Hausarbeit zum Seminar: Entwicklung des Bewußtseins SS 2004 Seminarleitung: Dr. Fillbrandt Thema: Bewußtsein bei Tieren René Hannemann Studiengang: Psychologie – Diplom Semesterzahl: 04 Imma
Demenz: Viele ältere Menschen leiden unter Vergesslichkeit, weil das Kurzzeitgedächtnis­ und die Konzentrationsfähi­gkeit im Alter abnehmen. Vergesslichkeit alleine bedeutet aber noch nicht, d
Mein 5jähriger Sohn erklärt das Therapeutische
Puppenspiel so: Das ist schön! Da kann man mit Puppen spielen und sich die
Geschichten selber ausdenken!
In
dieser einfachen Definition zeigt sich ein wesentlicher Kernpunkt:
Therapeutisches Puppenspiel ist kein Puppentheater. Hier wird den Kindern
nichts vorgeführt, sondern die Kinder spielen und bestimmen das Spielgeschehen.
Sie
bringen ihre inneren Gefühle und Gedanken auf eine äußere Bühne. So können sie
handelnd nicht reflektierend eine Lösung für ihr Problem suchen. Dabei
können sie Erfahrungen machen, die in einem geschützten Rahmen bleiben, deren
Folgen aber wieder in der nächsten Handlung im wirklichen Leben als
verarbeitete Erfahrung sichtbar werden.
Im Vordergrund des therapeutischen
Puppenspiels steht das TUN in Form von Probehandeln für die Wirklichkeit.
Das Modellieren einer eigenen Figur
Das
Besondere des Therapeutischen Puppenspiels ist es, dass die Klienten ihre
eigenen Figuren modellieren können. Fast alle Kinder wollen in der Therapie
eine Figur herstellen, und die meisten wissen auch sofort, was sie brauchen.
Die Verwendung dieses Begriffes brauchen, der von den Kindern selbst stammt,
verdeutlicht, worum es ihnen geht.
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Andere
Kinder modellieren nicht sofort, sondern erst im Laufe der Therapie. Dann
spiegelt der Vorgang des Modellierens oft einen Wendepunkt in der Therapie
wieder.
Die Aufgabe der Therapeutin
Welche
Rolle hat dabei die Therapeutin? Seine Aufgabe besteht darin, den Rahmen für
dieses Probehandeln des Klienten zu schaffen: sein Wissen, seine Person, sein
Vertrauen zur Verfügung zu stellen, dem Patienten Halt zu geben auf seinem Weg.
Er muss beobachten, sich in die Innenwelt des
Klienten hineinversetzen, die Symbole des Spiels erkennen und deuten. Durch das
Verstehen des Zusammenhangs des Entwicklungsverlaufs und seiner Defizite, ist
es dem Therapeuten möglich Ziele für die Therapie zu formulieren. Diese
versucht er gemeinsam mit dem Kind zu erreichen, indem er dessen Lebens- und
Leidensgeschichte behutsam aufnimmt, spielend neu ordnet und dabei auch
versucht, andere, bisher unbekannte und nicht zur Verfügung stehende
Verhaltensweisen und Lösungsmuster aufzuzeigen, und so dem Kind den Weg aus der
Problematik zu ermöglichen.
Einsatzmöglichkeiten
Das therapeutische Puppenspiel eignet sich für Kinder ab ca. vier
Jahren. Es kann sowohl zur therapeutischen Heilung, als auch zur Diagnostik
eingesetzt werden. Insbesondere ist es auch für Kinder geeignet, die sich nicht
sprachlich ausdrücken können oder wollen.
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Im Lauf der
Zeit machte Käthy Wüthrich die Erfahrung, dass sich das Puppenspiel auch zu
therapeutischen Zwecken einsetzen lässt. In Zusammenarbeit mit dem Psychologen
Klaus Harter entwickelte sie schließlich eine Therapieform, bei der das Spiel
mit Handpuppen im Mittelpunkt steht.
Die zugrunde liegende Entwicklungspsychologie
basiert dabei auf der analytischen Psychologie C.G. Jungs.
Bei ihr gelernt hat die
Diplompsychologin Frau Dr. Gudrun Gauda. Nach 10 Jahren Forschungsarbeit im
Bereich der frühen Bindung ist sie seit 1988 in freier Praxis tätig und bietet
eine berufsbegleitende Ausbildung im therapeutischen Puppenspiel an.
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