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Human Science
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German
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Graz
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Sportsprache

Name: Doris Claudia Mader

Matrikelnummer: 0610906

Lehrveranstaltung: Sprache und Gesellschaft

Vortragender: Dr. Christian Braun


Inhaltsverzeichnis

 

Inhaltsverzeichnis. 1

Einleitung. 2

1. Sprache im Sport 3

1.1. Sprache der Sportler 3

1.2. Sprache im Sportunterricht 5

2. Sprache über Sport 7

2.1. Sport als Showevent 7

2.2. Sportberichterstattung. 8

3. Sprache des Mentaltrainings im Sport 10

3.1. Orientierungsphase. 11

3.2. Stärken stärken.. 12

3.3. Mentale Blocken.. 12

3.4. Erfolgskontrolle. 13

4. Zusammenfassung. 14

5. Literaturverzeichnis: 15

Einleitung

 

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit Sport in Bezug auf die Sprache. Er wird auf die Sprache der Sportler eingegangen als auch über diese im Unterrichtsfach „Leibeserziehung“ und die Unterschiede welche hier zu berücksichtigen sind.

Es stellt sich die Frage, ob die Sprache im Sport bzw. von Athleten deformiert oder ob diese doch angemessen ist und welche Denkweisen sich hier abspielen.

Im zweiten Teil geht es um die Sprache über Sport. Wie wird die Sprache in der Sportberichterstattung verwendet sowie welche Arten der Kommunikation in den Medien Anwendung findet.

 

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1. Sprache im Sport

Im Bereich der Sprache im Sport wird zwischen der Sprache von aktiven Sportlern sowie der Sprache im Unterrichtsfach „Leibeserziehung“ unterschieden. Zuerst werden die Sportler betrachtet, wo auch auf die beiden möglichen Denkweisen kurz eingegangen wird und danach wird die Sprache im Sportunterricht untersucht.

1.1. Sprache der Sportler

Bei der Sprache im Sport wird zwischen zwei sich widersprechende Grundmeinungen unterschieden. Die eine Meinung ist, dass Sportler große Schwirigkeiten mit der Artikulation ihrer Bedürfnisse haben. Die andere widerum meint das Sportler eine den Anforderungen durchaus angemessene und unproblematische Sprache besitzen.

Natürlich muss hier beachtet werden, dass jeder Mensch für sich ein spezifisches Sprachverhalten, welches als Ergebnis einer ganz speziellen Sozialbeziehung als auch der zugänglichen Handlungssituation sich erweist. Diese beiden Bereiche, der Sozialbeziehung und der Handlungssituation, beeinflussen sich gegenseitig, da das Sprachverhalten zwar ein Ergebnis der Situation ist, gleichzeitig aber auch diese steuert.

Diese Fähigkeit wird indirekt vermittelt, durch das Erlernen und das Übernehmen von Rollen. Dies bezeichnet man auch als „Sozialisationsprozess“. Bernstein verwendet die Begriffe „Strategie“ oder auch „Linguistischer Code“, wobei mit Code gemeint ist wie die Sprache eingesetzt wird.

 

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Auch beim Training werden kaum mündliche Informationen, und wenn dann nur ganz kurz und knapp in Form von Erklärungen einer Bewegungsanweisung gegeben. Der Aktive konzentiriert sich darauf was er spührt, die Schilderung dessen ist für ihn irrelevant und nebensächlich.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Sprache völlig durch andere Wege ersetzt wird. Hier erfolgt dann die Vermittlung von Bewegungsabläufen ohne irgendeine verbale Kommunikation.

Jedoch darf man nicht außer Acht lassen, dass es dem Athleten ab einem gewissen Stadium nicht mehr möglich ist über seine Leistung zu reflektieren. Der Körper lernt zwar die Bewegung und den Handlungsablauf, der Geist kann es jedoch nicht in die richtigen Worte kleiden.

Diese Ansicht würde zu der von Bernstein gemachten Einteilung zum Restringierten Code entsprechen. Der Restringierte Code zeichnet sich durch kurze und einfach gebaute Satzkonstruktionen aus, welche meist auch unvollsändig sind.

Der Wortschatz ist eher begrenzt und es werden wenige Konjugationen als auch Präpositionen verwendet. Der Ausdruckstil ist sehr direkt und konkret.

Die zweite Auffassung ist sehr wohl der Ansicht, dass Sportler die Fähigkeit haben sich auszudrücken und das die Sportsprache durchaus fachgebunden und handlungsorietiert ist.

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Des Weiteren lässt sich feststellen, dass hier wie auch in anderen Gruppe die eng zusammenarbeiten das „Wir“ über das „Ich“ gestellt wird und dadurch eine höhere Solidarität erreichbar ist, als wie in anderen Bereichen.

Auch die Denkweise spielt bei Sportlern und ihrer Sprache eine wichtige Rolle, dabei lassen sich grundlegend zwei mögliche Arten der Denkweise unterscheiden. Einerseits in syntaktisch, korkten Sätzen und Worten, andrerseits in Handlungen und Übungen.

Die erste Art bezeichnet man wissenschaftlich als „Sekundärprozesshaftes Denken“ und die zweite Weise wird „Primärprozesshaftes Denken“ genannt.

Im Sekundärprozesshaften Denkens vollzieht es sich gemäß einem logischen Aufbau, der geltenden Syntax und hält sich an alle Regeln.

Beim Primärprozesshaften Denkens geht der Ablauf in Form von Bildern, Analogie und auch Anspielungen vor sich.

In wie weit jetzt das Primärprozesshafte bzw. das Sekundärprozesshafte Denken, als auch die dazugehörige Sprache verwendet wird, hängt davon ab welche Sache man behandelt und von dem Menschen, der sich etwas einprägen will.

Sportler bevorzugen meist die Art in Handlungen zu denken als in Worten, da manche Handlungs- bzw. Bewegungsabläufe auf diese Weise leichter zu verstehen und zu merken sind. Außerdem würde, vor allem bei komplexen Abläufen bzw. wenn mehrere Dinge gleichzeitig ablaufen, bei einer konkreten und genauen Erklärung eines Ablaufes diesen womöglich zu sehr zu verkomplizieren und somit es beinahe unmöglich machen, die Handlung zu verstehen und zu erlernen.

 

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Sie hat hier die Funktion einen reibungslosen Ablauf zu garantieren und die Übungen den Schülern kurz verständlich zu machen. Man könnte diese auch als Hilfsmittel bezeichnen, welche der Organisation der Sportstunde sowie der Inszinierung dient.

Unter Inszinierung wird hier eine Verbindung einzelner Szenen verstanden. Die Szenen sind wiederum Handlungseinheiten mit klaren räumlichen und zeitlichen Strukturen. Detlef Kuhlmann teilet eine Inszinierung ein in Eileitung, Mittelstück und Abschluss.

Die Eileitung schließt eine vergangene Inszinierung und schafft gleichzeitig die Grundlage für eine neue.

Das Mittelstück realisiert und verdeutlicht die zukünftigen Handlugsschemata und stellt dar was zu geschehen hat und gestehen wird, sowie die Aufgaben und deren Lösungen. Diese Schemata werden jedoch streng nach Aufbau und Ablauf getrennt.

Der Abschluss ermöglicht einen Wechsel der Dominanz und den Wechsel zur nächsten Szene. Hierauf folgt wieder die Einleitung.

Innerhalb der einzelnen Szenen sind die Schüler aktiv und stellen die Hauptpersonen dar. Der Lehrer ist hier nur der Beobachter, welcher nur eingreift wenn es die Situation erfordert und notwenidig ist, ansonst wäre ein ständiges eingreifen des Lehrer ein störender Faktor.

 


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