Grundlage, um sich als Tourismusdestination etablieren zu können.

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Weitere Ansiedlungspunkte befinden sich im Umland von Hamburg und rund um die Kernstädte Neumünster, Heide, Itzehoe und Rendsburg (Rathje 2004, 53). Schleswig-Holstein hat ein gut ausgebautes Verkehrsnetz (9.880 km) und macht somit überregionales Reisen möglich. Auch die Schifffahrt ist ein stark ausgeprägter Infrastruktursektor. Lübeck, Kiel, Brunsbüttel, Flensburg, Husum und Puttgarden werden stark frequentiert und der Überseehafen Hamburg ist maximal zwei Autostunden von allen schleswig-holsteinischen Regionen entfernt.

Da Schleswig-Holstein keine bedeutenden Flughäfen aufweist, nimmt Hamburg einen wichtigen Stellenwert ein, weil es einen internationalen Flughafen bietet, der eine direkte Anbindung an das nördlichste Bundesland ermöglicht. Ein ausgeprägtes Schienennetz verbindet alle bedeutenden Regionen mit den Kernstädten.

Neben der Deutschen Bahn AG gibt es auch private Anbieter, die auch weniger stark bevölkerte Regionen miteinbeziehen (WTSH 2008). Aus touristischer Hinsicht sind auch die Heil- und Kurorte bzw. Bäder von Bedeutung, die schon seit Jahrzehnten Besucher nach Schleswig-Holstein ziehen. Diese findet man in Schleswig-Holstein sehr häufig.

 

3.2 Die Geschichte des Schleswig-Holstein Tourismus‛

Abb. 1: Trends der Unterkünfte von 1972-2015 Quelle: RA-Trendstudie 2005

 


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Die Geschichte des Schleswig-Holstein Tourismus‛ begann zur Zeit der Industrialisierung (Mitte 19. Jahrhundert).

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