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Im Bereich der Sprache im
Sport wird zwischen der Sprache von aktiven Sportlern sowie der Sprache im
Unterrichtsfach „Leibeserziehung“ unterschieden. Zuerst werden die Sportler
betrachtet, wo auch auf die beiden möglichen Denkweisen kurz eingegangen wird
und danach wird die Sprache im Sportunterricht untersucht.
Bei der Sprache im Sport wird zwischen zwei sich widersprechende
Grundmeinungen unterschieden. Die eine Meinung ist, dass Sportler große
Schwirigkeiten mit der Artikulation ihrer Bedürfnisse haben. Die andere widerum
meint das Sportler eine den Anforderungen durchaus angemessene und unproblematische
Sprache besitzen. Natürlich muss hier beachtet werden, dass jeder Mensch für
sich ein spezifisches Sprachverhalten, welches als Ergebnis einer ganz
speziellen Sozialbeziehung als auch der zugänglichen Handlungssituation sich
erweist. Diese beiden Bereiche, der Sozialbeziehung und der Handlungssituation,
beeinflussen sich gegenseitig, da das Sprachverhalten zwar ein Ergebnis der
Situation ist, gleichzeitig aber auch diese steuert. Diese Fähigkeit wird
indirekt vermittelt, durch das Erlernen und das Übernehmen von Rollen. Dies
bezeichnet man auch als „Sozialisationsprozess“. Bernstein verwendet die
Begriffe „Strategie“ oder auch „Linguistischer Code“, wobei mit Code gemeint
ist wie die Sprache eingesetzt wird.
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Auch beim Training werden
kaum mündliche Informationen, und wenn dann nur ganz kurz und knapp in Form von
Erklärungen einer Bewegungsanweisung gegeben. Der Aktive konzentiriert sich
darauf was er spührt, die Schilderung dessen ist für ihn irrelevant und
nebensächlich. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Sprache völlig durch
andere Wege ersetzt wird. Hier erfolgt dann die Vermittlung von Bewegungsabläufen
ohne irgendeine verbale Kommunikation.
Jedoch darf man nicht außer Acht
lassen, dass es dem Athleten ab einem gewissen Stadium nicht mehr möglich ist
über seine Leistung zu reflektieren. Der Körper lernt zwar die Bewegung und den
Handlungsablauf, der Geist kann es jedoch nicht in die richtigen Worte kleiden.
Diese Ansicht würde zu der von Bernstein gemachten Einteilung
zum Restringierten Code entsprechen. Der Restringierte Code zeichnet sich durch
kurze und einfach gebaute Satzkonstruktionen aus, welche meist auch unvollsändig
sind. Der Wortschatz ist eher begrenzt und es werden wenige Konjugationen als
auch Präpositionen verwendet. Der Ausdruckstil ist sehr direkt und konkret.
Die zweite Auffassung ist sehr wohl
der Ansicht, dass Sportler die Fähigkeit haben sich auszudrücken und das die
Sportsprache durchaus fachgebunden und handlungsorietiert ist.
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in anderen Gruppe die eng zusammenarbeiten das „Wir“ über das „Ich“ gestellt
wird und dadurch eine höhere Solidarität erreichbar ist, als wie in anderen
Bereichen.
Auch
die Denkweise spielt bei Sportlern und ihrer Sprache eine wichtige Rolle, dabei
lassen sich grundlegend zwei mögliche Arten der Denkweise unterscheiden. Einerseits
in syntaktisch, korkten Sätzen und Worten, andrerseits in Handlungen und
Übungen. Die erste Art bezeichnet man wissenschaftlich als
„Sekundärprozesshaftes Denken“ und die zweite Weise wird „Primärprozesshaftes
Denken“ genannt.
Im Sekundärprozesshaften Denkens vollzieht es sich gemäß
einem logischen Aufbau, der geltenden Syntax und hält sich an alle Regeln.
Beim Primärprozesshaften Denkens geht der Ablauf in Form von
Bildern, Analogie und auch Anspielungen vor sich.
In wie weit jetzt das Primärprozesshafte bzw. das Sekundärprozesshafte
Denken, als auch die dazugehörige Sprache verwendet wird, hängt davon ab welche
Sache man behandelt und von dem Menschen, der sich etwas einprägen will.
Sportler bevorzugen meist die Art in Handlungen zu denken als
in Worten, da manche Handlungs- bzw. Bewegungsabläufe auf diese Weise leichter
zu verstehen und zu merken sind. Außerdem würde, vor allem bei komplexen
Abläufen bzw. wenn mehrere Dinge gleichzeitig ablaufen, bei einer konkreten und
genauen Erklärung eines Ablaufes diesen womöglich zu sehr zu verkomplizieren
und somit es beinahe unmöglich machen, die Handlung zu verstehen und zu
erlernen.
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Sie hat hier die Funktion einen reibungslosen Ablauf zu
garantieren und die Übungen den Schülern kurz verständlich zu machen. Man
könnte diese auch als Hilfsmittel bezeichnen, welche der Organisation der
Sportstunde sowie der Inszinierung dient.
Unter Inszinierung wird hier eine Verbindung einzelner
Szenen verstanden. Die Szenen sind wiederum Handlungseinheiten mit klaren
räumlichen und zeitlichen Strukturen. Detlef Kuhlmann teilet eine Inszinierung
ein in Eileitung, Mittelstück und Abschluss.
Die Eileitung schließt eine vergangene Inszinierung
und schafft gleichzeitig die Grundlage für eine neue.
Das Mittelstück realisiert und verdeutlicht die
zukünftigen Handlugsschemata und stellt dar was zu geschehen hat und gestehen
wird, sowie die Aufgaben und deren Lösungen. Diese Schemata werden jedoch
streng nach Aufbau und Ablauf getrennt.
Der Abschluss ermöglicht einen Wechsel der Dominanz
und den Wechsel zur nächsten Szene. Hierauf folgt wieder die Einleitung.
Innerhalb der einzelnen Szenen sind die Schüler aktiv und
stellen die Hauptpersonen dar. Der Lehrer ist hier nur der Beobachter, welcher
nur eingreift wenn es die Situation erfordert und notwenidig ist, ansonst wäre
ein ständiges eingreifen des Lehrer ein störender Faktor.
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