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Stöchiometrie und Thermolyse (Laborprotokoll) .doc

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Faculty
Natural Science
Discipline
Chemistry
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University, School
Karl-Franzens-Universität Graz - KFU
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2009
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Laborbericht: Halbzellen, Batterien: Experimente voller Spannung Sie können aus zwei Halbzellen eine Batterie herstellen und damit einen Motor betreiben: Um einen Elektromotor betreiben zu können


Untersuchungen zur praktischen Umsetzung der Stöchiometrischen Gesetze
Problemstellung: Untersuchungen zur praktischen Umsetzung der Stöchiometrischen Gesetze Mittels der Reduktion eines Kupferoxids (CuxO) zu Kupfer (Versuch 1) soll das Gesetz der konstanten Proportio

Stöchiometrie und Thermolyse

9. November 2009 Sophie Mitterschiffthaler (0911063)


Problemstellung

Ziel der ersten Übung war es, das Gesetz der konstanten Proportionen (Reduktion von CuO bei hoher Temperatur) sowie das Gesetz der multiplen Proportionen (thermische Zersetzung von CuSO4 · 5H2O) zu überprüfen. Anschließend soll diskutiert werden, ob die Mole der nach der Reaktion verbleibenden Substanzen bzw. während der Reaktion entfernten Substanzen im Verhältnis einfacher, ganzer Zahlen stehen.


Experimentelles

Versuch 1: Bestimmung der Summenformel eines Kupferoxids CuXO

Einwaage CuXO [g]

1,993

Auswaage x Cu [g]

1,598

Massendifferenz [g]

0,395

Molmasse M Cu [g/mol]

63,546

Stoffmenge n Cu [mol]

0,025147

Molmasse M O [g/mol]

15,9996

Stoffmenge n O [g/mol]

0,024688

x in CuXO

{x = N(Cu)/n(O)}

1,0186

relativer Fehler [%]

1,86


In eine Quarzeprouvette wurde CuXO eingewogen und mit Propan über einem Bunsenbrenner erhitzt, bis der Inhalt der Eprouvette eine rote Farbe des metallischen Kupfers angenommen hat. Nach dem Abkühlen wurde der Inhalt ausgewogen und aus der Massendifferenz die stöchiometrische Zusammensetzung von CuXO berechnet.


10 CuXO + C3H8 à 3 CO2 + 4 H2O + 10x Cu

Tabelle 1[1]


Versuch 2: Thermische Zersetzung von Kupfersulfatpentahydrat CuSO4 · 5H2O



180°C

400°C

Einwaage CuSO4 · 5H2O [g]

0,529

0,462

Auswaage CuSO4 · 5H2O [g]

0,379

0,299

Massendifferenz [g]

0,15

0,163

M (CuSO4 · 5H2O) [g/mol]

249,6814

n (CuSO4 · 5H2O) [mol]

0,0021187

0,0019345

M (H2O) [g/mol]

18,0154

n (H2O) [g/mol]

0,0083262

0,0090478

n (H2O)

n (CuSO4 · 5H2O)

3,9299

4,6771

relativer Fehler [%]

-1,75

-2,20














CuSO4 · 5H2O wurde in einem ausgekühlten Porzellantiegel eingewogen und im Ofen auf 180°C bzw. 400°C für 10 Minuten erhitzt. Nach dem Abkühlen wurde der Rückstand ausgewogen und aus der Massendifferenz die Stöchiometrie des Produkts ermittelt.

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CuSO4 · 5H2O à[180°C] CuSO4 · H2O + 4 H2O

CuSO4 · 5H2O à [400°C] CuSO4 + 5H2O

Tabelle 2[2]

Diskussion/Ergebnisse


Versuch 1

Die Differenz der Einwaage und der Auswaage entspricht der Masse des Sauerstoffes im Kupferoxid, so wurde das x in CuXO berechnet, die Berechnung erzielte das Ergebnis, dass es sich bei der ausgegebenen Substanz um CuO handelt.

Der gefundene Wert x=1,0186 in CuXO bestätigte im Rahmen der Messgenauigkeit das Gesetz der konstanten Proportionen. Der relative Fehler von 1,86% ist möglicherweise auf Feuchtigkeit in der Eprouvette zurückzuführen, eine weitere Möglichkeit wäre eine Verunreinigung des Oxids. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.


Versuch 2

Die Differenz der Einwaage und der der Auswaage entspricht der Masse des Wassers, so wurde die stöchiometrische Zusammensetzung ermittelt. Das experimentell ermittelte Verhältnis Wasser zu CuSO4 · 5H2O betrug 3,9299 bei 180°C und 4,6771 bei 400°C. Die gefundenen Werte bestätigen im Rahmen der Messgenauigkeit das Gesetz der multiplen Proportionen.

Die unterschiedliche Wasserabgabe des CuSO4 · 5H2O ist auf die unterschiedliche Bindung der 5 Wassermoleküle im Kupfersulfatgitter zurückzuführen, so sitzt ein Wassermolekül über Wasserstoffbrücken am Sulfat-Ion und wird erschwert abgespalten. Das Zersetzungsprodukt von 180°C wies eine hell türkis-bläuliche Färbung auf, während das bei 400°C schon fast weiß war, das ist darauf zurückzuführen, dass nach der Erwärmung auf 180°C noch Kristallwasser vorhanden ist und bei 400°C nicht mehr.

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Der relative Fehler von -1,75% bzw. -2,20% könnte darauf zurückzuführen sein, dass CuSO4 · 5H2O nicht von Anfang mit konstanter Temperatur erwärmt wurde, da beim Öffnen des Trockenschranks bzw. des Muffelofens Temperatur verloren ging. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengefasst.





[1] Messwerte und Ergebnisse von Versuch 1

[2] Messwerte und Ergebnisse von Versuch 1


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