Sportpädagogik 2 – Mitschrift
Die
Lehrpläne (allgemein)
Funktion
und Gliederung
Lehrplan =
Vorgabe für Einheitlichkeiten u. Durchlässigkeiten des Schulwesens inklusive
der Eröffnung von Freiräumen zur Konkretisierung am Standort.
Lehrplan
dient als:
- Erziehungsauftrag
der Schule
- Planung
und Steuerung des Unterrichts
- Vermittlung
von Individuelle Interessen – persönliche Lebensrealität
- Standortbezogene
Bildungsangebot
- Erweiterungsbereich
für schulautonome Lehrplanbestimmungen
Gesetzlicher
Auftrag:
- AHS:
umfassende u. vertiefende Allgemeinausbildung, Heranführen an die
Hochschulreife
- Selbständiges
Denken – kritische Reflexion
- Sozial
orientierter u. positiver Lebensgestaltung
- Problemstellungen
bearbeiten und lösen können
- Erwerb
von Wissen, Kompetenzen, Werten
Leitvorstellungen:
Es sollte ein
eingehen auf die raschen gesellschaftlichen, technischen, kulturellen und
medialen Veränderungen stattfinden. Es muss eine Vermittlung von kulturellen
(demokratisches Mitsprache recht, europäische Identität) und sozialen
(menschenwürdige Zukunft, Eigenverantwortung) Werten angestrebt werden. Hierbei
soll das Potential medialer (Informationstechnologie, Telekommunikation)
Hilfsmittel voll ausgeschöpft werden und mittels fachspezifischer Ergänzung und
Fächerübergreifendem Unterricht unterrichtet werden.
Aufgabenbereiche
der Schule
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- Religiös
– ethische – philosophische Bildungsdimension:
Den Schüler wird ermöglich selbständig religiöse Aspekte und
Weltanschauung zu begutachten und hinterfragen, sowie den Sinn des Lebens
zu erklären und begründen. Hierzu zählen auch die Vermittlung von
ethischen Werten für eine umfassende Bildung der jungen Menschen
Kompetenzen
-
Erweiterung der
Sachkompetenz durch Selbst- und Sozialkompetenz
-
Selbst- Sozialkompetenz
= dynamische Fähigkeiten, wie zb. eigene Begabungen u. Möglichkeiten, Wissen um
eigene Stärken u. Schwächen, Verantwortung, Kooperation
Bildungsbereiche
Bildung =
Summe des Wissens, dass in einzelnen Unterrichtsgegenständen erworben wurde
Ziel ist
eine fundierte Allgemeinbildung in den 5 Bildungsbereichen, welche mit den
Zielen und Aufgabenbereichen der Schule und den Leitvorstellungen als Bezugsrahmen
eingeordnet werden können. Zielsetzungen werden durch die Unterrichtsprinzipien
vertreten (Medienerziehung, musische Erziehung, Verkehrserziehung,
Sexualerziehung, ..).
Bildungsbereich
Natur und Technik
Kenntnisse
über die Wirkungszusammenhänge der Natur sind als Voraussetzung für einen
bewussten Umgang und die Nutzung mit Hilfe der modernen Technik darzustellen.
Voraussetzungen sind Modellbildung, Abstraktions- und
Raumvorstellungsvermögen..
Bildungsbereich
Gesundheit und Bewegung
Unter
Bewusstmachen der Verantwortung für den eigenen Körper ist körperliches,
seelisches und soziales Wohlbefinden zu fördern.
Bildungsbereich Mensch und Gesellschaft
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Bildungsbereiche
Sprache und Gesellschaft
Wenn
sprachliche und kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft als bereichernd
erfahren wird, ist auch ein Grundstein für Offenheit und gegenseitige Achtung
gelegt.
allgemeine
didaktische Grundsätze
Lehrplan =
Vorgabe der Ziele
Unterrichts
& Erziehungsarbeit der Lehrer
-
Auswahl der
Unterrichtsverfahren + Inhalte
-
Zugang zum Wissen und
Informationen
-
Entwicklung und
Anwendung von Können ( + Eindrücke & Erfahrungen)
-
Lernsituationen im
Unterricht
Aufgabenstellungen
u. pädagogisch didaktische Konsequenzen für den Unterricht
Hier ist
vor allem, dass eingehen auf die individuellen Möglichkeiten der einzelnen
Personen wichtig. Die individuellen Möglichkeiten sollen jedoch voll
ausgeschöpft werden. (dh. differenzierte Lernangebote, Stärken und Schwächen im
persönlichen Begabungsprofil).
bei der
Planung und Durchführung muss beachtet werden:
1.
Anknüpfen an die
Vorkenntnisse und Vorerfahrungen der Schüler (Vorstellungswelt der Schüler,
unterschiedliche Ausgangsbedingungen)
2.
Interkulturelles
Lernen (begreifen kultureller Werte, wecken des Interesses an kulturellen
Unterschieden)
3.
Integration
(Prinzip der sozialen Integration -> sonderpädagogische Förderbedarf)
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5.
Förderunterricht
(Schüler, die von einem Leistungsabfall betroffen sind, sollen vor
Schulversagen bewahrt werden. Inhalt ist die Wiederholung des Lehrstoffs durch
zusätzliches Lernangebot)
6.
Stärken von Selbsttätigkeit
und Eigenverantwortung (entspannte Lernatmosphäre, Projekte und offene
Lernformen, kritischem u. eigenverantwortlichem Denken)
7.
Herstellen von
Bezügen zur Lebenswelt (Kenntnisse und Fähigkeiten sollen gewonnen werden, die
eigenständig auf andere Probleme und Aufgaben übertragen werden können)
8.
Bewusste
Koedukation (Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Vorurteilen,
Lerninhalte solle für Mädchen und Jungen gleichermaßen ansprechen sein)
9.
Sicherung des
Unterrichtsertrages und Rückmeldung; Leistungsbeurteilung (gezielte
Wiederholungen und Übungen zur Sicherstellung des Unterrichtsertrages,
Hausübung = Ergänzung der Unterrichtsarbeit, Anleitung zur Selbsteinschätzung)
Schul –
und Unterrichtsplanung
Hierzu
gehören einerseits die Nutzung regionaler Bedingungen und Bedürfnisse, die
Nutzung der Fähigkeiten der Schüler und Lehrer sowie die Ausstattung des
Unterrichts.
Planungsvorgänge
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ergänzt werden.
Qualität
und Öffnung der Schule
Die
Qualität einer Schule ist durch direkte (individuelle Förderungen) und
indirekte Faktoren bestimmt (Schulklima). Ein wichtiges Thema ist vor allem die
Selbstevaluation.
Es sollte
zu einer inneren Öffnung (Einbeziehen von Personen aus dem Umfeld der Schule)
sowie zu einer äußeren Öffnung (Schulveranstaltungen) der Schule kommen. Durch
die Einbettung der Schule in ein soziales Umfeld, weißt dieses eine
Anschaulichkeit bzw. Alltagsbezogenheit auf.
-
Betreuungsplan für
ganztätige Schulformen
Dazu gehören
gegenstandsbezogenes Lernen, individuelle Lernzeit und Freizeit inkl.
Verpflegung. Die Schüler sollten in ihrer Lernbereitschaft und Lernmotivation
gefördert werden (durch: partnerschaftliche Lernformen, Vermittlung von
Lerntechniken,..)
-
Beachtung von
Grundsätzen zur Verwirklichung dieser Ziele:
Es sollte vorzugsweise in Kleingruppen gearbeitet werden, um auf die einzelnen
Schüler, die durch Lerneigenschaften gekennzeichnet sind, eingehen zu können.
Ebenfalls ist auf einzelne Unterrichtsgegenstände einzugehen um die Sicherung
der Inhalte zu gewährleisten.
Unterrichtsplanung
der LehrerInnen
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