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tatsächlicher
Spanwinkel Grad
Referenzspanwinkel
der Materialgruppe Grad
Freiwinkel Grad
Keilwinkel Grad
Eckenwinkel Grad
Einstellwinkel Grad
Neigungswinkel Grad
Zeitspanvolumen cm³/min
Betriebsmittelhauptnutzungszeit min
Standzeit
des Werkzeuges min
Stückzahl
pro Standzeit
Wirkungsgrad der Werkzeugmaschine
Es
wird vermutet, dass das heutige Drehen seinen Ursprung im alten Ägypten hat. In
Gräbern gefundene Tongefäße aus dem 4. und 5. Jahrtausend v.Chr. weißen darauf
hin.
Der
Erfinder der ersten Drehbank soll nach griechischer Überlieferung Dädalus sein.
Zur Herstellung von runden Stangen soll er handgeführte Meißel aus Bronze oder
Holz mit aufgesetzten Feuersteinschneiden verwendet haben.
Mit
dem Untergang der alten Völker ging diese technische Errungenschaft leider
verloren. Klosterbrüdern aus dem Mittelalter, welche die alten Schriften
studierten, ist es zu verdanken, dass die Drehbank und deren Werkzeuge wieder
einen Aufschwung erlebten. Den Klosterbrüdern wird auch die Weiterentwicklung
der Drehmaschine nachgesagt. Sie sollen zum Beispiel eine Wippe, die mit den
Füßen betätigt wird und eine Schnurrolle antrieb, als Antrieb entwickelt haben,
sodass die Hände für die Dreharbeit frei waren und ein einzelner Mensch an der
Drehbank arbeiten konnte. Zu dieser zeit bestanden die Meißel aus geschmiedeten
Eisen und waren weiterhin handgeführt.
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Abb.1.1
Drehbank um 1425 Abb.1.2 Nachbau einer altertümlichen
(Quelle: www.maubu.de) Wippendrehbank
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Eine
keilförmige Leiste, diente ab etwa 1880, zur Sicherung des handgeführten
Schlittens. Die nächste Verbesserung an den Drehbänken, war der Antrieb.
Hierbei wurde die Schnurrolle durch einen Riementrieb ersetzt. Durch das
Hinzufügen von Zahnradvorgelege konnte man dann die Geschwindigkeit beliebig
wählen. Mit der Entwicklung der Schraubenspindel konnte man die Führung und das
gleichmäßige Verschieben des Schlittens gewährleisten.
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Abb.1.3
Norton-Spitzendrehmaschine um 1894
(Quelle: www.maubu.de )
Mit
dieser Errungenschaft war der Grundstein für die heutigen Drehbänke gelegt und
die Handführung war somit veraltet. Mit der Erfindung des Hartmetalls durch
Krupp konnte die Entwicklung bis zum heutigen Stand fortschreiten.
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Abb.1.4 moderne Leit- und
Zugspindeldrehmaschine
(Quelle: www.de.academic.ru )
Nach
DIN 8580 in der die Einteilung in die Fertigungsverfahren vorgenommen wird,
gehört das Drehen in die Hauptgruppe Trennen, Untergruppe Spanen mit
geometrisch bestimmter Schneide. Spanen ist das Trennen von Werkstoffen auf
mechanischem Weg unter Entstehung von Spänen.
In
der DIN 8589 wird das Drehen wie folgt definiert:
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Form
und Lage der Bearbeitungsstelle am Werkstück benennen unterschiedliche
Drehverfahren (Abb.2.1).
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Abb.2.1 Drehverfahren
(Quelle DIN 8589)
Plandrehen:
Wird angewendet um Anfangs- oder Endflächen am Werkstück zu bearbeiten, hierbei
bewegt sich das Werkzeug senkrecht zur Werkstückachse. Beim Schlichten wird
eine Bewegung des Werkzeuges von innen nach außen bevorzugt wobei hingegen beim
Schruppen von außen nach innen das Werkzeug gefahren wird.
Rund-
bzw. Längsdrehen: Durchführen einer Längsbewegung des Drehmeißels parallel zur
Werkstückachse meist von rechts nach links. Wird angewendet um ein
zylindrisches Werkstück seine Form zu geben und es auf das richtige
Durchmessermaß zu bringen.
Stech-
bzw. Abstechdrehen: Angewendet um das fertig gedrehte Werkstück, welches von
der Stange gefertigt wurde abzutrennen. So wird das Plandrehen der Endfläche
eingespart.
Profildrehen:
Die Form des Profilwerkzeuges wird auf dem Werkstück abgebildet. Der Vorschub
kann längst oder quer zur Drehachse erfolgen.
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Formdrehen:
Die Form wird in der Regel im Einstechverfahren in das Werkstück eingebracht.
So gefertigte Werkstücke nennt man Formdrehteile und das Werkzeug nennt sich
Formdrehmeißel.
2.1.1 Die
Drehmaschine
Die Drehmaschine ist eine Werkzeugmaschine zur Herstellung
rotationssymmetrischer Teile durch trennen des Werkstoffes mit einer
geometrisch bestimmter Schneide. Sie besteht aus Spindelstock,
Spannvorrichtung, Reitstock, Vorschubantrieb und dem Drehmaschinenbett. Alle
Drehmaschinen haben das gleiche Prinzip, das Werkstück übt eine Drehbewegung
und das Werkzeug eine lineare Bewegung, senkrecht oder parallel zur Drehachse,
aus. Drehmaschinen an denen noch manuelle Arbeit verrichtet wird, werden als
Drehmaschine bezeichnet. Maschinen an denen alle Arbeit automatisch verrichtet
wird, sind Drehautomaten, die eine numerische Steuerung haben.
Im heutigen Sprachgebrauch wird die Drehmaschine immer noch mit
dem altertümlichen Begriff Drehbank bezeichnet.
Da es auf dem Markt eine große Vielfalt an Ausführungsformen von
Drehmaschinen gibt, werden sie in anhand ihrer unveränderlichen und allgemein
erkennbaren Merkmalen eingeteilt. Diese sind unter anderem:
1 Lage der Hauptachse: senkrecht oder waagerecht
2 Automatisierungsgrad: handbedient oder programmgesteuert
3 Steuerungsart: mechanisch, hydraulisch oder elektrisch
4 Lage des Bettes / Tisches: horizontal, vertikal oder schräg
5 Art der Werkstückaufnahme: Spitze, Futter oder Planscheibe
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