3. Vorplatz
- Verbindung zwischen den beiden Kneipen
- Ort der Konfrontationà es kommt zu einer
Eskalation
à Menschen flüchten in Gesellschaft und Alkohol, jedoch werden immer
wieder in die harte und freudlose Realität zurückgeholt.
Amerikahaus
-
Knotenpunkt der „feinen“ Gesellschaft
-
Alle wichtigen Leute versammelt,
schlafen jedoch bei Vorlesung ein oder haben kein Interesseà Gesellschaft ist
mehr „Schein als Sein“, aufgesetzt
-
Trotzdem: internationales Haus, also
auchà Ort der Akzeptanz
Kreuzung
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fast alle Figuren passieren die
Kreuzung
-
jede Gesellschaftsschicht vertreten
-
gehen jedoch nur aneinander vorbei,
oder beachten sich nicht
à alle Figuren miteinander verbunden, weisen Gemeinsamkeiten auf bzw.
gehen alle „denselben“ Weg der Hoffnungslosigkeit nach dem Krieg
Sprachliche Besonderheiten
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Montagetechnik: Abschnitte werden aneinandergereihtà chaotischer Eindruck
entsteht (Widerspieglung d. Zeit); im nächsten Abschnitt werden immer Motive
vom letzten aufgegriffen, oder einzelne Sätze weitergeführt à „Mosaiktechnik“
verdeutlicht die Verbindung einzelner Handlungsstränge
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„Ringstruktur“: Motive vom Anfang des Paragraphen, werden am Ende wieder aufgegriffenà Gleichheit;
Monotonie
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Innerer Monolog:
-
Erlebte Rede
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Bewusstseinsstrom
à Gefühle
und Gedanken werden besser vermittelt; innere und äußere Handlung verschmilzt
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u.a.: Ellipsen, Chiasmen,
Parallelismen
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Schlagzeilen: vergegenwärtigen die Situation, weisen auf die geschichtliche Stunde
zurück
Wolfgang Koeppen
-
23. Juni 1906 in Greifswald
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Hatte zum Vater keinen Kontaktà erkannte die
Vaterschaft nie an
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Beendete die Schule vorzeitig,
Gelegenheitsjobs (z.B.: Laufbursche für Verlag, Schiffskoch)
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In Berlin z. B: schrieb sporadisch
für die Zeitung, Glühlampentestsaal
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Erster „richtiger“ Job: 1931,
Redakteurstelle: Reportagen + Rezensionen à erste literarische
Arbeiten
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1934+35 entstehen seine ersten
Romane: „ Eine unglückliche Liebe“ + „Die Mauer
schwankt“à jüdischer Verlagà keine große Resonanz
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Verbrachte bis 1938 Zeit in Holland
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War vom Kriegsdienst zurück gestellt,
aufgrund von seiner Arbeit für den Film ( wird als Drückeberger bezeichnet)
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Tauchte 1943 unter, um nicht
eingezogen zu werden
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Nach Kriegsende Heirat mit Marion
Ulrich, wird als Hilfspolizist von den Alliierten eingesetzt
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Literarischer Aufschwung erst 1949
mit Tauben im Gras, es folgten: Das Treibhaus + Der Tod in Romà negative Resonanz,
mittlerweile: wichtigste Werke der Nachkriegsliteratur
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Ab 1955: reiste durch die ganze Welt
+ Reisebeschreibungen
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Stirbt in einem Münchener Pflegeheim
am 15. März 1996
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