Fachhochschule Köln Fakultät für Wirtschaftswissens­chaften Seminararbeit in der Fachrichtung Betriebswirtschaft­, Bachelor, Fach: Führungs- und Selbstkompetenzen -Kritik
Absatzwirtschaft Erläuterungen zur Veranstaltung Prof. Dr. Thomas Roeb Gliederung 1. Das Konzept des Marketing 2. Marketing-Support 2.1. Marketing-Forschun­g 2.1.1. Gegensta
Einleitung: Als Investition im Sinne der Betriebswirtschaft­slehre gilt die Anschaffung eines langfristig nutzbaren Produktionsmittels­. Investitionsgüter werden in der Bilanz in das Anlageverm
Wesen und Aufgaben des Wirtschaftens Die Betriebswirtschaft­slehre beschreibt und erklärt Tatbestände von Betrieben, die unter wirtschaftlichen Aspekten arbeiten. Unter Wirtschaft verstehen wir zu
Marktwirtschaft, auch Verkehrswirtschaft genannt, ist eine Wirtschaftsordnung,
in der die individuellen wirtschaftlichen Handlungen durch den Markt in Form
von Preisschwankungen aufeinander abgestimmt und mit dem Bedarf in Einklang
gebracht werden.
Das Gegenteil zur Marktwirtschaft ist die Zentralverwaltungswirtschaft.
Eine Marktwirtschaft führte in ihrer Entwicklung zu sozialen Missständen
(Kapitalismus) ebenso wie wirtschaftlichen Fehlentwicklungen wie zum Beispiel wirtschaftliche
Monopolbildung, Verzerrung des Wettbewerbs, politische Machtkonzentration,
ungerechte Vermögens- und Einkommensverteilung, Konjunkturkrisen mit erhöhter
Inflation und Arbeitslosigkeit.
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Eine Lenkung des Wirtschaftsprozesses folgt durch die am Markt
gebildeten Preisen. Der Preis selber wird durch Angebot und Nachfrage gebildet.
Wodurch natürlich der Produzent möglichst viel Gewinn erwirtschaften möchte und
der Verbraucher versucht, seinen Bedarf zu decken.
Die Einordnung der Sozialen
Marktwirtschaft in die verschiedenen Mischordnungen zwischen Marktwirtschaft
und Zentralverwaltungswirtschaft (siehe auch Folie).
1.1 Kapitalistische Marktwirtschaft
Marktwirtschaft und Kapitalismus werden oft synonym verwendet,
bezeichnen aber nicht unbedingt das Gleiche. Während der Begriff der
Marktwirtschaft sich auf den Handel auf einem freien Markt unter Wettbewerb
(Konkurrenz) konzentriere, ziele der Begriff des Kapitalismus auf
Wirtschaftswachstum und Gewinnmaximierung für einzelne Marktteilnehmer.
Märkte gab es schon immer, also lange vor der Entstehung der
kapitalistischen Marktwirtschaft.
1.2 Freie Marktwirtschaft
Adam Smith beschrieb den Begriff der freien Marktwirtschaft.
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1.2.1
Adam Smith - Begründer der „klassischen Volkswirtschaftslehre“
Geboren: 1723
Geburtsort:
Schottland
Gestorben:
17. Juli 1790 in Edinburgh
Wirtschaftspolitisch
sollte der Staat möglichst wenig eingreifen,
da
der freie Wettbewerb zu einer natürlichen Harmonie des
sozialen
und wirtschaftlichen Lebens führe. Lediglich Angebot
und Nachfrage bestimmen die Wirtschaftstätigkeiten. Für Smith
verfolgt jeder Mensch nur seinen Nutzen. Der Preis in einer freien
Marktwirtschaft immer gerecht, weil er durch Angebot und Nachfrage entsteht und
somit immer stabil bleiben wird. Außerdem soll jeder die Freiheit besitzen, ein
Unternehmen zu gründen.
Diese Unternehmen unterstützen die Wirtschaft durch
Arbeit und Produkte und natürlich auch den Unternehmer selbst, um sein Eigentum
zu vergrößern. Die Konkurrenz verbessert gleichzeitig auch das Preis-Leistungsverhältnis
und die Qualität. Und um die Qualität zu verbessern, muss der Unternehmer in
die Wissenschaft investieren, die dadurch natürlich wieder gefördert wird.
Als weitere Grundlage für das Modell der freien Marktwirtschaft
gilt die Theorie des rationalen Handelns von Max Weber (deutscher Jurist
1864-1920). Den Handlungen des Menschen liegt ausschließlich ein
Zweck-Mittel-Kalkül zugrunde.
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Die Soziale Marktwirtschaft wird auch die „staatlich gelenkte Marktwirtschaft“
genannt, weil der Staat lediglich einen Rahmen für das Handeln der
wirtschaftlichen Einheiten wie Haushalte und Unternehmen festlegt. Um ein
soziales und wirtschaftliches Gleichgewicht zu schaffen, führt der Staat
zusätzlich eine aktive Wettbewerbspolitik durch, diese soll einen
funktionsfähigen Wettbewerb garantieren.
Das „sozial“ weist darauf hin, dass in das System auch soziale Sicherungen für
die jeweils Schwächeren eingebaut sind.
Dort wo die Marktwirtschaft zu sozial
nicht vertretbaren Situationen führt, hat der Staat die Aufgabe, durch
politische Maßnahmen in das Wirtschaftssystem einzugreifen.
Jedoch dürfen die staatlichen Eingriffe das Funktionieren des wirtschaftlichen
Prozesses nicht verhindern.
In der Bundesrepublik Deutschland ist der Begriff der Sozialen Marktwirtschaft
vor allem mit Ludwig Erhard verbunden, der dieses Konzept als
Bundeswirtschaftsminister im ersten Kabinett der neugegründeten Bundesrepublik
(1949) umsetzte.
Die Soziale Marktwirtschaft war das Mittel um die sozialen
Folgen eines ungehemmten Kapitalismus zu mildern.
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wurden 1967 im „Gesetz zur
Förderung der Stabilität und des Wachstums“ – kurz Stabilitätsgesetz
festgehalten. Diese Ziele sind bekannt als magisches Viereck der
Wirtschaftspolitik, magisch deshalb, weil sich alle vier Ziele nicht
konfliktfrei erreichen lassen.
Bisweilen spricht man vom magischen Fünfeck, welches neben den
Zielen des magischen Vierecks auch das Ziel einer gerechten
Einkommensverteilung enthält.
Das magische Sechseck schließt außerdem das Ziel Erhaltung einer
lebenswerten Umwelt ein.
1.3.2 Die wichtigsten Elemente
Die wichtigsten Elemente in der Konzeption der Sozialen
Marktwirtschaft in Deutschland sind:
Privateigentum an Produktionsmitteln und
freie Preisbildung
Erstellung einer Wettbewerbsordnung und
Sicherung des Wettbewerbs (z.B. durch das Kartellgesetz, Gesetz gegen
unlauteren Wettbewerb)
bewusste Konjunktur- und
Wachstumspolitik
Sicherung der Vollbeschäftigung
Außenhandelsfreiheit, freier
Währungsaustausch
Politik des stabilen Geldwertes (u.a.
durch unabhängige Notenbank)
Soziale Sicherheit, soziale
Gerechtigkeit und sozialer Fortschritt (durch staatliche
Umverteilungsmaßnahmen in Form von Sozialhilfeleistungen, Sozialrenten und
Ausgleichszahlungen, Subventionen, Zuschüssen, progressiver
Einkommensteuer usw.; durch die Systeme der sozialen Sicherung: Renten-,
Kranken- Arbeitslosen- und Pflegeversicherung, Unfallversicherung; durch
eine Arbeits- und Sozialordnung)