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Teildisziplinen der Psychologie und ihre Forschungsmethoden (Page 6).doc

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Faculty
Social Science
Discipline
Psychology
Document category
Summary
University, School
Universität Landau
Additional information
Gollwitzer 2009
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Psychology

Biologische Psychologie 2
Biologische Psychologie II Prof. Dr. Weiss (http://www.biolog­ische-psychologie.­de/) Do, 11.03.2010 · Lernen und Gedächtnis: Ø Gedächtnis: bezeichnet die Information, die mehr oder weniger d

→ Inferenzstatistik: Wahrscheinlichkeit, mit der man ein empirisches Ergebnis erhält, unter der Annahme das in Wirklichkeit die H0 gilt → man berechnet die Ws mit der man sich irren würde, wenn man behauptet die Hypothese würde gelten (Irrtums-Ws gering: kleiner als 5%; gilt H0 als widerlegt + H1 als bestätigt → Ergebnis ist überzufällig (signifikant)

→ man berechnet wie wahrscheinlich es ist, dass die gefundenen Unterschiede rein durch Zufall zustande gekommen sind (→ minimale Ws spricht dafür, dass Abweichung kein Zufall sein kann)

-        Spezifitäts-Dilemma: Theorie soll möglichst viele Phänomene gleichzeitig erklären können, ABER: menschl.

Verhalten= multideterminiert (hängt von mehreren Sachen ab), von daher ist Theorie zur Erklärung und Vorhersage eines spezifischen Verhaltens nur bedingt geeignet

-        Parsimonitätsdilemma (Parsimonität=Sparsamkeit): Theorien sollen so sparsam wie möglich formuliert sein, ABER: komplexe Theorien haben eine wesentliche bessere Vorhersagekraft

-        Korrespondenz-Dilemma: Hypothesen sollen empirisch getestet werden, aber Übersetzung einer theoretischen in eine empirische Hypothese basiert auf Hilfsannahmen, die falsch sein können

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-        Probabilitätsdilemma: man möchte Richtigkeit einer Theorie zweifelsfrei nachweisen, aber Entscheidung über Ablehnung einer Hypothese ist mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit verbunden (nie 100% Ws, dass eine Hypothese gültig ist)

-        „Knew-it-all-along Effekt“/ Rückschaufehler: nachdem man über den Ausgang eines best. Ereignisses oder Ergebnisses informiert worden war, meint man dies schon immer gewusst zu haben

11.   Sitzung: Logik der Varianzaufklärung

-        Induktion: Gesetze und Theorien werden von Beobachtungsaussagen abgeleitet

-        Deduktion: schließen von Gesetzen und Theorien auf Erklärungen und Vorhersagen

→ Welche Rolle in der Psychologie?

→ im Alltag gehen wir oft induktiv vor: Suche nach Erklärungen für beobachtete Phänomene

→ im Idealfall in der Wissenschaft deduktives Vorgehen (Ableitung und Prüfung von Hypothesen aus bereits bestehenden Theorien) → Theorietestung sollte deduktivistisch erfolgen

→ induktives Vorgehen spielt bei Entwicklung/Modifikation von Theorien und Hypothesen sowie bei der Schätzung relativer Beiträge verschiedener Erklärungen zu ein und demselben Phänomen eine Rolle

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-        Logik von Varianzaufklärung: Varianz über alle Beobachtungen hinweg gleich null=keine Varianz; um beobachtete Ereignisse erklären und vorhersagen zu können, muss es Variation in Beobachtung geben

→ Bsp.: (F 5-9) drei mögliche Gründe für Variation in Klausurnoten:

1. Unterschiede zwischen beiden Personen (Intelligenz, Leistungsbereitschaft, Lernstil), → Persönlichkeitspsychologie: Wie und wieso Unterschied in Personen?

2. U zwischen den Kontexten (Schwierigkeit, Zeitdruck, Lernaufwand) → Sozialpsychologie: Wie und wieso Unterschied zw.Kontexten?

3. U zwischen den Zeitpunkten (Kohorteneffekte, neue Benotungsregeln) → Entwicklungspsychologie: wie und wieso unterscheiden sich Messzeitpunkte voneinander

Was ist das Selbstbild der Psychologie:

-        ist eine Erfahrungswissenschaft: Fokus auf beobachtbare Erfahrungen, nicht auf subjektiven Intuitionen

-        will Gegenstandbereich (Erleben + Verhalten) eher erklären als verstehen (eher NaWi)

-        eher Orientierung an quantitativ orientierter Methodologie (Messen von Merkmalsausprägungen) als qualitativ (umfassende Beschreibung einzelner Fälle)

-        deduktivistische und falsifikationistische Prüfung der Theorien

-       keine deterministischen, sondern probabilistische Aussagen


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