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Theorie des Marktversagens (Page 4).doc

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Economics
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Macroeconomics
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Universität zu Köln
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Glas oder Plastik
Walter Schmitting Auf den Inhalt kommt es an - Glas oder Plastik? Investitionscontro­lling 1 Aufgabenstellung Das State-of-the-Art-M­eeting ist nun schon einige Monate her. Die -originären Leis

ð  Hier entsteht die Schwierigkeit, dass der Käufer Freitag die Qualität der Ziege nicht einschätzen kann. Er kann sich nur informieren und von Durchschnittswerten ausgehen.

Freitag hat also Informationen über Ziegen im Allgemeinen, aber nicht über diese spezielle Ziege. Er wird den Mittelwert der Milchproduktion erwarten, also

• Freitag kennt nur die Verteilung der Milchproduktion über alle Ziegen.
Die Milchproduktion ist gleichverteilt im Intervall die mittlere Qualität aller existierenden Ziegen ist also

sei die erwartete Qualität einer Ziege, die am Markt angeboten wird

• Freitag kauft die Ziege, wenn gilt

=> Erwartete Milchleistung * Wertschätzung – Preis 0

Entscheidende Frage:

Gibt es einen Preis, bei dem beide bereit sind, den Handel abzuschließen?

• Freitag überlegt, dass Robinson die Ziege keinesfalls verkaufen wird, wenn gilt

• Wenn Robinson bereit ist, die Ziege zu verkaufen, muss die Leistung der Ziege innerhalb des folgenden Intervalls liegen:

• die erwartete Leistung der Ziege – gegeben, dass sie von Robinson angeboten wird – beträgt also

Erklärung:

Freitag weiß, dass er die Ziege nicht zu einem Preis bekommen wird, der höher ist als Robinsons Wertschätzung.

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Daher will er erstmal nur den Durchschnittspreis zahlen.

Zu diesem Preis ist Robinson aber nicht bereit eine hochwertige Ziege, die rechts von liegt, zu verkaufen. Er bietet Freitag daher eine schlechtere Ziege an, die zischen 0 und liegt.

Wieder kennt Freitag die Qualität der Ziege nicht. Das einige wo er sicher sein kann, ist, dass die Qualität recht schlecht sein muss (irgendwo zwischen zischen 0 und), da Robinson sie zu verkaufen will.

Freitag geht also wieder vom Durchschnitt zwischen 0 und aus usw.

Nach und nach werden die guten Ziegen durch Freitags Informationsdefizit vom Markt verdrängt und nur noch schlechte bleiben übrig.

Folge:

• die durchschnittliche Qualität der angebotenen Ziegen ist kleiner als die durchschnittliche Qualität aller Ziegen

• Freitag wird die Ziege kaufen, wenn gilt

einsetzen:

Damit gehandelt wird, muss also gelten:

Das impliziert, dass im Fall die asymmetrische Informationsverteilung im Markt beidseitig vorteilhaften Tausch verhindert!

Fazit:

Etwas auf einem Markt mit asymmetrischer Informationsverteilung anzubieten ist gefährlich und ein Senken der Preise kann durchaus als Signal für schlechte Qualität verstanden werden.

 

Beispiel vom Arbeitsmarkt:

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Der Bewerber wird also als „schlecht Qualität“ aussortiert.

Korrekturmöglichkeiten durch den Staat:

• Qualitätskontrollen

• verpflichtende Qualitätsstandards

• Zugangskontrollen zu bestimmten Berufen

aber: Staatseingriff ist nicht notwendigerweise effizienzverbessernd, private Lösungen können funktionieren

• Reputation durch wiederholten Handel

• private Qualitätsstandards (z.B. privatwirtschaftliche Zertifizierung)

• private Qualitätskontrolle (z. B. Rating-Agenturen)

• Signalling (Werbung, Ausbildung)

Korrekturmöglichkeiten durch den Staat:

Qualitätskontrollen sind beispielsweise Qualitätskontrollen für Restaurants. Zugangskontrollen zu bestimmten Berufen gibt es etwa bei Ärzten oder Wirtschaftsprüfern.

Das Problem bei Staatseingriffen besteht darin, dass niedrigere Qualitäten vom Markt abgeschnitten werden.

Private Lösungen:

Privatwirtschaftlich ist eine gute Reputation für ein Unternehmen sehr wichtig. Wenn es einmal den Ruf hat schlechte Qualität zu liefern, ist es schwer für die Firma Kunden langfristig an sich zu binden.

Ein Beispiel für eine private Qualitätskontrolle ist ein Restaurantführer, Der Markt erfindet hier also selbst Institutionen, die Qualitäten bewerten sollen, da beide Marktseiten davon Vorteile haben.


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