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Theorie der Wirtschaftspolitik .doc

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Faculty
Economics
Discipline
Macroeconomics
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2008/09
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THEORIE DER WIRTSCHAFTSPOLITIK

1. Einheit, am 8.10.2008

The new Titans – ZAHLEN und FAKTEN

·         Früher die Armen (Entwicklungsländer – EE)

·         Wer zählt zu den EE?

Nicht-Mitglieder der OECD (nicht bei der OECD seit 1994)

·         Mehr als halbes weltweites BIP von emerging economies (EE)

·         „ökonomische Macht?“ – nicht mehr länger durch die reichen Staaten

·         Stärkere Integration bedeutet größter Schub seit der Industriellen Revolution

·         Größere Volatilität, aber Produktivitätspotential

·         Kaufkraftparität: gewichtet was im Land zu deren Währung gekauft werden kann

wie viel man für $1 in Shanghai oder New York bekommt à Wohlstandsniveau

·         Wachstumsrate ~ 7% in den letzen 5 Jahren

·         Was ist neu?

o   Unterschied in der Wachstumsrate ist größer

o   Stärkere Integration durch Güterströme (Import und Export) und Finanzströme

à diese beiden ergeben Finanzmärkte – Börse (auch bei den EE gibt es AG)

o   Durch Internet Reorganisation der Produktion

à stärkerer Handel, stärkere Leitung von Produktion (Ware und Dienstleistungen), stärkere Aufteilung und Flexibilität

·         OECD-Staaten: alle emerged Staatenà Veränderung erfasst à entwickelte Staaten à Integration

·         vor 1000 Jahren: emerging economies = reichere Länder als Nordamerika/Europa

·         1 Milliarde neue Konsumenten

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·         Anstieg des globalen Wachstums (keine Substitution)

o   Billigere Güter (Konkurrenzdruck, neue Wege der Produktion, EE nur reicher durch Verlagerung der Industrie)

o   Stärkere Größenersparnisse (vernetzte Produktionsstätten, Kooperation, Verbindungen)

o   Produktivitätsanstieg durch Wettbewerb (potentielle Konkurrenten aus anderen Ländern [qualitativ und quantitativ – billiger/besser], Innovationsdruck)

·         Nicht nur Gewinner verändern Erträge auf Kapital und Arbeit

·         Ökonomische Variablen „out of line“ à kein normales Verhalten

o   Globaler Zinssatz niedriger

o   Ölpreis verdreifacht

o   Inflation trotzdem niedriger

·         neue Herausforderung für Wirtschaftspolitik

o   z.B. Zentralbank (was müssen sie an Kooperationen machen, Vertragsverteilung)

·         Protektionismus wäre falsch (Gleichverteilung – Gerechtigkeit)

·         Wachstum gleicher verteilt

·         Abhängigkeit der EE geringer à oftmals schon beidseitig Abhängigkeit

·         „perspiration rather than inspiration?“

·         nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch durch Innovation

·         BRICs – Brazil, Russia, India, China (Goldmann Sachs in 2001)

o   2/5 des BIPs aller emerging economies

·         2040: Pro Kopf Einkommen wird trotzdem große Unterschiede aufzeigen

o   Unterschied zw. emerged & emerging countries wird bleiben

 

PAIN – GAIN?

·         Lohnrate sinkt (Anteil des Lohns, der durch Leistung entsteht), Gewinnanteil steigt

o   Kosten gesunken

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o   Einwanderung senkt Löhne (Staat kontrolliert)

à Druck auf Löhne stärker als auf Arbeitsplätze

·         Arbeits-Kapitalverhältnis ändert sich

·         stärkerer Gewinnanstieg, stärkere Ungleichheit

·         durch IT oder Handel? à Riccardo ↓

·         Theorie des komparativen Vorteils? à Freeman

o   Verschiebung des globalen Arbeits-Kapital-Verhältnis (A. Zunahme, K. verändert)

o   Qualitätsniveau von A in EE steigt (Konkurrenz, Innovation)

o   Vorsprung bei High-Tech abgenommen (mehr Wertschätzung v. technischer Ausbildung in EE [China, Indien])

·         „global labour arbitrage“

·         wie groß? Druck auf Wohnrate

·         verliert mittlere Einkommensgruppe?

·         dennoch: Vorteil durch globalen Handel

·         müssen zusätzliche Verteilungsmaßnahmen gemacht werden

KONVERGENZ UND DIVERGENZ

·         Wirtschaftswachstum à Forschung

·         3 Gründe für die Fragestellung

o   Anwenden/Überprüfen von (Wachstums)Theorie (welche Theorie richtig?)

o   Stimmen/Funktionieren wirtschaftspolitische Maßnahmen (Frage: ärmeren Regionen mehr Subventionen..?)

o   Interesse an globaler Wohlfahrt (fair/gerecht oder Reichere reicher?)

o   Konvergenztest als Kriterium zwischen neoklassische (1) und endogene (2) Wachstumstheorie

1) g* = f (k,l,tF) (Kapital, Arbeit, technischer Fortschrift [à treibt WT])

je mehr für einen Faktor, desto weniger zusätzliche Erträge bzw. nutzen pro Einheit

2)    g = A (k,l,tF)

à A = Wissen der Gesellschaft; z.T. Humankapital; starke positive externe Effekte, zusätzliche Erträge

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·         δ-convergence: Reichtumsunterschiede nehmen ab (Zeitpunkterstreckung – Unterschiedsveränderung)

·         auf Länderebene:

o   Zunahme der Divergenz

o   Ungleichheit nimmt zu (Länder als Einheit)

o   Variablen: was wird in Ländern investiert? Technischer Standard? Sparrate?

·         „bedingte Konvergenz“: Berücksichtigung, ob mehr oder weniger Kapital eingesetzt;

o   wirtschaftliche Maßnahmen im Land, Technologieverwendung,..

o   weitere Komponenten müssen beachtet werden

à Ausgangbedingung

à Bevölkerungsanzahl miteinberechnet

à zusätzliche Einflussfaktoren wurden eingesetzt, z.B. Kapital – man hat viel mehr investiert – z.B. Technologiestandard, staatl. Unterstützung, Bildungsstatus

·         größere Konsistenz der Neoklassik

o   haben so viel als mögliche Faktoren miteinbezogen

·         wichtigste Größe: ursprüngliches Einkommensniveau (Rechtfertigung der Neoklassik)

o   je niedriger, desto höher Wachstumsrate

·         EU: Unterschiedliche Phasen:

o   80 Jahre Konvergenz

o   90 Jahre Divergenz

·         3 Phasen von Konvergenz und Divergenz

à Was bewirkt Politik?

·         wird die Welt ungleicher?

·         Unterschiedliche Einheiten – Länder als Einheit, dann stimmt

o   Länder (einzeln – Unterschiede in den Ländern nehmen tendenziell zu à Angleichungsprozess hebt sich auf)

o   Länder gewichtet mit Bevölkerung (bis ~ 1978 Zunahme, danach Abnahme beim Pro Kopf Einkommen)

§  z.B. LUX – China?!

o   Länder/Bevölkerung/interne Ungleichheit

·         Hauptbotschaft: weltweite Konvergenz; besondere Zunahme des WWT in emerging countries

·         Industrieländer:

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·         Armut:

o   relative Armut gemessen am Medianeinkommen

o   EU-Kommission: 60% des Durchschnittseinkommens (in Ö 10%)

o   OECD: 50% des Durchschnittseinkommens

o   absolute Armutsgrenze: dann Armut geringer geworden


2. Einheit, am 15.10.2008

PEOPLE FLOWS IN GLOBALIZATION

·         10% Immigranten sind Flüchtlinge

GRÖßTE ZUWANDERUNGSLÄNDER, 2000

§  USA: 35 Mio. Immigranten (300 Mio. Einwohner gesamt)

§  RUS: 13,3 Mio. Immigranten

§  D: 7,3 Mio. Immigranten (Achtung Relation zur Gesamtbevölkerung)

à China: 35% Emigranten

à Indien: 20% Emigranten

à Philippinen: 7% Emigranten

EMPIRIE

·         175 Millionen / 2,9% der Weltbevölkerung leben nicht im Geburtsland (2000)

o   in entwickelten Ländern leben 87%, die nicht dort geboren sind

·         starke Zunahme (Migration) in den letzten Dezennien

o   relativ wenig Globalisierung bei Arbeit

o   bis 2005 starke Zunahme auf ca. 190 Mio. (= 2x so viel wie 1970)

·         größtes Einwanderungsland USA, danach RF (Russland)

·         anteilsmäßiges: VAE, Kuwait, Jordanien, Israel

·         2/3 der Immigranten sind in entwickelten Ländern – in Entwicklungsländer nur 1,5% Ausländer

o   VAE: 68% (der Bevölkerung kommen aus dem Ausland)

o   Kuwait: 49%

o   Jordanien: 39% (hauptsächlich aus Palästina)

o   Israel: 37%

o   Kanada: 18%

·         Städte – für Zuwanderer sehr interessant, Zuwanderung ist sehr hoch

o   Paris: 23% (der Bevölkerung, die nicht in F geboren sind)


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