Title, Topic

Täuschung - Fake - Fälschung .doc

®
Page 1 of 3
[1] [2] [3]
Faculty
Arts & Design
Discipline
Art / Design / History of Art
Document category
Final thesis
University, School
Additional information
2008
Responsible User
This text has been add by user lfen819 on 2009-10-12. Disclaimer
Popularity
829  visits
Document length
~2.689  Words
~17.521  Chars
Rating
Networking




















More documents
Art / Design / History of Art

C.D.Friedrich: Winderlandschaft mit der Kirche
Inhaltsverzeichnis­ Einführung.2 Bildbeschreibung.4­ Frage nach der Provenienz der Bilder.5 Die maltechnische Untersuchung der Bilder.6 Stilistische Unterschiede zwischen den beiden Werken.


Arnulf Rainer
Arnulf Rainer (* 8. Dez. 1929 Baden b. Wien, jetzt 79 Jahre) Arnulf Rainer gilt als einer der bedeutendsten österreichischen Künstler seit der Nachkriegszeit und auch der Gegenwart. Internationale Be


Einführung in die Moderne
Mitschrift zur Einführung in die Moderne, Sommersemester 2010 16. März 2010 Moderne (Kunst) . gibt die Wirklichkeit nicht so wieder, wie ist sie ist z.B. Picasso: das Sehbild wird einer Abstraktion


Wassily Kandinsky: Der Weg in die Abstraktion
B Wassily Kandinsky: Der Weg in die Abstraktion І. Von der Wiege zur Malerei 1. Biographisches Am 4. Dezember 1866 wird Wassily Kandinsky in Moskau geboren. Zu jener Zeit unterlag das russische

Täuschungs-Dimension

Täuschung - Fake - Fälschung

In den westlichen Gesellschaften umfasst das Feld der Fälschung einen unüberschaubaren Bereich der Unterscheidungen zwischen dem Echten oder Wahren und dem Gefälschten oder Unwahren.

Von den angeblichen „Hitler -Tagebüchern“ bis zum „trojanischen Pferd“, - welches eines der ältesten Beispiele strategischer Täuschung darstellt, muss man mit einbeziehen das die Unterscheidung zwischen Wahr und Falsch politische Fragen zur Folge haben.

Nicht nur historische Beispiele sondern auch Alltagssituationen lassen sich beschreiben. Täuschung und Fälschung sind stark von moralischen Bewertungsstrategien abhängig, welche den gesellschaftlichen Rahmen für die Kunstfälschung bestimmen.

Seit dem 15. Jh. ist nicht die „Fälschung“ strafbar, sondern der Betrug der den Handel mit falschen Kunstwerken betrifft. (Kunstfälschungen beziehen sich immer auf ein Original)

Der Aufschwung des neuen Fälschungsbegriffs meint das ein Falsches, welches innerhalb einer bestimmten sozialen Gruppe als Falsch verstanden wird, ohne dass ihm ein Original gegenübergestellt wurde, weil man sich der Scheinhaftigkeit bewusst ist. Paradoxerweise wird es trotzdem als „Fake“ bezeichnet.

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Täuschung - Fake - Fälschung.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

In der 2.Hälfte des 20.Jh. kam es zu grundsätzlichen und folgenschweren Änderungen des Grundmodells, welche auch den Fälschungsbegriff mit einbezieht.

In den 50ern hängte man bewusst Fälschungen in Museen auf. Zu Beginn der 1970er Jahre bediente man sich an verschiedensten künstlerischen Techniken, um bewusste Fälschungen an zufertigen.

Wesentlich war auch die Vollendung der theoretischen Untersuchung der Fälschung, aus der sich ergeben hat, dass die Weiterentwicklung des Begriffs, nicht mehr mit traditionellen kunstgeschichtlichen Beschreibungsmethoden erfasst werden kann.

Solange die Fälschung als Original anerkannt wird, hat es der Fälscher geschafft, den Kriterien der Experten zu Entsprechen. Dass heißt, dass es keine Fälschung mehr ist sondern noch Original. Wird die Fälschung wiederum als solche erkennt, spiegelt die Form der Täuschung sehr präzise die Kunstnorm der Zeit wieder.

Die Veränderung des Strukturmusters ist von der Moderne (= Ethik des Originals) bis zum postmodernen Fake (= kein eindeutiger Ursprung, kein best. Vorbild) extrem geprägt.

Der Begriff „Fake“ stammt aus dem Englischen und bedeutet „Fälschung“ - umfasst aber auch „Verschleierung, Heucheln, Vortäuschen oder Erfinden“. Wichtig dabei ist, dass der Begriff nicht nur das kopierte Werk, sondern den gesamten Prozess des „Fälschens“ beinhaltet.

Seit Anfang der 90er Jahre werden die Begriffe „Fake und Fälschung“ synonym verwendet à „Fake ist trendy und kürzer“

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Täuschung - Fake - Fälschung.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Das einbezogene Zweck dienende Wissen um einen geschickten, witzigen Akt der Täuschung wird als „Fake“ bezeichnet, während nach der Entschleierung einer Fälschung, vorurteilend von „Fälschung“ die Rede ist.

Die 3 Gebrauchstechniken für „Fake“:

à Als Ausruf bei einer Entschleierung einer Fälschung

à Bei einer Fotomontage mit illusionistischen Effekten

à Kulturelle Taktik, wodurch der falsche Charakter von scheinbar wahren Phänomenen in der falschen Kultur vorgeführt werden soll

Ganz im Gegensatz zur traditionellen Fälschung, handelt es sich nun um eine künstlerische Strategie, die sich schon von Beginn an als Fälschung bezeichnet, deshalb ist es auch nicht strafbar. ( keine Täuschungsabsicht mit Betrugsabsicht)

à keine Fixierung auf rein ästhetisches Verstehen, Vorraussetzung ist eine künstlerische Autonomie

Durch die Verwendung von „Fake“ in medientheoretischen Bereichen, bekommt er positive und kreative Anerkennung.

Die Doppelbedeutung lenkt Aufmerksamkeit auf sich, einerseits durch das Bestehen als „ originales Kunstwerk“ und andererseits als „Fälschung“ .Das Problem dabei ist, dass es keine Stilzuweisung und Fixierung auf Themen, Motive oder Medien gibt.

 

Carol Duncan, „The Fake as More, by Cheryl Bernstein“ (1973)

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Täuschung - Fake - Fälschung.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Tatsächlich wurde daraus im Zusammenhang der frühen Manifestation der Appropriation Art - ohne jede Intention der Verfasser - einer der einflussreichsten und meist beachteten Texte, welcher den theoretischen Diskurs der 80er Jahre bestimmen sollte.

In diesem Text besprach die fiktive Kunsttheoretikerin Cheryl Bernstein die erste Einzelausstellung des ebenso erfundenen Künstlers Hank Herron, der sich die Aufmerksamkeit durch die Einführung eines „new content and a new concept, in the total phenomenological sense“ verdiente.

Das neue Konzept von Herron war, dass er das gesamte Werk Frank Stellas in nur einem Jahr Produktionszeit nahezu perfekt kopierte. Dieses für die damalige Zeit und dem damaligen theoretischen Diskurs geradezu absurde Konzept Herrons, wurde von Bernstein mittels zahlreicher Referenzen auf die aktuellen ‚postmodernen’ französischen Philosophen durch eine nicht minder ungewöhnliche Rechtfertigungsrhetorik als „new manifestation“ gefeiert und damit (insgeheim) ironisiert.

Weil die sprachlich überaus gründlich ausgeformten, aber in teilweise nur sehr lockerem Sinngefüge benutzten Zitate

der Philosophiegeschichte zwar als rhetorische Finessen gelesen, aber nicht als zynische Kritik an dem Kunstbetrieb verstanden wurden.

 

This paragraph has been concealed!
Download the complete document for free!
Täuschung - Fake - Fälschung.doc
• Click on download to get complete and readable text
• This is a free of charge document sharing network
• First upload your own document, and you get a word document per email
• No registration necessary, gratis
Swap homeworks and notes at no charge!
Gratis scripts for students and pupils!

Interessant ist nicht nur, dass das darin proklamierte künstlerische Konzept der Kopie als neue und revolutionäre Kunstform eine Praxis bezeichnete, die erst

Jahre später Aufmerksamkeit erregte, sondern dass die Autorin gar kein materiell reproduziertes Bild benötigte. Bezeichnend ist die fiktive Arbeit Herrons , die sich auf Frank Stella bezog.

Stellas abstrakte Malerei hatte ihre Position durch eine gezielte Entromantisierung und rationale Kontrolle der Mittel des Abstrakten Expressionismus erarbeitet. Jegliche Form von Repräsentation sollte ausgeschlossen sein und das Dargestellte nichts darstellen außer sich selbst.

Duncans Text diente somit als Legitimation und, wenn man so will, als „Inspiration“ einer Kunst, in der das immaterielle Objekt des Texts paradoxerweise zum Kunstobjekt wird; die Appropriation art der 80er Jahre lässt sich also als Realisierung dieses Fakes verstehen.

Was nur als ironischer Kommentar gedacht war, ist so zu einem Strategiemodell geworden.
 


Grafiken wurden automatisiert entfernt
Duane Hanson,

"Ich mag die körperlichen Belastungen dieser Frau. Sie ist von allen gewichteten Ihrer Einkaufstaschen und Einkäufe, und sie hat fast selbst eine Tasche. Sie führt körperliche Belastungen - die Belastungen des Lebens, des Alltags vor sich. Doch zunächst, ist es doch eine lustige Skulptur ".

 

„Supermarkt Lady“


Page 1 of 3
[1] [2] [3]


swopdoc.com ist not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Copyright - Terms - Partner - Statistik - Contact
antiblock.org adblockdetector.com

Swap your documents