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System und Einsatzplanung, Windows im Netz .doc

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Faculty
Information Science
Discipline
Information Technology / Computer Science
Document category
Notes
University, School
HTL Villach
Additional information
1998
Responsible User
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Networking




















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Information Technology / Computer Science

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Windows im Netz

Wiederholung Intel Prozessoren

 

 

8086/88

80286

80386/SX

386/486

Pentium

Pentium 2

Datenformat

16

16

32

32

64

64

Datenbusbreite

16/8

16

16

32

32

32

Adreßbus

20

24

24

32

32

32

Phys. Adreßb

1 MB

16 MB

16 MB

4 GB

4 GB

4 GB

Virtu. Adreßb

-

16 GB

64 TB

64 TB

64 TB

64 TB

Multitasking

-

½

JA

JA

JA

JA

MMU

-

-

JA

JA

JA

JA

Paging

-

-

JA

JA

JA

JA

Es gibt 3 Betriebsarten

Real.... Speicher über 1 MB kann nicht direkt Adressiert werden, ab 8086.

Protected.. Ab 286; Mehrere Prozesse sind gleichzeitig möglich, Speicher ist geschützt. Ab 386 wurde er erweitert:
a) MMU (sehr schnelles Umrechnung zw. logischen und physischen Adressen)
b) 64 Tera Byte
c) Paging (Auslagern von Seiten (4 KB) wird hardwaremäßig unterstützt.

Virtual 86.. Ab 80386 SX; Bis zu 16 CPU’s können parallel emuliert werden. Sie können sowohl im Real als auch im Protected Mode laufen.
zB unter WIN-NT (DOS-Fenster)

Speicherbereiche:

UMA.. Uper Memory Area
Bereich zw 640 KB und 1 MB (BIOS, Grafikkarten-, Controleradressen)
Wird als shadow RAM für Bios verwendet (Neue Prozessoren blenden den BIOS Bereich in diesen Bereich, Geschwindigkeitsverteilung)
Vorsicht: Wenn eine Karte nicht funktioniert kann es sein, daß der Bereich den UMB vom BIOS blockiert.

HMA.. High Memory Area
Das erste Segment (64K) über 1 MB (FFFF:000F) kommt aufgrund der Adreßiertechnik des Pentium zusatande (ab 80486).
Mit Adressleitung A20 kann dieser Platz allokiert werden.
Mit Himem.sys kann dieser Bereich ins High-Dos geladen werden.

Extended... Bereiche über 1 MB; nur im Protected Mode verfügbar. XMS
Programme schalten immer wieder zw. Real und Protected um.

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Windows 3.11

DOS - Aufsatz

Es kann im Standard oder Enhanced Mode laufen.

Standard Mode wird nur für ältere Rechner (unter 4 MB) ausgeführt, es wird nur der neue Virtuall386 Mode nicht verwendet; kein virtueller Speicher ist vorhanden, Multitasking funktioniert nicht.

Enhanced Mode läuft ab 386 SX, Speicher: 4 bis 64 MB wird unterstützt.
(mit 64 MB schneller als mit 128 MB, Paging funktioniert nicht.
Erst die Chipsetze von Pentium II können mit HXII RAM DAC mehr verwalten)

In beiden Betriebsarten wird auf Extendet Memory zugegriffen
à Himem.sys muß geladen werden.

Speicherverwaltung unter Windows 3.11

Verwaltet den Speicher mit 16 Bit (Win 3.11, WIN 95) Zugriffen.

Global Heap.. Gesamter unter Windows verfügbarer Speicher.

Bei Paging gibt es 4KB große Blöcke, werden ausgelagert.
Alle Windows Programme verwenden zusammen den Global Heap.
Problem: Es könnte vorkommen, daß durch ein Programm Daten eines anderen überschrieben werden und Windows stürzt dann meist ab.
Speicher ist nicht geschützt. (Speicherschutzverletzung !)

Seiten ... physikalische Verwaltung

Segmentverwaltung

Logische Verwaltung

Segment = 64 KB, diese Segmente werden auf Seiten abgebildet und diese werden dann in den Hauptspeicher geschrieben (‚Kacheln‛)

Attribute für Segmente:

Fixed....... Können im HS nicht verschoben werden

Moveable...... Verschiebbar.

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Statusattribute für eine Seite:

Used....... Die Seite wurde seit dem Einlagern mindestens einmal verwendet.

Dirty........ Wurde verändert (beschrieben), muß also zurückgeschrieben werden.

Seiten die nur used sind müssen nicht zurück auf die Platte geschrieben werden.

Ein Speichermanager ermittelt alle Seiten, die weder used noch dirty sind, und diese werden als erstes ausgelagert. Von Zeit zu Zeit wird bei allen Seiten das used Attribut zurückgesetzt.

Fast Disk Treiber

Sämtliche BIOS-Funktionen stehen nur im Real Mode zur Verfügung. Der Festplattenzugriff ist zB eine BIOS-Funktion. Ein ständiges Umschalten von Real- und Protected-Mode wäre nötig. Der Fast Disk kann im Enhanced Modus laufen (Umschalten nicht mehr nötig).

(ZB für SWP-Datei) Der Treiber muß geladen werden.

In System.ini Eintrag: 32BitDiscAccess=ON


Umschaltung zwischen Real und Protected

BIOS-Funktionen sind nur im Real Mode verfügbar. Die Daten vom Protected-Mode sind im Real-Mode nicht verwendbar. Es gibt aber einen Translation Puffer in der UMA der von beiden Modes verwaltet werden kann.

Problem bei Windows 3.11 und EMS à zuwenig Platz im UMA

 

DPMI-Server

Dos Protected Mode Interface – Überwacht Protected-Mode Anwendungen (Prozesse)

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Speicherverwaltung von DOS unter Windows

Enhanced-Mode

Der Prozessor läuft im Virtual 386 Mode, damit hat jeder Prozess seine eigene Speicherumgebung, dadurch ist die Sicherheit gegeben (Jeder Task hat eigenen Speicherbereich).

Die Windows-Programme laufen allerdings in einem einzigen Speicherbereich.

Installation

Win 3.11 im Netzwerk.

1.    Installation auf lokaler Festplatte

So wie bisher, das gesamte Windows lokal auf der Festplatte. Die Netzwerktreiber werden geladen, Drucker und Dateien sind über das Netz verfügbar.

Nachteil: - „Management by Addidas“
Updates müssen auf jeder Arbeitsstation durchgeführt werden.

-         Die Verwaltung ist nicht zentral, sämtliche Nachbesserungen sind lokal durchzuführen.

Vorteil: - Geringe Netzwerkbelastung

- Bei Ausfall des Netzwerkes (Servers) kann noch lokal gearbeitet werden.

2.    Installation am Fileserver

Alle Windows Systemdateien und Benutzerdateien werden am Server abgelegt.

Vorteil: - Man kann zentral installieren, ohne zu jeder Station zu gehen.

- Jeder Benutzer kann überall seine gewohnte Windows-Umgebung verwenden.

- Der Schutzmechanismus des Netzwerkes kann eingesetzt werden (falls sich ein Benutzer noch nicht so gut auskennt)
Weder WIN 3.11 noch WIN 95 haben irgendwelche Schutzfunktionen

Nachteil: - Netzwerkbelastung

Durchführung der Installation

Voraussetzung ist, daß die benutzerabhängigen und die hardwareabhängigen Dateien sollen getrennt werden.

Hardwareinfo: System.ini

Win.com ... wird bei der Installation erzeugt

Benutzer: Alle *.INI, außer System.ini

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*.GRP

Beim Start muß man 2 Dinge auswerten:

1.      Name des Benutzers über USERNAME

2.      Auf welcher Workstation das Login durchgeführt wird
Netzwerkkartennr. ... P_STATION

Beim Aufruf muß man die richtigen Dateien finden und damit Windows starten.

SETUP /a. Expandiert alle Dateien in ein einziges Verzeichnis à Serverinstallation
Diesem Verzeichnis muß ein Suchpfad zugeordnet sein.

MAP S Laufwerk:= ...
Achtung: Dieser Laufwerkbuchstabe ist nicht fix !!!

Lösung Map auf fixen Laufwerkbuchstaben bekommen:

1.    Möglichkeit
zB: Map root w:=sys.PRG/WINDOWS oder

2.    Möglichkeit
SET PATH w:.;%PATH% //Punkt bedeutet Netzwerkpfad

Zuweisung Username: DOS SET Name=“%LOGIN-NAME“

Zuweisung Workstation: 1. Autoexec.bat
SET STATION=ws1
2. Login Script
DOS SET STATION=“%P_STATION“ << 4
(Shift um 4 Stellen nach links
à 8 Stellen)

z.B.: SYS:


PRG USER

WINDOWS Franz, Herbert

WINCONF Windat Windat

ws1, ws2, ws3 - *.ini

- system.ini - *.grp

- win.con

Rechte: r, execute, filescan

Attribute: ROS Read only shareable


Installationsschritte

·      Anlegen Windows-Verzeichnis
MD SYS:PRG/WINDOWS (Server)

·      MAP Root W:=SYS:PRG/WINDOWS

·      SETUP /a

·      Im Verzeichnis WINDOWS:
FLAG *.* ROS

·      Installation der Workstation

Batch-Datei

SET NAME =%1%

MD SYS:PRG\WINDOWS\WINCONF\%STATION%

MAP ROOT w:=SYS:PRG\WINDOWS


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