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Theater im Wandel der Zeit .docx

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Faculty
Human Science
Discipline
German
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Summary
University, School
Gymnasium Kapfenberg
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2011, Mayerhofer
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Theater im Wandel der Zeit

Das Theater hat sich im Laufe der Zeit sehr verändert. In jeder Epoche hat das Theater seine eigene Aufführungsart. Der Grund der Aufführung, die Zuseher, die Bühnendarstellung und vor allem die Ausdrucksweise haben sich mit den Jahren sehr verändert.

Fastnachtspiele:

Das Fastnachtspiel entwickelte sich aus den städtischen Fastnachtfeiern. Es begann mit kostümierten Umzügen einzelner Personen welche komische, oft derbe Sprüche vorgetragen haben.

Später bildeten sich Spielgruppen die den Vortrag übernahmen. Auf eine Gegenrede hin folgte der Dialog. Es blieb nicht nur bei Dialogen sondern es entstand das dazu spielen einfacher Handlungen.

Fastnachtspiele wurden für das normale Volk gespielt welche leicht mit Verwechslungen, sexuellen Anspielungen, Verkleidungen oder derbe Witze zu unterhalten waren. Aufgrund der Derbheit vieler Werke nannte man diese Phase auch Grobianismus.

Ein Verfasser vieler Fastnachtspiele war zum Beispiel Hans Sachs, ein Werk von ihm trägt den Titel „Fastnachtspiele mit 6 Personen, haist Kremerkorb“. (S. 44)

Strändeklausel: (Barock)

Martin Oppitz war der Auffassung, dass die deutsche Sprache nicht nur als verständigungsmittel dienen soll, sondern es soll auch Dichtungen in deutscher Sprache geschrieben und vorgetragen werden.

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Hingegen die Komödien für das Bürgertum waren.

Diese Art von Komödien zog sich bis in die 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie wurde vom „bürgerlichen Trauerspiel“ abgelöst. (S. 53) (Bürgerliche Trauerspiel S. 114)

Das Jesuitendrama:

Die Jesuiten nahmen die Bildung in die eigene Hand, sie gründeten nicht nur neue Schulen und Universitäten, sie gründeten auch eine neue Form des Theaters. Diese neue Art vom Drama war dazu da um die Leute zu erschrecken und zu bekehren.

Ein sehr wichtiger Verfasser eines solchen Dramas war zum Beispiel Jakob Bidermann mit seinem berühmten Werk „Cenodoxus“. Dieses Stück wurde im Jahr 1602 von Schülern in Augsburg Uraufgeführt. 23 Jahre später verdeutschte Joachim Meichel das Drama in der Hoffnung eine größere Verbreitung erzielen zu können.

Auf der Bühne wurde ein Welttheater gezeigt was bedeutet dass nicht nur Vorgänge auf der Erde sondern auch Vorgänge im Himmel und in der Hölle veranschaulicht wurden. Um dies alles zu verdeutlichen wurde vieles Personifiziert wie zum Beispiel der Teufel mit Hörnern und Pferdefüß und der Engel mit Flügel und Heiligenschein.

Barocktheater:

Es entwickelte sich gleichzeitig zur Oper.

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Die Aufführungen fanden meistens im Freien statt und wurden später oft zu Festzügen. Zeitlich begannen sie schon zur frühen Mittagsstunde und dauerten oft bis zu 8 Stunden. Diese Aufführungen dienten zur Verherrlichung des Fürsten und des Glaubens.

Volkstheater:

Die Komödianten blieben circa 2 Wochen an einem Ort und spielten dort an Fürstenhöfen und auch in Städten. Es gab keine Textbücher, die Schauspieler kannten nur die Handlung und spielten aus dem Stegreif.

Am Anfang wurden auch Frauenrollen oft von Männern gespielt. Es wurden komische und tragische Stücke aufgeführt, wie zum Beispiel Stücken von Shakespeare aber es ging auch oft um biblische und historische Stoffe.

Die Wiener Volkskomödie:

Gleich wie bei dem Volkstheater gab es auch bei der Wiener Volkskomödie auch keine Texte, doch im Unterschied gab es auch keine vorgegebene Handlung. Sie spielten sich selbst.

Gottscheds Theaterreform: (Die Aufklärung)

Gottsched war der Auffassung dass die Dichtkunst die Welt wiederspiegeln soll. Seiner Meinung nach sollte diese neue Theaterform erzieherisch und belehrend wirken und alles übernatürliche gehöre nicht dazu.

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Bürgerliche Trauerspiel: (Der Sturm und Drang)

Im Gegensatz zur Tragödie ging es beim bürgerlichen Trauerspiel um Konflikte von Bürgern. Wenn Hochgestellten etwas tragisches passiert war es eine richtige Tragödie, hingegen wenn Bürgern etwas schlimmes wiederfahren ist, hat es die meisten oft gar nicht interessiert.

Griechische Tragödie: (Deutsche Klassik)

Wie schon Gottsched die Auffassung der 3 Einheiten hatte wurden sie in der deutschen Klassik schussendlich durchgebracht. Schon die Griechen hatten 2 Formen von Dramen.

Das Zieldrama, welches einen synthetischen Aufbau hat und das Enthüllungsdrama. Im Zieldrama wird der Konflikt und der Konfliktauslöserauf der Bühne dargestellt und beim Enthüllungsdrama ist der Konflikt schon vor eintreten auf der Bühne gewesen. Der Reiz dieses Dramas liegt darin, dass der Zuschauer gemeinsam mit den darstellenden Figuren nach einer Lösung sucht.

Ein Beispiel dafür ist das von Sophokles verfasste Enthüllungsdrama „König Ödipus“.

Die Ursprünge des griechischen Theaters liegen in den Liedern die von einem Chor für die Fruchtbarkeitsgott und Gott des Weinens aufgeführt wurden. Im Frühjahr wurde im zu ehren immer ein Fest gefeiert.

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Manchmal musste ein Schauspieler 2 Rollen übernehmen.

Die Aufgabe des Chors änderte sich mit der Zeit. Anfangs war er einziger Handlungsträger und später wurde er zum vermittelnden und erklärenden Teil.

Das Naturalistische Drama:

Klassiker im 19. Jahrhundert verabscheuten die Darstellung der Wirklichkeit und des Alltages der Kleinbürger. Sie versuchten die 3 Einheiten ungefähr einzuhalten. Sie ließen unnatürliche Formen des Sprechens weg, wie zum Beispiel das beiseite reden und der Monolog.

Im Naturalistischen Drama wurde erstmals die Verständigung hinter der Bühne sehr wichtig durch Regieanweisungen. Ganz neu bei dieser Art des Dramas ist der Inhalt und die Sprache. In diesen Dramen geht es nicht mehr um Verstöße gegen Sittengesetze, soziale Auseinandersetzungen oder um milieubedingte Familienkonflikte.

Die Handlungen sind nun dafür da um in Personen einen bestimmten Charakter sehen zu können.

Gegenströmung und Naturalismus

In der Zeit der Gegenströmung und des Naturalismus befasste Hoffmannsthal sich mehr mit dem Drama und den Erzählungen da er sich dachte, dass dies das Publikum mehr beeindruckt.

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Moderne Dramatische Formen:

In dieser Zeit hat der Verfasser des Werkes, beziehungsweiser Der Regisseur die ganze Vorstellung des Werkes vor Augen. An ihm müssen sich alle orientieren. Er ist das Herz des Stückes.

Die Bühnen- und Maskenbildner müssen sich am Regisseur orientieren doch die Bühnenbildner haben trotzdem noch einen gewissen Spielraum um ihre eigenen Ideen und ihre eigene Kreativität hineinzubringen. Im Laufe der Jahre hat sich mit dem Theater auch die Bühnenkulisse mit verändert und dadurch haben sich auch verschieden Typen von Bühnenbildern entwickelt.

Ende 19. Jahrhundert entwickelte sich die realistische Bühne. Dabei geht es um eine photografische Wiedergabe der Wirklichen Welt. Dabei wurden auch nur mehr echte Requisiten verwendet.

Die symbolistische Bühne lässt den Zuschauern, hingegen der realistischen Bühne, mehr Freiraum um sich selbst ein Bild zu machen. Sie müssen sich selber mehr Gedanken darüber machen und können sich daher auch selbst ein bisschen wiederspiegeln.

Seit den 20er Jahren wird die anti- illusionistische Bühne häufig dargestellt. Dabei geht es darum, dem Publikum klarzumachen, dass es sich dabei nur um ein Theaterstück handelt und es wird daher alles vor dem Publikum gerichtet.

Es werden Requisiten vor den Augen des Publikum hereingestellt, Bühnenbilder umgestellt und so weiter.

 


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