Cache 1 % vom Hauptspeicher Cache Hit Cache Miss Level 2 Cache Level 1 direkt am Prozessor Pipelined Burst à in einem Takt lesen und schreiben Burst à selbständig, ohne Hilfe des Prozessors
NFS Network File System von Sun Sun war Hersteller von UNIX-Workstations,­ und mußte ein Protokoll schaffen das die Anbindung an verschiedene Workstations zuläßt. NFS ist ein offenes System u
Ein Prozeß
im Betriebssystem ist der derzeitige Zustand eines laufenden Programmes. Dieses
beinhaltet ein Speicher-Image (logischer Aufbau von seinen Teilen im Speicher),
den Programmtext, Programmdaten und verwendete Daten, allgemeine Registerwerte,
den Status der geöffneten Dateien und das aktuelle Verzeichnis.
Programme, die
in einem Prozeß laufen, können entweder Betriebsystem - oder Benutzerprogramme
sein. Ein Prozeß muß aktiv sein, damit er eine vom Kernel bereitgestellte
Funktion anfordern kann. Wenn es notwendig ist, werden Prozesse in und aus dem
Speicher gelagert. Prozesse, die zur Zeit nicht ablaufen, können auch vom
Speicher auf die Festplatte ausgelagert werden.
USER- und KERNEL-Modes
Derselbe
Prozeß kann sich entweder im User - oder im Kernel-Mode befinden.
Üblicherweise, während ein Programm ausgeführt wird, wird es als User-Prozeß
bezeichnet und ist möglicherweise im User-Mode. Wenn ein Benutzerprozeß einen
Systemaufruf tätigt, wird sein Environment vom User - in den Kernel-Mode
umgeschaltet ,so daß der Prozeß in einem erweiterten Environment läuft.
Der
Prozeß ist jetzt im Kernel-Mode und führt den Kernel-Befehl aus. Ein Prozeß im Kernel-Mode
hat Zugriff auf Kernel-Datenstrukturen, I/O-Geräte und VRM-Funktionen. Wenn der
Kernel die angeforderte Funktion ausgeführt hat, übergibt er üblicherweise die
Kontrolle über den Prozeß wieder dem User-Mode.
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Ein anderer
Mechanismus, der eine Umschaltung zwischen User - und Kernel-Mode bewirken
kann, ist ein Systemzeitgeber-Interrupt. Der Systemzeitgeber unterbricht den
Prozessor periodisch nach festgelegten Intervallen pro Sekunde. Ein Interrupt
ist ein Signal, das den Prozessor zu einer speziellen Softwareroutine umleitet.
Während der Serviceroutine für den Systemzeitgeber überprüft der Kernel die
Priorität der Prozesse für eine mögliche Prozeßänderung.
Der Systemplaner führt
die grundlegende Zeitverteilung durch, um es möglich zu machen, den Prozessor
unter mehreren Usern aufzuteilen.
Das
Ansteuern der I/O-Geräte-Interrupts verursacht auch einen Zustandswechsel des
Prozessors. Interrupt-Routinen melden die Beendigung der I/O-Operationen. Diese
Routinen starten die nächste I/O-Operation aus der Gerätewarteschlange,
markieren alle Prozesse, die auf die Funktion als „ready to run“ warten und
setzen ein Flag, das einen Prozeßwechsel auslöst, wenn notwendig, auf die
Rückkehr vom Kernel - in den User-Mode.
Speicheradressierung
Speichermanagement
wird dem Rest des Betriebsystems durch den VRM zur Verfügung gestellt. Der VRM
versorgt den Kernel mit seitenweisem, virtuellen Speicher. Seitenfehler können
den Kernel unterbrechen, so daß er zu einem anderen Prozeß umschalten kann.
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Teile eines Prozesses können
adressiert werden, wenn ein Prozeß entweder im User - oder im Kernel-Mode
läuft. Der virtuelle 32-Bit Adreßraum ist in 16 Segmente aufgeteilt. Jedes
Segment hat eine Größe von 232 Bytes. Die Segmentregister stellen
einen Zugriff auf den segmentierten, virtuellen Speicher für die virtuellen
Maschinen zur Verfügung.
Die Hardware des virtuellen Speichers erlaubt maximal
16 gleichzeitige Segmentzugriffe. Die Ausführung der RT-Workstation beschränkt
Prozesse im User-Mode auf 14 gleichzeitige Segmentzugriffe. Einem Kernel-Mode-Prozeß
ist es erlaubt, über die virtuelle Maschine gleichzeitig auf alle zugänglichen
Segmente zuzugreifen.
Die Segmentregister stellen zwei Mechanismen zum Schutz
der Speichersegmente zur Verfügung: durch selektives Laden von Segmentadressen
in die Segmentregister und durch Setzen eines „page protective“-Bits in jedem
Segmentregister. Die Schutzeinstellungen stellen einen Mechanismus zur
Verfügung, um Lese-, Schreib- oder Lese- und Schreibschutz zu verwalten.
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(256M-bytes)
0 0
Jedes Segmentregister führt
Aufzeichnungen über Teile oder das gesamte Programmsegment einer logischen RT
Workstation. Alle Adressen sind 32-Bit virtuelle Adressen mit der
Segmentnummer, welche die 4 hochwertigsten Bits belegt. Die Segmentregister
sind ein Teil des Prozeß-Images und werden für jeden Prozeßablauf verwendet.
Der Kernel wird durch das Segmentregister 0 beschrieben.
Diese Zuordnung ist
unveränderlich und beinhaltet den Kernel-Programmtext, Daten und alle
I/O-Puffer. Das Userprogramm-Textsegment wird über das Segmentregister 1 und
das Userprogramm-Datensegment über das Segmentregister 2 adressiert. Der User-Prozeßstack
und die User-Struktur (u Block) werden über das Segmentregister 3 adressiert.
Der User-Prozeßstack wächst von der höchsten zur niedrigsten Segmentadresse
(abwärts).
Die Segmentregister 4 bis 13 werden für die Datenveränderung im
Userprogramm verwendet. Der Kernel stellt eine Programmierschnittstelle zur
Verfügung, um diese Register mit folgenden Systemaufrufen verändern zu können: shmget,
shmat, shmdt und shmctl.
Der VRM reserviert das Segmentregister
14 für direkten Speicherzugriff (DMA) und Segmentregister 15 ist für den
I/O-Bus reserviert. Dieses Register wird für den I/O-Kommunikationskanal
(IOCC), den Fließkomma - (FPA) und Speicherbeschreibungs-Adapter verwendet.
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Registers Segments
Kernel: Text
0 Data
Stack
1 User
Text
2 User
Data
3 User
Stack and User Black
4
Shared
Data
13
14 VRM_DMA
15 BUS
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