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Eisen und waren weiterhin handgeführt.
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Abb.1.1
Drehbank um 1425 Abb.1.2 Nachbau einer altertümlichen
(Quelle: www.maubu.de) Wippendrehbank
(Quelle: www.de.academic.ru )
Eine
keilförmige Leiste, diente ab etwa 1880, zur Sicherung des handgeführten
Schlittens. Die nächste Verbesserung an den Drehbänken, war der Antrieb.
Hierbei wurde die Schnurrolle durch einen Riementrieb ersetzt. Durch das
Hinzufügen von Zahnradvorgelege konnte man dann die Geschwindigkeit beliebig
wählen. Mit der Entwicklung der Schraubenspindel konnte man die Führung und das
gleichmäßige Verschieben des Schlittens gewährleisten.
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Abb.1.3
Norton-Spitzendrehmaschine um 1894
(Quelle: www.maubu.de )
Mit
dieser Errungenschaft war der Grundstein für die heutigen Drehbänke gelegt und
die Handführung war somit veraltet. Mit der Erfindung des Hartmetalls durch
Krupp konnte die Entwicklung bis zum heutigen Stand fortschreiten.
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Abb.1.4 moderne Leit- und
Zugspindeldrehmaschine
(Quelle: www.de.academic.ru )
Nach
DIN 8580 in der die Einteilung in die Fertigungsverfahren vorgenommen wird,
gehört das Drehen in die Hauptgruppe Trennen, Untergruppe Spanen mit
geometrisch bestimmter Schneide. Spanen ist das Trennen von Werkstoffen auf
mechanischem Weg unter Entstehung von Spänen.
In
der DIN 8589 wird das Drehen wie folgt definiert:
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Form
und Lage der Bearbeitungsstelle am Werkstück benennen unterschiedliche
Drehverfahren (Abb.2.1).
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Abb.2.1 Drehverfahren
(Quelle DIN 8589)
Plandrehen:
Wird angewendet um Anfangs- oder Endflächen am Werkstück zu bearbeiten, hierbei
bewegt sich das Werkzeug senkrecht zur Werkstückachse. Beim Schlichten wird
eine Bewegung des Werkzeuges von innen nach außen bevorzugt wobei hingegen beim
Schruppen von außen nach innen das Werkzeug gefahren wird.
Rund-
bzw. Längsdrehen: Durchführen einer Längsbewegung des Drehmeißels parallel zur
Werkstückachse meist von rechts nach links. Wird angewendet um ein
zylindrisches Werkstück seine Form zu geben und es auf das richtige
Durchmessermaß zu bringen.
Stech-
bzw. Abstechdrehen: Angewendet um das fertig gedrehte Werkstück, welches von
der Stange gefertigt wurde abzutrennen. So wird das Plandrehen der Endfläche
eingespart.
Profildrehen:
Die Form des Profilwerkzeuges wird auf dem Werkstück abgebildet. Der Vorschub
kann längst oder quer zur Drehachse erfolgen.
Gewindedrehen:
Es handelt sich hierbei um ein Langdrehen. Der Vorschub bestimmt die Steigung
der zu erzeugenden Gewinde. Hierzu wird ein Gewindedrehmeißel verwendet.
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2.1.1 Die
Drehmaschine
Die Drehmaschine ist eine Werkzeugmaschine zur Herstellung
rotationssymmetrischer Teile durch trennen des Werkstoffes mit einer
geometrisch bestimmter Schneide. Sie besteht aus Spindelstock,
Spannvorrichtung, Reitstock, Vorschubantrieb und dem Drehmaschinenbett. Alle
Drehmaschinen haben das gleiche Prinzip, das Werkstück übt eine Drehbewegung
und das Werkzeug eine lineare Bewegung, senkrecht oder parallel zur Drehachse,
aus. Drehmaschinen an denen noch manuelle Arbeit verrichtet wird, werden als
Drehmaschine bezeichnet. Maschinen an denen alle Arbeit automatisch verrichtet
wird, sind Drehautomaten, die eine numerische Steuerung haben.
Im heutigen Sprachgebrauch wird die Drehmaschine immer noch mit
dem altertümlichen Begriff „Drehbank“ bezeichnet.
Da es auf dem Markt eine große Vielfalt an Ausführungsformen von
Drehmaschinen gibt, werden sie in anhand ihrer unveränderlichen und allgemein
erkennbaren Merkmalen eingeteilt. Diese sind unter anderem:
1 – Lage der Hauptachse: senkrecht oder waagerecht
2 – Automatisierungsgrad: handbedient oder programmgesteuert
3 – Steuerungsart: mechanisch, hydraulisch oder elektrisch
4 – Lage des Bettes / Tisches: horizontal, vertikal oder schräg
5 – Art der Werkstückaufnahme: Spitze, Futter oder Planscheibe
6 – Anzahl der Werkstückaufnahmen: Einspindel- oder
Mehrspindeldrehmaschine
7 – Werkzeugaufnahme: Einzel-, Mehrfachaufnahme od. Werkzeugmagazin
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Vom
Grundaufbau her sind alle Drehmeißel gleich, sie bestehen aus Schaft und
Schneidkörper. Der Schneidkopf ist gehärtet und geschliffen, oder es ist ein
Hartmetall- oder Schneidkeramikplättchen aufgelötet oder aufgeschraubt. Sie
unterscheiden sich nur im Aussehen und in den verwendeten Materialien von
Schaft und Schneide, aber müssen ein und demselben Bearbeitungsprinzip folgen –
„Drehen ist ein spanendes Fertigungsverfahren von Rundteilen, wobei das
Werkstück eine Drehbewegung ausführt“.
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Abb.
2.2 Arten von Drehmeißeln
(Quelle: www.mercato.com)
Je
nach Fertigungsaufgaben, die sich beim Drehen ergeben, stehen verschiedene
Drehmeißel zur Verfügung. Demnach gibt es Drehmeißel zum Grob- und Feindrehen,
zum Außen- und Innendrehen, Ein- und Abstechen sowie Gewindedrehen. Die Lage
des Schneidkopfes zum Schaft ist entscheidend, ob es sich um einen geraden,
gebogenen oder abgesetzten Drehmeißel handelt. Weiterhin unterscheiden sich die
Meißel in der Bearbeitungsrichtung. Rechte Meißel arbeiten von rechts nach
links und linke Drehmeißel von links nach rechts, wobei sich das Drehen von
rechts nach links durchgesetzt hat.
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Abb.2.3 Drehmeißel gehärtet Abb.2.4
Drehmeißel mit Schneidplättchen
(Quelle:
drehen-fräsen-bohren.de) (Quelle:
drehen-fräsen-bohren.de)
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