Hausübung: Erlebnis-Geschichte
Wir fuhren wie jedes Jahr nach Kroatien auf Urlaub.
Nach zehn Stunden Fahrt kamen wir in „Sibenik“ an. Der Urlaub fing gar nicht
gut an, da unser Camping Platz geschlossen war. Aber gleich ein paar Meter
weiter fanden wir eine neue Unterkunft.
Meine Eltern und ich hatten dieses Jahr ein neues
Wohnmobil gekauft und meine Tante und mein Onkel ebenfalls. In der ersten Woche
geschah nicht sehr viel, außer dass ich jeden Tag schwimmen war. Nach einer
Woche kam mein Cousin nach. Er konnte leider nicht früher kommen, da er gegen
Austria Wien spielte.
Gerhard, Thomas, Christian und eine Freundin brachten
meinen Cousin nach Kroatien. Als die Vier zwei Tage später wieder heimfuhren,
fing der Urlaub für Roman und mich erst richtig an. Gleich am ersten Tag als
Roman und ich fort gingen, lernten wir drei Berlinerinnen kennen. Lisa,
Natascha und Andrea, mit ihnen trafen wir uns fast jeden Tag. Eines Tages kamen
sie zu uns an den Strand. An diesem Tag waren sehr hohe Wellen. Mein Onkel hatte
ein neues Motorboot. Mein Cousin, die Mädels und ich stiegen an diesem Tag ins
Boot. Auf einmal riss die Kette der Boje ab. Und das trieb Richtung Ufer. Roman
und ich sprangen ins Wasser um es zu retten. Wir stemmten uns gegen die Wellen
und versuchten es vom Ufer fern zu halten.
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ich kletterten ins Boot und probierten es zu starten. Durch die hohen Wellen
sprang der Motor nicht sofort an. Es dauerte einige Zeit, bis das Boot endlich
auf Touren kam. Wir versuchten mit dem Boot weg vom Ufer zu kommen was uns mit
sehr viel Mühe gelang. Wir fanden keine freie Boje.
Daher beschlossen wir auf
das offene Meer zu fahren. Wir suchten eine passende Bucht die uns vor der Bora
schützen sollte. Plötzlich schlug eine hohe Welle meinen Onkel Hans ins Wasser.
Da nur er einen Bootsführerschein hatte mussten Roman oder ich mit dem Boot
fahren. Da wir beide eigentlich schon relativ gut mit dem Gefährt umgehen
konnten entschieden wir, dass ich mich ans Steuer stellte. Als erstes fuhren
wir zu meinem Onkel und fischten ihn aus dem Wasser, was gar nicht so einfach
war. Gott sei Dank war gerade kein Hai in der Nähe. Zu dritt versuchten wir nun
in eine Bucht zu gelangen. Als wir endlich in eine kleine Bucht hinein kamen,
sprangen Roman und ich ins Wasser und befestigten das Boot. Mein Onkel warf den
Anker aus. Wir gingen an Land und schauten uns erst einmal etwas in der Gegend
um. Mein Cousin und ich suchten gleich etwas Brennholz falls wir auf dieser
Insel übernachten sollten. Inzwischen versuchte mein Onkel mit dem Funkgerät
die Küstenwache zu benachrichtigen. Leider funktionierte das Funkgerät nicht
und wir konnten keinen Kontakt herstellen.
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Roman und ich überstanden dies ohne körperliche Schäden, obwohl wir Hunger und
Durst hatten. Jetzt mussten wir nur noch mit dem Boot zurück fahren. Zum Glück
hatte es auch keine größeren Schäden. Als wir bei unserem Camping-Platz
ankamen, warteten schon meine Eltern und meine Tante auf uns. Sie hatten
natürlich große Angst um uns gehabt.
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