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Sozialpsychologie 1 (Page 9).doc

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Social Science
Discipline
Psychology
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University, School
Leopold-Franzens- Universität Innsbruck
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2009/10
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->P. mit geringem selbstwertgefühl bevorzugen positive rückmeldung

Selbstkonsistenztheorie:

-P mit hohem Selbstwertgrfühl reagieren positiver auf positive Rückmeldung als aug Negative

-P. mit geringem selbstwertgefühl reagieren auf negative Rückmeldung positiv

->weil negatives feedback mit negativen selbstwertgefühl übereinstimmt

->positive Rückmeldung external und negative Rückmeldung internal attributiert

(Schwarzer& Jerusalem)

èAffektive Reaktionen stimmen mit den Vorhersagen der Selbstwerterhöhung überein, während die kognitiven Reaktionen mit den Vorhersagen der Selbstkonsistenztheorie übereinstimmen

Integrative Selbstschemaansatz: Elaborationsgrad von Selbstkonzeptbereich (Petersen, Dauenheimer):

Unterscheidung:

Schematische Bereiche: P mit umfangreichen Selbstwissen, sicher darin, bereich= wichtig

->Reaktion auf Selbstkonsistenz

->Akzeotanz positiv diskrepanter Rückmeldung, aufgrund hohen Änderungswiderstandes kaum möglich

->positive Reaktion auf positive selbstbildkonsistenz

Aschematische Bereiche: P mit geringem Selbstwissen, unsichere Einschätzung, unwichtiger Bereich

->Reaktion im Sinne der Selbstwerterhöhungstheorie

->Geringer Änderungswiederstand (leicht veränderbar in Richtung positiver Rückmeldung)

 

 

 

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2.6 Informationssuche

Frey

-Personen suchen aktiv stärker nach Selbstwerdienlichen Info über eigene Person

Brown:

Test A: Rückmeldung:

->Selbsterkenntnistheorie

Test B. Keine Rückmeldung

-Positive Rückmeldung

->nur diese: selbsterhöhungstheorie

-Negative Rückmeldung

à Streben nach Selbsterkenntnis beeinflusst die Suche nach Information

àDunning: Wahrgenommene Veränderbarkeit beeinflusst das streben nach selbsterkenntnis und selbsterhöhungswert

->geringe veränderbarkeit=>selbsterhöhungsmotive= dominant

->hohe veränderbarkeit = Selbsterkennungsmotiv= dominant

3. Konequenzen selbstwertdienlicher Strategien

Taylor& Brown:

àpositive Illusionen (above-average, unrealistische Zukunftsoptimismus) fördern bestimmte Aspekte der Gesundheit

->pos. Illusionen verbunden mit: Zufriedenheit, geringer Ängstlichkeit, bessere Krisenbewältigung, erhöhte Produktivität, Kreativität

Colvin& Block:

àrealistisches Bild= zentrales Merkmal von Gesundheit

->Personen mit positiven Optimismus= negativer von anderen Beurteilt (da sie prahlten, unhöflich waren und feindseliges Verhalten zeigten)

Kruger& Dunnning:

-P überschätzen ihre Fähigkeiten:

-> Falsche Berufswahl

->verschwenden Zeit und energie für unlösbare aufgaben

 

 

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4. Abschließende Bemerkungen:

selbsterhöhungdeterminante beeinflusst von:

-         wie Personen sich selbst und andere personen wahrnehmen und beurteilen und mit welchen Personen sie sich Vergleiche

-         wie Personen eigene und fremde Leistung erklären

-         wie Personen afektive und kognitiv auf Rückmeldung reagieren

-         welche Info Personen aktiv suchen bzw vermeiden

àAber:

-Menschliches Verhalten selten monokausal

Selbstkonzeptforschung: 3 Motive

  1. Selbstwerterhöhungsmotiv
  2. selbstkonsistenzmotiv
  3. selbsterkenntnismotiv
  4. (selbstverbesserungsmotiv)

 

Strube& Sedikides: Strategische Streben nach Selbstwererhöhung

àdirekt: offene selbstwerterhöhung

àindirekt: Durch taktische Selbstwerterhöhung

Das handelnde Selbst: Symbolische selbstergänzung als Zielgerichtete Selbstentwicklung

Peter Gollwitzer, Ute Bayer, Robert Wicklund

1. Einführung

4 Fragestellungen:

1)      Wissen um das Selbst und die Aufmerksamkeit, die ihm entgegengebracht wird

->selbstschemata (Markus,1977)

Drei Motiv unterscheidungen:

a)Bedürfnis nach akkuratem Wissen (self accuracy motive, festinger, 1954)

b)bedürfnis das zu bestätigen was man schon weiß (self- verification motiv, Swann, 1987)

c)bedürfnis das Selbst in einem positiven licht zu sehen (self-enhancement motiv, Greenwald)

2)      Bertung des Selbst

->Bedingungen und Konsequenzen eines hohen Selbstwertgefühls (self-esteem, Stahlberg)

->da Angst vor sozialem ausschluß, und menschlicher Endlichkeit

3)      Das Selbst als eine interpersonelle soziale Entiät

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->vermutete Fremdenwahrnehmung

->kulturspezifische Auswirkungen

4)      Das Selbst als aktive Entität, die Kontrolle über die Umwelt ausübt

->ausübung exekutiver Funktionen (emotionskontrolle)

->Zielstrebung

->symbolische Selbstergänzung

2 Symbolische Selbstergänzung

-dynamik des Strebens nach selbstbezogenen Zielen: implizieren sozial festgelegte Zielindikatoren

3 Symbole der Selbstdefinition

=symbole der definitions (=Indentiätsziel) sin die „Bausteine“ der Selbstdefinition

->sprachliche Äußerung, gesten, verhalten, selbstbeschreibung, besitz dinghafter Zielindikatoren

->durch gebrauch zeigt das Individuum, dass es im Besitz dieser angestrebten Selbstdefinition ist

4 Soziale Realität

-Bedeutung anderer Personen für Ausgestaltung der Selbstdefinition

->einige produkt der gesellschaft

->soziale Realität: symbole müssen von anderen Wahrgenommen werden

->mittel zur kommunikation mit der fkt anderen zu signalisieren,das man bezüglich des Ziels erfolgreich voranschreitet

->Art des Symbols spielt keine Rolle

->soziale akzeptanz sekundär: wichtig nur ob I vom Erfolg seiner sozialen Realisierungsanstrengung überzeugt ist

 

5 Substituionsprinzip

-vielzahl von Symbolen mgl und ausweichmglkeiten auf ein anderes, wenn bei einem der zugang fehlt

 

6 Die zentralen Hypothesen der Selbstergänzungstheorie

 

6.1 Kompensationshypothese

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(vgl Gollwitzer versuch VPn in magelzustand)

->kompensation: lesen von literatur, distanzierung von erfolglosen personen, lösen von Problemaufgaben

-bedeutung von materiellen symbolen (Veblen,1899)

->Klassenzugehörigkeit durch Konsumverhalten signalisiert

-Seifert (1999) öffentliche ankündigung von Symbolerwerbung= eefektiv als selbstsymbolisierung qualifiziert

6.2 Die soziale Realisierungshypothese

=Die Effektivität selbstsymbolisierender Handlung im Sinne der Ausgestaltung einer Selbstdefinition ist an die soziale Kenntnisnahme erworbener Symbole gebunden

-keine-/ soziale Realisierung: man muss daran arbeiten

-korrekte soziale Realisierung: man muss nichts weiter tun

-verkennende soziale Realisierung: man muss weiter an symbol zufuhr arbeiten

6.3 Die soziale Insensibilitätshypothese

=Die Person, die eine selbstsymbolisierende Handlung ausübt, vernachlässigt die psychische Befindlichkeit (Gedanken,Motive, Einstellungen usw.) der sie umgebenden Personen und ist allein darauf fixiert, dass andere die selbstsymboliserende Handlung zu kenntnis nehmen

->pseudo-sozial

7 Bedingungen und Prozesse selbstsymbolisierende Handlungen

 

-selbstsymbolisierende Handlung nur dann, wenn man sich dem Ziel verpflichtet fühlt

->jedes Aufgeben mit Entkopplugsprozess verknüpft


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