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System und Einsatzplanung, Prozess Kontrolle UNIX .doc

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Faculty
Information Science
Discipline
Information Technology / Computer Science
Document category
Notes
University, School
HTL Villach
Additional information
1998
Responsible User
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Popularity
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Document length
~784  Words
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Networking




















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Information Technology / Computer Science

Prozessregelung und Rechnerverbund, Steuerung, Regelung, Qualitätswesen
Abgrenzung: Steuerung – Regelung Steuerung: Techn. Prozeß Steuerein richtung Führungs Stell Ausgangs größe größe größe Regelung Sollwert Re


System und Einsatzplanung, Peripherie
Cache 1 % vom Hauptspeicher Cache Hit Cache Miss Level 2 Cache Level 1 direkt am Prozessor Pipelined Burst à in einem Takt lesen und schreiben Burst à selbständig, ohne Hilfe des Prozessors


System und Einsatzplanung, NFS Dateisystem
NFS Network File System von Sun Sun war Hersteller von UNIX-Workstations,­ und mußte ein Protokoll schaffen das die Anbindung an verschiedene Workstations zuläßt. NFS ist ein offenes System u

Prozeß Kontrolle

Ein Prozeß im Betriebssystem ist der derzeitige Zustand eines laufenden Programmes. Dieses beinhaltet ein Speicher-Image (logischer Aufbau von seinen Teilen im Speicher), den Programmtext, Programmdaten und verwendete Daten, allgemeine Registerwerte, den Status der geöffneten Dateien und das aktuelle Verzeichnis.

Programme, die in einem Prozeß laufen, können entweder Betriebsystem - oder Benutzerprogramme sein. Ein Prozeß muß aktiv sein, damit er eine vom Kernel bereitgestellte Funktion anfordern kann. Wenn es notwendig ist, werden Prozesse in und aus dem Speicher gelagert. Prozesse, die zur Zeit nicht ablaufen, können auch vom Speicher auf die Festplatte ausgelagert werden.

USER- und KERNEL-Modes

Derselbe Prozeß kann sich entweder im User - oder im Kernel-Mode befinden. Üblicherweise, während ein Programm ausgeführt wird, wird es als User-Prozeß bezeichnet und ist möglicherweise im User-Mode. Wenn ein Benutzerprozeß einen Systemaufruf tätigt, wird sein Environment vom User - in den Kernel-Mode umgeschaltet ,so daß der Prozeß in einem erweiterten Environment läuft.

Der Prozeß ist jetzt im Kernel-Mode und führt den Kernel-Befehl aus. Ein Prozeß im Kernel-Mode hat Zugriff auf Kernel-Datenstrukturen, I/O-Geräte und VRM-Funktionen. Wenn der Kernel die angeforderte Funktion ausgeführt hat, übergibt er üblicherweise die Kontrolle über den Prozeß wieder dem User-Mode.

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Ein anderer Mechanismus, der eine Umschaltung zwischen User - und Kernel-Mode bewirken kann, ist ein Systemzeitgeber-Interrupt. Der Systemzeitgeber unterbricht den Prozessor periodisch nach festgelegten Intervallen pro Sekunde. Ein Interrupt ist ein Signal, das den Prozessor zu einer speziellen Softwareroutine umleitet. Während der Serviceroutine für den Systemzeitgeber überprüft der Kernel die Priorität der Prozesse für eine mögliche Prozeßänderung.

Der Systemplaner führt die grundlegende Zeitverteilung durch, um es möglich zu machen, den Prozessor unter mehreren Usern aufzuteilen.

Das Ansteuern der I/O-Geräte-Interrupts verursacht auch einen Zustandswechsel des Prozessors. Interrupt-Routinen melden die Beendigung der I/O-Operationen. Diese Routinen starten die nächste I/O-Operation aus der Gerätewarteschlange, markieren alle Prozesse, die auf die Funktion als „ready to run“ warten und setzen ein Flag, das einen Prozeßwechsel auslöst, wenn notwendig, auf die Rückkehr vom Kernel - in den User-Mode.

Speicheradressierung

Speichermanagement wird dem Rest des Betriebsystems durch den VRM zur Verfügung gestellt. Der VRM versorgt den Kernel mit seitenweisem, virtuellen Speicher. Seitenfehler können den Kernel unterbrechen, so daß er zu einem anderen Prozeß umschalten kann.

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Teile eines Prozesses können adressiert werden, wenn ein Prozeß entweder im User - oder im Kernel-Mode läuft. Der virtuelle 32-Bit Adreßraum ist in 16 Segmente aufgeteilt. Jedes Segment hat eine Größe von 232 Bytes. Die Segmentregister stellen einen Zugriff auf den segmentierten, virtuellen Speicher für die virtuellen Maschinen zur Verfügung.

Die Hardware des virtuellen Speichers erlaubt maximal 16 gleichzeitige Segmentzugriffe. Die Ausführung der RT-Workstation beschränkt Prozesse im User-Mode auf 14 gleichzeitige Segmentzugriffe. Einem Kernel-Mode-Prozeß ist es erlaubt, über die virtuelle Maschine gleichzeitig auf alle zugänglichen Segmente zuzugreifen.

Die Segmentregister stellen zwei Mechanismen zum Schutz der Speichersegmente zur Verfügung: durch selektives Laden von Segmentadressen in die Segmentregister und durch Setzen eines „page protective“-Bits in jedem Segmentregister. Die Schutzeinstellungen stellen einen Mechanismus zur Verfügung, um Lese-, Schreib- oder Lese- und Schreibschutz zu verwalten.

Program Selected Segment Virtual Memory

Address Bits Register Address Bits


31 11 39

Select Segment Register

(0 - F) Select Segment

28 (4096 segments)

27 28

0 27

Select address

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(256M-bytes)

0 0

Jedes Segmentregister führt Aufzeichnungen über Teile oder das gesamte Programmsegment einer logischen RT Workstation. Alle Adressen sind 32-Bit virtuelle Adressen mit der Segmentnummer, welche die 4 hochwertigsten Bits belegt. Die Segmentregister sind ein Teil des Prozeß-Images und werden für jeden Prozeßablauf verwendet. Der Kernel wird durch das Segmentregister 0 beschrieben.

Diese Zuordnung ist unveränderlich und beinhaltet den Kernel-Programmtext, Daten und alle I/O-Puffer. Das Userprogramm-Textsegment wird über das Segmentregister 1 und das Userprogramm-Datensegment über das Segmentregister 2 adressiert. Der User-Prozeßstack und die User-Struktur (u Block) werden über das Segmentregister 3 adressiert. Der User-Prozeßstack wächst von der höchsten zur niedrigsten Segmentadresse (abwärts).

Die Segmentregister 4 bis 13 werden für die Datenveränderung im Userprogramm verwendet. Der Kernel stellt eine Programmierschnittstelle zur Verfügung, um diese Register mit folgenden Systemaufrufen verändern zu können: shmget, shmat, shmdt und shmctl.

Der VRM reserviert das Segmentregister 14 für direkten Speicherzugriff (DMA) und Segmentregister 15 ist für den I/O-Bus reserviert. Dieses Register wird für den I/O-Kommunikationskanal (IOCC), den Fließkomma - (FPA) und Speicherbeschreibungs-Adapter verwendet.

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Registers Segments


Kernel: Text

0 Data

Stack


1 User Text


2 User Data


3 User Stack and User Black


4


Shared

Data

13


14 VRM_DMA


15 BUS


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