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Hier entsteht die Schwierigkeit, dass der Käufer Freitag die
Qualität der Ziege nicht einschätzen kann. Er kann sich nur informieren und von
Durchschnittswerten ausgehen. Freitag hat also Informationen über Ziegen im
Allgemeinen, aber nicht über diese spezielle Ziege. Er wird den Mittelwert der
Milchproduktion erwarten, also 
• Freitag
kennt nur die Verteilung der Milchproduktion über alle Ziegen.
Die Milchproduktion ist gleichverteilt im Intervall die mittlere
Qualität aller existierenden Ziegen ist also 
• sei
die erwartete Qualität einer Ziege, die am Markt angeboten wird
• Freitag
kauft die Ziege, wenn gilt
=>
Erwartete Milchleistung * Wertschätzung – Preis 0
Entscheidende Frage:
Gibt es einen
Preis, bei dem beide bereit sind, den Handel abzuschließen?
• Freitag
überlegt, dass Robinson die Ziege keinesfalls verkaufen wird, wenn gilt 
• Wenn
Robinson bereit ist, die Ziege zu verkaufen, muss die Leistung der Ziege innerhalb
des folgenden Intervalls liegen: 
• die
erwartete Leistung der Ziege – gegeben, dass sie von Robinson angeboten wird –
beträgt also 
Erklärung:
Freitag weiß,
dass er die Ziege nicht zu einem Preis bekommen wird, der höher ist als
Robinsons Wertschätzung.
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erstmal nur den Durchschnittspreis zahlen.
Zu diesem
Preis ist Robinson aber nicht bereit eine hochwertige Ziege, die rechts von liegt,
zu verkaufen. Er bietet Freitag daher eine schlechtere Ziege an, die zischen 0
und liegt. Wieder kennt
Freitag die Qualität der Ziege nicht. Das einige wo er sicher sein kann, ist,
dass die Qualität recht schlecht sein muss (irgendwo zwischen zischen 0 und ),
da Robinson sie zu verkaufen will. Freitag
geht also wieder vom Durchschnitt zwischen 0 und aus usw.
Nach und nach
werden die guten Ziegen durch Freitags Informationsdefizit vom Markt verdrängt
und nur noch schlechte bleiben übrig.
Folge:
• die
durchschnittliche Qualität der angebotenen Ziegen ist kleiner als die
durchschnittliche Qualität aller Ziegen 
• Freitag
wird die Ziege kaufen, wenn gilt


einsetzen:
  
Damit
gehandelt wird, muss also gelten: 
Das
impliziert, dass im Fall die asymmetrische Informationsverteilung
im Markt beidseitig vorteilhaften Tausch verhindert!
Fazit:
Etwas auf
einem Markt mit asymmetrischer Informationsverteilung anzubieten ist gefährlich
und ein Senken der Preise kann durchaus als Signal für schlechte Qualität
verstanden werden.
Beispiel vom
Arbeitsmarkt:
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Bewerber wird also als „schlecht Qualität“ aussortiert.
Korrekturmöglichkeiten durch den Staat:
•
Qualitätskontrollen
•
verpflichtende Qualitätsstandards
•
Zugangskontrollen zu bestimmten Berufen
aber:
Staatseingriff ist nicht notwendigerweise effizienzverbessernd, private
Lösungen können funktionieren
• Reputation
durch wiederholten Handel
• private
Qualitätsstandards (z.B. privatwirtschaftliche Zertifizierung)
• private
Qualitätskontrolle (z. B. Rating-Agenturen)
• Signalling
(Werbung, Ausbildung)
Korrekturmöglichkeiten durch den Staat:
Qualitätskontrollen
sind beispielsweise Qualitätskontrollen für Restaurants. Zugangskontrollen zu
bestimmten Berufen gibt es etwa bei Ärzten oder Wirtschaftsprüfern.
Das Problem
bei Staatseingriffen besteht darin, dass niedrigere Qualitäten vom Markt
abgeschnitten werden.
Private Lösungen:
Privatwirtschaftlich
ist eine gute Reputation für ein Unternehmen sehr wichtig. Wenn es einmal den
Ruf hat schlechte Qualität zu liefern, ist es schwer für die Firma Kunden
langfristig an sich zu binden.
Ein Beispiel
für eine private Qualitätskontrolle ist ein Restaurantführer, Der Markt
erfindet hier also selbst Institutionen, die Qualitäten bewerten sollen, da
beide Marktseiten davon Vorteile haben.
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