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Tee - Heilende Kräuter .doc

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Faculty
Economics
Discipline
Craft / Design / Technology
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Paper
University, School
Universität Kassel
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2005
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Thema: Heilende Kräuter

Arten, Wirkungsweise und Einsatz in der Küche

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung................... 2

2. Wirkungen und Nebenwirkungen............. 2

3. Wirkstoffe der Heilpflanzen............. 3

4. Arzneitees................... 4

4.1. Geschichte.................... 4

4.2. Bezeichnung, Züchtung und Ernte............. 5

4.3. Teezubereitung.................. 5

4.4. Einige Tipps zur Teezubereitung............ 6

4.5. Anwendungsgebiete des Arzneitees........... 9

Informations-, und Literaturverzeichnis:............... 10

1.   Einleitung

 

Bevor man auf das Thema „Heilende Kräuter. Arten, Wirkungsweise und Einsatz in der Küche“ näher eingeht, sollte man zunächst den Begriff „Heilpflanzen“ definieren. „Eine Heilpflanze ist eine Pflanze, die wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken bzw. zu Linderung von Krankheiten verwendet werden kann.“[1] Seit mehreren Jahrtausenden verfügt der Mensch bereits über die wunderbare Kraft der Natur und nutzt Pflanzen als Heilmittel.[2] Erst mit Beginn des letzen Jahrhunderts, seit die moderne Medizin bzw. chemische Präparate für die Menschheit so wichtig geworden sind, haben natürliche Heilmittel allmählich an Bedeutung verloren.

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Das vierte Kapitel der Arbeit erläutert am Beispiel von Arzneitees Zubereitung und Anwendungsgebiete der heilpflanzlichen Medizin.

2.   Wirkungen und Nebenwirkungen

 

In Deutschland verwendet man Heilpflanzen hauptsächlich im Rahmen der Phytotherapie (= Heilpflanzenkunde). In Drogerien und Reformhäusern steht eine große Auswahl davon für verschiedenste Bedürfnisse zur Verfügung.

Für Privatanwendung gibt es eine Möglichkeit in der Apotheke verschiedene Pflanzen zu beziehen und selbst zu mischen. In anderen westlichen Ländern, wie z.B. in den USA, ist, verglichen mit Deutschland, die Nachfrage nach Heilpflanzen noch nicht so stark entwickelt. Fachleute empfehlen sowohl bei leichten Beschwerden z.B.

Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Erkältung aber als auch zur Stärkung des Immunsystems bzw. zur Vorbeugung von Krankheiten den Einsatz von Heilkräutern. Dabei darf nicht vergessen werden, dass nicht alle Heilpflanzen zur Daueranwendung geeignet sind, denn manche Pflanzenarten können genau die Beschwerden verursachen, gegen die sie eigentlich helfen sollten. (z.B.: Sonnenhut).

Falsche Anwendung oder eine Überdosis von Pflanzen bzw. Pflanzenteilen können ebenfalls schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen. Deswegen sollte man beim Sammeln und Verarbeiten von Heilpflanzen über entsprechende Kenntnisse bezüglich deren Wirkungsweise verfügen. Denn nur die richtige Anwendung führt zu einem sicheren Erfolg.

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Es gibt verschiedene Methoden zur Verwendung und Zubereitung der Heilpflanzen. Einige von ihnen sind im vierten Kapitel „Arzneitees“ näher erläutert. Falls die heilende Wirkung der Pflanzen nachweislich ist, finden sie ihre Anwendung ebenfalls in der Schulmedizin. Die Heilpflanzen erhalten zum Teil sehr starke Gifte, die verdünnt sehr wohl als Medikamente, z.B.

Narkotika, verwendet werden. Somit ist es möglich, durch das Trennen der bestimmten Stoffen die Gefahr von Nebenwirkungen zu reduzieren, den Gehalt an Wirkstoffen konstant zu halten und auch Wirkstoffe chemisch zu verbessern.[5]

  1. Wirkstoffe der Heilpflanzen[6]

 

In diesem Kapitel sind nur einige Wirkstoffklassen aufgelistet, die in bestimmten Heilpflanzen vorkommen.

Ätherische Öle sind unter anderem in Kamille, Pfefferminz und Fenchel vorhanden. Sie sind pflanzlicher Natur und hinterlassen keine Fettflecken.

Daher sind diese Öle als „trockene“ Öle bekannt. Da diese angenehm riechend und hoch wirksam sind, finden sie eine breite Anwendung in Parfümerie und Pharmazeutik. Ätherische Öle sind stark flüchtig. Deswegen ist es besonderes ratsam, deren Behälter gut zu verschließen.

 

Alkaloide sind in vielen Pflanzen, z.B. in Mohn und Pfeffer zu finden. Das sind organische, meist basische stickstoffhaltige Verbindungen.

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Glykoside sind der wichtigste Bestandteil der Maiglöckchen und des Fingerhuts. Dies sind in Zucker und in Nicht-Zucker aufgespaltene Verbindungen. In der Medizin wendet man Glykoside als Abführ- und Herzmittel an.

Saponine stellen eine spezielle Form von pflanzlichen Glykosiden dar. Saponinhaltige Pflanzen, z.B. Seifenkraut und Hauhechel, haben eine hustenstillende Wirkung.

Gerbstoffe stärken eine empfindliche Schleimhaut und werden daher gegen Durchfall und Entzündungen, z.B. im Mund- und Rachenbereich, angewendet. Gerbstoffe kommen in Heidekraut und Blutwurz vor.

Bitterstoffe steigern die Magen- und Gallensaftsekretion und wirken somit appetitanregend und verdauungsfördernd. In der Natur findet man Bitterstoffe in Kaffee und Schafgarbe.

Schleimstoffe quellen im Wasser auf und bilden dickflüssige Lösungen. In der Heilkunde sind sie als Reiz mindernde und abführende Mittel bekannt. Schleimstoffe kommen u.a. in Beinwell und Huflattich vor.



4.   Arzneitees


4.1. Geschichte[7]

Eine chinesische Legende besagt, dass im Jahre 2737 v.Ch. der große chinesische Kaiser Shen Nung heißes Wasser trank, als plötzlich ein starker Wind wehte und in seine Tasse drei Blätter vom Teestrauch hinein fielen.

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Am nächsten Morgen wuchsen an der gleichen Stelle zwei Teesträucher. Nachdem dieser Mönch das Getränk kostete, ist er viel munterer geworden. In europäischem Raum ist der Tee erst im Jahre 1610 dank holländischen Händlern bekannt geworden. Das Wort „Tee“ leitet vom chinesischen Begriff „Tai“ ab. Von Holland aus verbreitete sich das neuartige Getränk schnell in andere Nachbarländer, insbesondere nach Deutschland und Frankreich.

Etwa 50 Jahre später entwickelte sich in England der Teehandel enorm. Für den Tee aus China galten strenge Ausfuhrgesetze, er sollte nämlich in Silbermünzen bezahlt werden. Allmählich wurde der Tee gegen Opium eingetauscht. Dies war einer der Gründe des dreijährigen Krieges (1839-1842), als China die Opiumeinfuhr aufzuhalten versuchte.

England besetzte in der Folge Hongkong und erklärte das Gebiet zu einer neuen Kolonie.

Ein englischer Botaniker beschrieb in seiner Arbeit die Herstellung eines schwarzen aus einem grünen Tee mittels Fermentierung. Ein teurer Transport des Tees aus China nach England war nicht mehr notwendig. China erhielt also seine Unabhängigkeit und begann, vermehrt Teeanbau zu betreiben.

 

4.2. Bezeichnung, Ernte und Züchtung

 

Bezeichnung:


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