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Basisvarietäten bilden sich unabhängig von jeweikiger Erstsprache
heraus
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Transfer von Erstsprache und Zweitsprache
= Übertragung
von sprachlichen Formen und Strukturen aus Erstsprache in Zweitsprache
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Interferenz: eine angenommene strukturelle Übertragung führt zu Fehlern,
da sich Erstsprache und Zweitsprache in dieser Struktur unterscheiden
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Auftreten dieser Transpherphänomene vorallem in früher
Erwerbsphase
(Nutzung der
Erstsprache zum Einstieg in Zweitsprache)
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findet in allen sprachl. Bereichen statt (Lexikon, Aussprache,
Grammatik)
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Transfer von phonologischen Regel = Fremdsprachenakzent
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syntaktischen Tranzfer = Transfer der VO-Struktur auf Sprache mit
OV-Struktur
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struktureller Transfer = Grammatik der Erstsprache wird genutzt
Bilingualer
Erwerb: Simultaner Erwerb zweier Sprachen bei Kindern
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doppelter Erstspracherwerb
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Erwerb von zwei Sprachen zugleich bei K., kann zu erstsprachl.
Kompetenzen in beiden Sprachen führen
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simultan bilinguale K. Erwerben beide Sprachen (vor allem
Grammatik) nach dem selben Muster, wie monolinguale K.
(gleiche
Erwerbsreihenfolge, qualitativer Vergleich mit Erstspracherwerb)
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Modell: 1 Person – 1 Sprache
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Elternteile sprechen unterschiedliche Sprache
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interagieren nur in ihrer Sprache mit K.
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Modell setzt unterschiedlichen Sprachhintergrund voraus
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Sprachtrennung, -mischung, -einfluss
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Sprachwechsel und -mischung dann wenn mehrsprachige K. auf
lexikalische Lücken stoßen
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Voraussetzung für Sprachmischung: beide sprachen sind aktiviert,
d.h. Zugriff auf beide Sprachen zeitgleich möglich
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Sprachwechsel
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kann zwischen zwei Äußerungen stattfinden
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von sozialen Variabeln bestimmt
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kein Mangel an Sprachtennung
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zeigt soziale und sprachl. Kompetenzen, die sich früh ausbilden
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sobald Mehrwortäußerungen produziert werden, unterscheiden K.
Grammatik beider Sprachen
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nur so Wechsel zwischen Sprache A + B möglich
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Erwerb von mehreren Sprachen nicht Ursache für kognitive und
emotionale Entwicklungsprobleme (bringt aber auch keine Vorteile)
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Unterschiede zum monolingualen Erwerb:
- Transfer
- Verlangsamung,
Beschleunigung der Entwicklung
- bilinguale
K. Beginnen später mit Sprachproduktion
- Ausbau
des Lexikons langsamer
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Sprachdominanz
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starke – schwache Sprache
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eine Sprache meistens dominant
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Sprachverarbeitungsprozesse greifen auf dominante Sprache zu
Sukzessiver
Spracherwerb bei Kindern
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Zweitspracherwerb ab 4.LJ
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erfolgt ungesteuerterK. Erfolgreicher beim Spracherwerb als
Erwachsene (Spracherwerbsfähigkeit verschwindet nicht mit einem Schlag)
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kritische Phase gegeben
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Faktoren des Erwerbserfolgs:
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Zeitpunkt des Erwerbsbeginn
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Eindeutigkeit des Inputs
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Qualität, Umfang des Inputs
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Motivation zum Spracherwerb
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Relevanz und Wertigkeit der Sprache
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Kritische Phase
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Spracherwerb an diese Phase gebunden
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angemessene Anregung/Stimmulation der kognitiven Fähigkeiten
führt zur unauffälligen Entwicklung
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endet spätestens mit 10.LJ
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endet für Phonologie früher als für Syntax
Mehrsprachiger
Erwerb und Sprachgebrauch
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Sprachgebrauch Voraussetzung für pragmatische und kommunikative
Kompetenzen
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Unterscheidung zwischen bilingualem und monolingualem Modus
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Verhaltensvarianten von Menschen im Gespräch
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nehmen an Gespräch nur einsprachige Menschen teil,ist Modus
monolingual (auch wenn es bei zweitsprachigen Menschen nur eine Einheitssprache
gibt)
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mehrer mehrsprachige Sprecher, Modus wird bilingual
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im Gespräch wird Basissprache festgelegt (implizit oder
Verabredung)
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Basissprache = verarbeitungslenkende Sprache in der Situation,
egal ob Erst- oder Zweitsprache
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andere Sprache im monolingualem Modus = gering aktiviert, im
bilingualem Modus = hoch aktiviert
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Wechsel zwischen Modi kann jederzeit implizit geschehen
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auch Basissprache kann mehrfach gewechselt werden
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dann beide Sprachen aktiviert
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Sprachmischungen werden von allen Gesprächspartnern akzeptiert
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mehrsprachige K. Beachten Sprachverwendungsregeln schon sehr früh
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K. im bilingualem Modus bedienen sich ihrer Mehrsprachigkeit
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nutzen Wissen aus beiden Sprachen zur Verständigung und zum
Ausdrücken
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dadurch viele Sprachmischungen,
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Entlehnung von Wörtern aus der einen oder anderen Sprache,
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Sprachwechsel mitten im Gespräch
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Herausbildung von Varietäten, die auf regionaler Umgangssprache
basieren
(Auslassung von
Artikeln, Pronomen, Richtungspräpositionen...)
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Jugendsprache,Markierung von Gruppenzugehörigkeit
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