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Staatsrecht 2 .doc

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Law
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Jurisprudence / Law
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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - CAU
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Robert Alexy 2008
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Jurisprudence / Law

Todesstrafe
Erörterung: Todesstrafe Zum Thema Todesstrafe gibt es immer wieder heftige Diskussionen, denn tatsächlich gibt es auf dieser Welt noch immer 69 Länder, die die Todesstrafe noch nicht aus ihrer Verfas


Ausgewählte Kapitel Öffentliches Recht
Ausgewählte Kapitel Öffentliches Recht/ Ulrich am WS 2007/2008 Allgemeine Infos: Unterlagen und Infos befinden sich jeweils auf der homepage www-uni-graz.at/ ~bruenn/ homepage-ulrich.ht­m

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Allgemeines

Lehrmaterial/ Literatur / Lehrbücher

·        Ipsen, Staatsrecht II Auflage 11; 2008

·        Pieroth/ Schlink Staatsrecht II 23; 2007

§1 Geschichte, Begriff und Bedeutung der Grundrechte

I.        Abriss der geschichtlichen Entwicklung

1.      Ideengeschichtliche Wurzeln

·       Entstanden aus der Griechisch/Römischen Naturrechtsphilosophie

Besonders die Stoa.

„Servi sunt! Immo homines.“

(„Sie sind Sklaven! Nein, vielmehr Menschen“)

Seneca, aus Epistualae Morales Ad Lucilium V 47, 11:

Freiheit, Gleichheit (Art. 2 und 3 GG)

GRC (Grundrechtscharta) 5 I (S.644)

·       Christliche Ebenbild-Theorie

„Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib.“

Genesis 1,27

·       Mittelalter: Dignitas humana (Würde des Menschen)

·       Reformation unter Luther (ab 1517): Allgemeines Priestertum der Gläubigen

2.      Vorbereitende Politische Entwicklung

Entstand aus dem Mittelalterlichen Ständerkampf

·       Magna Charta Libertatum 1215

·       Tübinger Vertrag 1514- gescheitertes deutsches Gegenstück zur M.C.L.

(Nur Status Rechte von Adel und Klerus! Kein Grundrechtskatalog)

 

 

 

 

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3.      Klassische (Liberale) Grundrechte

a)    Theoretische Grundlegungen: Modernes Natur- und Vernunftrecht

·     

Barocke Autoren die, in die Aufklärung „gestolpert“ sind

 

John Locke (1632-1704)

·     

Autoren der Aufklärung

 

Samuel von Pufendorf (1632-1694)

·     

Charles-Louis de Secondat Montesquieu (1689-1755)

·      Immanuel Kant (1724–1804)

“…Das Recht der Menschen das zu verwalten, und diesem Augapfel Gottes..“

Zum Ewigen Fireden, 1795, AA VIII, 353

b)    Positivierungen

(1) United Kingdom :

1679 Habeas Corpus Act (Prozessgrundrechte)

Grundrechtscharta Abschnitt VII

(2) USA:

1776 Virgina Bill of Rights

(Erster umfassender Grundrechtskatalog)

1787 US-Verfassung, hatte noch keine Grundrechte

1791 Federal Bill of Rights

(3) Republique France:

1789 Menschen- und Bürgerrechte

1791 in die Französische Verfassung aufgenommen

(4) Deutschland:

1816 Sachsen-Weimar (05.05.1816)

1818 Bayern

1849 (28.03.) Reichsverfassung (RV)

Paulskirchenverfassung wollte eine freiheitliche und einheitliche Reichsverfassung sein!!!

1871 (2.Deutsches) Reichverfassung

Bismarkverfassung enthielt keine Grundrechte.

Delegiert von einzelnen „Ländern“ (Bayern, Sachsen, usw.)

1919 Weimarer Reichsverfassung

(Hugo Preuß, Vater der der WRV)

Programmsatzproblematik belastet; Grundrechte nur Programm und nicht justiziabel

1949       Grundgesetz

 

4.      Soziale Grundrechte

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Marx/Engels, Lorenz von Stein, Sozialdemokratie, Katholische Soziallehre

b)    Positivierung

(1)  UDSSR:

1918 Verfassung der Russischen Räterepublik

„Erklärung der Rechte des werkstätigen und ausgebeuteten russischen Volkes“

1936       Verfassung der UDSSR

(2) Deutschland:

1949 WRV, Landesverfassung

Art. 15 GG immer noch enthalten

(3) Grundrechtscharta 27-38

II.               Begriff

1.      Formeller Grundrechtsbegriff

a)    Grundrechtskatalog Art. 1-19 GG

b)    Art. 93 I 4a GG

„Reduktion des Wortlauts“

·      Grundrechtsgleiche Rechte werden auch als Trabantenbestimmungen bezeichnet.

Grundrechte im formellen Sinne sind alle Rechte, die mithilfe der Verfassungsbeschwerde verteidigt werden können.

Zählt dadurch etwa Art. 38 I („Wahlrecht“) auch zu den Grundrechten?

Diese Frage muss verneint werden, weil es durch Organstreit nach Art. 93 I 1 verteidigt wird.

Art. 38 I Problem

·      Unpräzise in der Formulierung

·      Kein formaler Grundrechtsbegriff

·      „Trabantenrechte“ fallen raus

·      Verhältniswahl, denn Worte wie "fast", "annähernd" oder "ungefähr" fehlen, was ein Mehrheitswahlrecht aufgrund des unmöglich gleichen Zuschnitts aller Wahlkreise zum Wahltag faktisch verfassungswidrig macht.

 

2.      Materieller Grundrechtsbegriff

 

a)    C. Schmitt/E. Forsthoff:

Liberale Theorie:

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Demnach wäre Art. 6 IV(Ehe und Familie; Mutter Anspruch auf Schutz und Fürsorge der Gemeinschaft) kein Grundrecht.

b)    Menschenrechte (Art. 1 II)

Können positivierte Grundrechte sein!

Menschenrechte sind durch fünf Merkmale definiert:

·      universell (unabhängig von ihrer Positivierung)

·      moralisch

·      fundamental

·      vorrangig

·       

·      abstrakt


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Intensionstheorie:

Grundrechte sind Rechte, die in der Absicht oder mit der Intension, in die Verfassung aufgenommen worden sind, Menschenrechte zu positivieren.


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