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vierte Kapitel der Arbeit erläutert am Beispiel von Arzneitees Zubereitung und
Anwendungsgebiete der heilpflanzlichen Medizin.
2. Wirkungen und Nebenwirkungen
In Deutschland verwendet man
Heilpflanzen hauptsächlich im Rahmen der Phytotherapie (= Heilpflanzenkunde).
In Drogerien und Reformhäusern steht eine große Auswahl davon für
verschiedenste Bedürfnisse zur Verfügung. Für Privatanwendung gibt es eine Möglichkeit
in der Apotheke verschiedene Pflanzen zu beziehen und selbst zu mischen. In
anderen westlichen Ländern, wie z.B. in den USA, ist, verglichen mit
Deutschland, die Nachfrage nach Heilpflanzen noch nicht so stark entwickelt.
Fachleute empfehlen sowohl bei leichten Beschwerden z.B. Müdigkeit,
Kopfschmerzen oder Erkältung aber als auch zur Stärkung des Immunsystems bzw.
zur Vorbeugung von Krankheiten den Einsatz von Heilkräutern. Dabei darf nicht
vergessen werden, dass nicht alle Heilpflanzen zur Daueranwendung geeignet
sind, denn manche Pflanzenarten können genau die Beschwerden verursachen, gegen
die sie eigentlich helfen sollten. (z.B.: Sonnenhut). Falsche Anwendung oder
eine Überdosis von Pflanzen bzw. Pflanzenteilen können ebenfalls schwere
gesundheitliche Schäden hervorrufen. Deswegen sollte man beim Sammeln und
Verarbeiten von Heilpflanzen über entsprechende Kenntnisse bezüglich deren Wirkungsweise
verfügen. Denn nur die richtige Anwendung führt zu einem sicheren Erfolg.
This paragraph has been concealed! Download the complete document for free! • Click on download to get complete and readable text • This is a free of charge document sharing network • First upload your own document, and you get a word document per email • No registration necessary, gratis Swap homeworks and notes at no charge! Gratis scripts for students and pupils! Es gibt verschiedene
Methoden zur Verwendung und Zubereitung der Heilpflanzen. Einige von ihnen sind
im vierten Kapitel „Arzneitees“ näher erläutert. Falls die heilende Wirkung der
Pflanzen nachweislich ist, finden sie ihre Anwendung ebenfalls in der
Schulmedizin. Die Heilpflanzen erhalten zum Teil sehr starke Gifte, die verdünnt
sehr wohl als Medikamente, z.B. Narkotika, verwendet werden. Somit ist es
möglich, durch das Trennen der bestimmten Stoffen die Gefahr von Nebenwirkungen
zu reduzieren, den Gehalt an Wirkstoffen konstant zu halten und auch Wirkstoffe
chemisch zu verbessern.
- Wirkstoffe der Heilpflanzen
In diesem Kapitel sind nur einige
Wirkstoffklassen aufgelistet, die in bestimmten Heilpflanzen vorkommen.
Ätherische Öle sind unter anderem in Kamille,
Pfefferminz und Fenchel vorhanden. Sie sind pflanzlicher Natur und hinterlassen
keine Fettflecken. Daher sind diese Öle als „trockene“ Öle bekannt. Da diese
angenehm riechend und hoch wirksam sind, finden sie eine breite Anwendung in
Parfümerie und Pharmazeutik. Ätherische Öle sind stark flüchtig. Deswegen ist
es besonderes ratsam, deren Behälter gut zu verschließen.
Alkaloide sind in vielen Pflanzen, z.B. in Mohn
und Pfeffer zu finden. Das sind organische, meist basische stickstoffhaltige
Verbindungen.
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Glykoside sind der wichtigste Bestandteil der
Maiglöckchen und des Fingerhuts. Dies sind in Zucker und in Nicht-Zucker
aufgespaltene Verbindungen. In der Medizin wendet man Glykoside als Abführ- und
Herzmittel an.
Saponine stellen eine spezielle Form von
pflanzlichen Glykosiden dar. Saponinhaltige Pflanzen, z.B. Seifenkraut und
Hauhechel, haben eine hustenstillende Wirkung.
Gerbstoffe stärken eine empfindliche Schleimhaut
und werden daher gegen Durchfall und Entzündungen, z.B. im Mund- und
Rachenbereich, angewendet. Gerbstoffe kommen in Heidekraut und Blutwurz vor.
Bitterstoffe steigern die Magen- und
Gallensaftsekretion und wirken somit appetitanregend und verdauungsfördernd. In
der Natur findet man Bitterstoffe in Kaffee und Schafgarbe.
Schleimstoffe quellen im Wasser auf und bilden
dickflüssige Lösungen. In der Heilkunde sind sie als Reiz mindernde und
abführende Mittel bekannt. Schleimstoffe kommen u.a. in Beinwell und Huflattich
vor.
4.1. Geschichte
Eine chinesische Legende besagt, dass
im Jahre 2737 v.Ch. der große chinesische Kaiser Shen Nung heißes Wasser trank,
als plötzlich ein starker Wind wehte und in seine Tasse drei Blätter vom
Teestrauch hinein fielen.
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Morgen wuchsen an der gleichen Stelle zwei Teesträucher. Nachdem dieser Mönch
das Getränk kostete, ist er viel munterer geworden. In europäischem Raum ist
der Tee erst im Jahre 1610 dank holländischen Händlern bekannt geworden. Das
Wort „Tee“ leitet vom chinesischen Begriff „Tai“ ab. Von Holland aus
verbreitete sich das neuartige Getränk schnell in andere Nachbarländer, insbesondere
nach Deutschland und Frankreich. Etwa 50 Jahre später entwickelte sich in
England der Teehandel enorm. Für den Tee aus China galten strenge Ausfuhrgesetze,
er sollte nämlich in Silbermünzen bezahlt werden. Allmählich wurde der Tee
gegen Opium eingetauscht. Dies war einer der Gründe des dreijährigen Krieges
(1839-1842), als China die Opiumeinfuhr aufzuhalten versuchte. England besetzte
in der Folge Hongkong und erklärte das Gebiet zu einer neuen Kolonie.
Ein englischer Botaniker beschrieb in
seiner Arbeit die Herstellung eines schwarzen aus einem grünen Tee mittels
Fermentierung. Ein teurer Transport des Tees aus China nach England war nicht
mehr notwendig. China erhielt also seine Unabhängigkeit und begann, vermehrt
Teeanbau zu betreiben.
4.2.
Bezeichnung, Ernte und Züchtung
Bezeichnung:
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