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Soziale Beziehungen und Konflikte in der Schulklasse (Page 2).doc

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Faculty
Social Science
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Psychology
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University, School
Pädagogische Hochschule Karlsruhe - PH
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Psychology

Psychoanalyse nach Freud
Grundannahme – psychoanalytische Theorie è Grundlegende Begriffe sind das Unbewusste und das Vorbewusste. · nur ein geringer Teil der seelischen Vorgänge, die in uns ablaufen, ist bewusst · die mei

§  Mehrzahl der Schüler beteiligt sich nicht an den gemischtgeschlechtlichen Spielen

§  Gegenseitiges ärgern dominiert in der 4. Klasse = Jungen aktiver als die Mädchen.

§  Körperlicher Kontakt= 10 Jährige Schläge und Tritte, 12 jährige Annäherungsversuche

§  Sechs verschiedene Typen von Kindern

·         Abstinente= Keine Kontakt zum anderen Geschlecht

·         Gute PartnerInnen= Sachlicher Umgang

·         Piesacker= einige Jungen stören und ärgern die Mädchen

·         Geärgerte= Mädchen die mit Jungen nur negative Erfahrungen gemacht haben.

·         Kämpferinnen= Mädchen, die Jungen in die Schranken weisen

·         NerckerInnen= sowohl Mädchen wie Jungen, denen am Kontakt zum anderen Geschlecht liegt.

v  Insgesamt positive Entwicklungstendenz

v  Gemischtgeschlechtlicher Kontakt wird häufiger und qualitativ günstiger

v  Dennoch auch im Jugendalter noch Konflikte vorhanden!!

o   Schülerinnrn leiden häufig unter verbalen und physischen Aggressionen der Schüler als umgekehrt

o   „Stille Mädchen“= Unterrichtsgeschehen hauptsächlich (trotz Minderheit) von Jungen geleitet.

o   Gewalt gegen Mädchen zentrales Thema, aber tabuisiert.

v  Beliebtheit/ Unbeliebtheit.

o   Mädchen beliebter als Jungen

o   Soziale Anerkennung der Jungen nimmt zwar zu, aber nie so beliebt wie Mädchen

o   Mädchen werden seltener an den Rand der Klasse gedrängt= erfolgreicher in der Schule

o   Am meisten abgelehnt werden leistungsschwache und aggressive Kinder, so wie ausländische Kinder

v  Koeduktion= 70% dafür, aber doppelt so viele Mädchen, wie Jungen sind dagegen!

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v  Pubertät nimmt Befürwortung ab, danach wieder zu

v  Gymnasium wird die Koeduktion am stärksten bevorzugt!!

v  Fachspezifische Trennung vor allem in dem natwiss. Und math. Fächern.

v  Mädchen besser lernen, weniger abwertende Bemerkungen, Jungen nehmen die Unterrichtsstörungen zu

v  Problem: einerseits individuell fördern, andererseits positives Miteinander fördern

  1. Auswirkungen der Beziehungsqualität auf Schulzufriedenheit und Selbstkonzept der SchülerInnen

v  Einfluss der Beziehungsqualität der subjektiven Einschätzung der Schule insgesamt

o   Einschätzungen der Schüler stehen in einem klaren Zusammenhang mit der Beziehungen oder Freundschaften zwischen den Schülern.

o   Schüler, die zu anderen positive Beziehungen habe, fühlen sich in der Schule wohler und schätzen die Schule besser ein

o   Lehrer haben wenig Einfluss drauf, ob und wie intensiv die SuS befreundet sind. = soll aber die Beziehungen fördern.

v  Einfluss der Beziehungsqualität der Selbstkonzepte der SuS

o   Die Schulklasse, v.a. das Klassenklima sind wichtig für das Selbstkonzept

o   Selbstkonzept= alle auf die Person bezogenen Wahrnehmungen, Bewertungen und Gefühle, v.a.

§  Selbstwertgefühl

§  Erfolgszuversicht

§  Leistungsangst

§  Hilflosigkeit

o   Klassenklima hat vier einzelne Dimensionen des subjektiven Erlebens

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§  Konkurrenzdruck= Erfahrung von Wettbewerb

§  Anonymität= fehlende soziale Unterstützung

§  Regellosigkeit= Erfahrung von Planlosigkeit und Orientierungslosigkeit

o   Auswirkungen des Klassenklimas:

§  Klasse mit negativem Klima= Selbstwertgefühl und Erfolgszuversicht der SuS geringer, Leistungsangst und Hilflosigkeit stärker

§  Klassen mit positivem Klima= Selbstwertgefühl und Erfolgszuversicht der SuS höher, Angst und Hilflosigkeit schwächer

§  Unterschied fallen bei jüngeren SuS deutlicher aus als bei älteren= jüngere sind labiler und abhängiger von äußerem Einfluss.


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