Sportpädagogik 2
Fachlehrplan
Bewegung und Sport Einheit 1
und 2
Stellung des Lehrplans 99 als
Ausgangsbasis:
·
Planungsvorgänge verdeutlichen
·
Praxisvorschläge darstellen
·
Einschätzung der Vernetzung von Praxis und
Theorie
·
Gleichrangiger Beitrag des
Unterrichtsgegenstandes Bewegung und Sport zur Entwicklung von Sach-, Selbst-
und Sozialkompetenz durch:
- Vielseitiges Bewegungskönnen
- Vielfältige Bewegungserfahrung
- Verantwortungsbewusstes Bewegungshandeln
- Handlungsleitendes und wertbezogenes
Wissen
- Wahrnehmungsfähigkeit
- Selbstvertrauen
- Entfaltung der Leistung
- Spielgesinnung
- Kreativität
- Bewegungsfreude
- Gesundheitsbewusstsein
-
Ziele des Lehrplans:
Ausbildung und Weiterentwicklung der
konditionellen und koordinativen Grundlagen, Verbesserung der individuellen
Leistungsfähigkeit, Vorlieben für Bewegungsformen entdecken und in Lebensstil
einbauen, vielfältige Körper – und Bewegungserfahrung, partnerschaftliches
Handeln, Aufgaben übernehmen, Teamfähigkeit und Durchsetzungsvermögen erlernen,
Regelbewusstsein schulen, Auseinandersetzung mit Handeln und Wissen,
Verantwortungsbewusstsein, Anstreben von Zielen, Bewegungsaufgaben im Aufbau
der eigenen Persönlichkeit, ethisches Handeln, sportpädagogisches Gestalten von
Wertekonflikten (Erfolg, Fairness, Konkurrenz, etc.)
Didaktische Grundsätze:
Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe,
gleichmäßige Zuteilung der Teilbereiche, ausreichende Grundlagen schaffen
Steigerung der Lernbereitschaft durch
Einbeziehen der Bewegungswelt der Schüler und entsprechenden Trends
Vermittlung theoriebegleiteter Inhalte:
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Vermittlung motorischer Grundlagen: Berücksichtigung gesundheitsorientierter und Motorik fördernder
Gesichtspunkte, physiologischer Reizsetzung und Grenzen der Wirksamkeit
Über die vier Schulstufen hinweg sinnvolle
Verteilung was Vielfalt, Verteilung und Kontrast betrifft
Inhalte des Unterrichts von
Rahmenbedingungen (Standort, Möglichkeiten, Kooperation mit außerschulischen
Partnern, etc.) abhängig → Sicherung des Unterrichtsertrages
gewährleisten
- Orientierung einer angestrebten
Leistungssteigerung an eigen-, mit- und fremdbestimmten Maßstäben
- Angemessene Vorbereitung auf
Schulveranstaltungen
- Gewährleistung von Sicherheit
- Risiko und Gefahren einschätzen –
selbstständiges Treffen von Maßnahmen
Zielvorgabe durch den Lehrplan
beinhaltet:
- Auswahl der Unterrichtsinhalte zum
Erreichen der Ziele
- Gestaltung von Lernsituationen
- Eröffnung vielfältiger Zugänge zum Wissen
- Gelegenheiten zum Entwickeln von Können
und Gewinnen von Erfahrungen
Bildungsbereiche: Grundlage für fächerverbindende und fächerübergreifende Arbeit
Zielsetzungen werden durch
Unterrichtsprinzipien vertreten
Sprache und Kommunikation: Sportsprache – schriftlich, mündlich,
Körpersprache
Ausdrucks- Denk-, Kommunikations- und
Handlungsfähigkeit in Abhängigkeit von Sprache
Durch Sprache zur Erweiterung von
kognitiven, emotionalen, sozialen und kreativen Kapazitäten
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Natur und Technik: Grundlagen biologischer und physikalischer Bedingungen in
unterschiedlichen Elementen, bewusster Umgang mit moderner Technik,
Wirkungszusammenhänger der Natur, Wertvorstellung und ethische Fragen in Zusammenhang
mit Natur und Technik, Abstraktions- und Raumvorstellungsvermögen,
Modellbildung, Analyse und Lösung von Problemen
Gesundheit und Bewegung: Gesundheits- und Bewegungsförderung, Verantwortung für eigenen
Körper, seelisches, körperliches und soziales Wohlbefinden, gegenüber Umwelt
und Mitwelt verantwortlicher Lebensstil, bewegungsorientierte Gestaltung der
Freizeit, Unfallverhütung
Kreativität und Gestaltung: traditionelle und zeitgenössische Formen von Bewegung, Entwicklung
in Tanz, Gymnastik, Bewegungserfindung, freier Gestaltung, etc.; verbaler und
nonverbaler Ausdruck von Gefühlen, Entdecken und Nutzen individueller
Fähigkeiten, Ableitung von Impulsen, Selbstverwirklichung,
gemeinschaftsförderlich, soziale Verantwortung, individuell bereichernd
Leitvorstellungen: Einflüsse auf Bildungs- und Erziehungsprozesse durch
gesellschaftlicher Veränderung → Kultur, Recht, Technik, Wissenschaft,
Wirtschaft, Umwelt
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Durch wissensbasierter Auseinandersetzung
mit ethischen und moralischen Werten zu sinnerfülltem Leben
Durchdringung aller Lebensbereiche durch
Kommunikations-, Massenmedien, Multimedia und Telekommunikation als Zeichen der
sich entwickelnden Informationsgesellschaft
Orientierung des Unterrichts an
wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen aus der Lebenswelt der Schüler
Vernetzung und gegenseitige Ergänzung der
einzelnen Disziplinen
Aufgabenbereich der Schule:
Wissensvermittlung: Befähigung und Ermutigung zu selbstständiger, aktiver Aneignung, zu
kritisch prüfender Auseinandersetzung mit Wissen, erlernen altersgemäßer
Definitionen von Problemstellungen – Bearbeitung und Erfolgskontrolle
Kompetenzen:
Ergänzung der Sachkompetenz durch Selbst- und Sozialkompetenz
Ziel und Aufgabe des Lernens in der Schule:
- Entwicklung
eigener Begabungen, Wissen um Stärken und Schwächen
- Bereitschaft
neue Situationen kennen zulernen
- Übernahme von
Verantwortung, zur Kooperation und Entwicklung des sozialen Lebens →
dynamische Fähigkeiten
- Vorbereitung auf
zu lösende Situationen – aktuelle Erarbeitung von Lösungswegen
- Umgang mit sich
selbst und anderen
- Sachkompetenz,
Selbstkompetenz, Sozialkompetenz
Religiös-ethisch-philosophische
Bildungsdimensionen:
Fragen nach Sinn
und Ziel, Erklärungs- und Begründungsversuche
Orientierung zur
Lebensgestaltung, Hilfe zur Bewältigung von Alltags- und Grenzsituationen
Achtung vor
Menschen
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1. Anknüpfen an Vorerfahrungen und
Vorkenntnisse der Schüler
2. Interkulturelles Lernen (Interesse an
kulturellen Unterschieden erwecken, Akzeptanz, Respekt, gegenseitige Achtung)
3. Integration (Unterrichtsziele der
allgemein bildenden höheren Schule)
4. Förderung durch Differenzierung und
Individualisierung (Hinführen zu bestmöglicher Entfaltung der Leistung,
Förderung von Leistungsfähigkeit und Talent, differenzierte Lernangebote,
individuelle Zugänge und Anreize, unterschiedlicher Betreuungsbedarf, Stärken
als Anknüpfpunkt, Vermeidung von Demotivation, Berücksichtigung der jeweils
aktuellen Bedürfnisse der Schüler; Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit;
offenes Lernen)
Leistungsgruppen: Einschätzungen und
Prognosen dürfen nicht zur Folge haben, dass Schülern Teile des Lernangebotes
vorenthalten bleiben, Möglichkeit der Umstufung muss gegeben sein, Aufzeigen
von Wegen zur Verbesserung
5. Förderunterricht (Maßnahmen, mit der
Zielsetzung Schüler mit Leistungsabfall vor Schulversagen zu bewahren; für
leistungswillige und leistungsfähige Schüler, wenn sie Anforderungen in
wesentlichen Bereichen nicht gewachsen sind oder zur Vorbereitung auf ein
Übertreten in eine höhere Leistungsgruppe, in allen Pflichtgegenständen
möglich; als Klassen-, Mehrklassen-, Mehranstaltenkurs; kursorisch, geblockt
oder in Unterricht integriert)
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