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THEATER IN DER SCHULE Überlegungen zu Theorie(n) und Leistung(en) (Page 3).doc

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Arts & Design
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Dramatics
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University, School
Universität Wien - Alma Mater Rudolphina
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SS 2008
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Maria Magdalena von Friedrich Hebbel
-Maria Magdalena- von Friedrich Hebbel Inszenierung der Theaterperipherie Frankfurt Carina Bonilla Polanco Gliederung Erwartungen, Beschreibungen und Beurteilung der Inszenierung Meine

Theater und Schule

Die Definition von Theater als szenische Darstellung und künstlerische Kommunikation ist meiner Meinung sehr oberflächlich und für eine Theorie des Schultheaters nicht eins zu eins zu übertragen. Finden theatrale Formen in der Schule Einsatz, so muss der Begriff des Theaters modifiziert werden.

Geht man davon aus, dass Theater nur dann stattfindet, wenn sich Menschen zu einem bestimmten und vereinbarten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort treffen und es ganz klar ist, wer die Rolle des Zuschauers und wer die Rolle des Darstellers übernimmt, so trifft dies in der Schule nur eingeschränkt zu.

Findet Theater in der Schule statt, so sind die Zuschauer nicht immer ein notwendiger Bestandteil. Diese Feststellung berührt die Frage der Zielsetzung des Schultheaters: je nach Zielvorstellung unterscheidet sich die Form in ihren Bestandteilen und Regeln.

Definiert man die Schule streng als eine bildende Institution, in welcher Vermittlung von Wissen, Erkenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einsichten einzige Aufgabe ist, so greift auch diese Definition zu kurz. Zwar können unter den genannten Qualifikationen auch künstlerische und ästhetische verstanden werden, diese werden jedoch nicht ausschließlich im planmäßigen (Regel-) Unterricht erworben. In einem solchen Verständnis würde die Schule jegliche Arten von kreativer Betätigung ausschließen, da der konservative Regelunterricht dafür ‚eigentlich’ keinen Platz einräumt.

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Spricht man mit Menschen, so bestehen die intensivsten Erinnerungen immer in Zusammenhang mit den Menschen in der Schule: den Kollegen und den Lehrern.

Betrachtet man also lediglich die Begriffe Schule und Theater, so wird sichtbar, dass diese nicht endgültig auf eine Definition festgelegt werden können. Es gibt nicht das Theater und nicht die Schule – diese kann es aufgrund der Formenvielfalt gar nicht geben (und meiner Meinung nach ist das auch sehr gut so!).

Es ist also schwer, eine Theorie des Schultheaters zu entwerfen, wenn allein die beiden Begriffe einzeln betrachtet keiner Theorie zuzuordnen sind bzw. keine Theorie davon zu beschreiben ist.

Charakterisierungen: Begründungen und Leistungen

Ausgehend von dieser Tatsache charakterisieren die von mir ausgewählten Ansätze ein Schultheater, sie beschreiben Merkmale und Grundzüge, die es bestimmen (können), schreiben es jedoch nicht fest. Daraus entsteht wiederum eine Vielfalt: eine Vielfalt der Perspektiven und eine Vielfalt der Zielrichtungen.

U. Hentschel, L. Göhmann, P. Amtmann und E. Liebau plädieren für den Einsatz von Theater in der Schule. Gemeinsam mit der Beschreibung der Leistungsfähigkeit begründen sie ganz unterschiedlich, wie das Theater und die Schule vereinbar seien und warum dies einen so großen Stellenwert einnehmen würde.

 

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Den ersten Teil des Lehrplan beschreibt die allgemeinen Bildungsziele. Der gesetzliche Auftrag sieht dabei folgendes vor:

Die allgemein bildende höhere Schule hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern eine umfassende und vertiefte Allgemeinbildung zu vermitteln und sie zugleich zur Hochschulreife zuführen (§ 34 des Schulorganisationsgesetzes).

Die allgemein bildende höhere Schule hat im Sinne des § 2 des Schulorganisationsgesetzes an der Heranbildung der jungen Menschen mitzuwirken, nämlich beim Erwerb von Wissen, bei der Entwicklung von Kompetenzen und bei der Vermittlung von Werten.

Dabei ist die Bereitschaft zum selbstständigen Denken und zur kritischen Reflexion besonders zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler sind in ihrem Entwicklungsprozess zu einer sozial orientierten und positiven Lebensgestaltung zu unterstützen.

Dem bzw. der Wissensvermittlung hat die Schule die Aufgabe Selbst- und Sozialkompetenz zu vermitteln. Dabei spricht der Lehrplan von ‚dynamischen’ Fähigkeiten.

In der Folge gliedert er sich in fünf Bildungsbereiche:

  • Sprache und Kommunikation
  • Mensch und Gesellschaft
  • Natur und Technik
  • Kreativität und Gestaltung
  • Gesundheit und Bewegung

 

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Gedanken und Gefühle verbal und nonverbal zum Ausdruck zu bringen, ist eine wesentliche Lebensform der Menschen. Den Schülerinnen und Schülern ist Gelegenheit zu geben, selbst Gestaltungserfahrungen zu machen und über Sinne führende Zugänge mit kognitiven Erkenntnissen zu verbinden.

Dabei eröffnet sich für sie die Chance, individuelle Fähigkeiten zu entdecken und zu nutzen und sich mit den Ausdrucksformen ihrer Mitmenschen auseinander zu setzen. Daraus sollen sich Impulse für das Denken in Alternativen, für die Relativierung eigener Standpunkte, für die Entwicklung eines kritischen Kunstverständnisses und für die Anerkennung von Vielfalt als kultureller Qualität ergeben.

Die kreativ-gestaltende Arbeit soll im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und sozialer Verantwortung als individuell bereichernd und gemeinschaftsstiftend erlebt werden.

Es stellt sich also nicht mehr die Frage nach der Forderung der Schule nach Kreativität, diese ist gesetzlich festgesetzt. Darauf aufbauen stellen sie von mir ausgewählten andere Fragen: die Frage nach der Verbindungsmöglichkeit von Theater und Schule sowie die Frage nach der Leistungsfähigkeit von Schultheater.

 

Literaturverzeichnis

 

 

 

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Arbeitsfelder der Theaterpädagogik. Online im Internet: URL: http://www.butinfo.de/Aktuelles/Services/Downloads/Arbeitsfelder_TP.pdf. Zugriff am 10. Juni 1008.

Theater. In: In: Brockhaus Multimedia. Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG 2006.

 

Schule. In: Brockhaus Multimedia. Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG 2006.

 


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