§
Mehrzahl der Schüler beteiligt sich nicht an den
gemischtgeschlechtlichen Spielen
§
Gegenseitiges ärgern dominiert in der 4. Klasse = Jungen aktiver
als die Mädchen.
§
Körperlicher Kontakt= 10 Jährige Schläge und Tritte, 12 jährige
Annäherungsversuche
§
Sechs verschiedene Typen von Kindern
·
Abstinente= Keine Kontakt zum anderen Geschlecht
·
Gute PartnerInnen= Sachlicher Umgang
·
Piesacker= einige Jungen stören und ärgern die Mädchen
·
Geärgerte= Mädchen die mit Jungen nur negative Erfahrungen
gemacht haben.
·
Kämpferinnen= Mädchen, die Jungen in die Schranken weisen
·
NerckerInnen= sowohl Mädchen wie Jungen, denen am Kontakt zum
anderen Geschlecht liegt.
v
Insgesamt positive Entwicklungstendenz
v
Gemischtgeschlechtlicher Kontakt wird häufiger und qualitativ
günstiger
v
Dennoch auch im Jugendalter noch Konflikte vorhanden!!
o
Schülerinnrn leiden häufig unter verbalen und physischen
Aggressionen der Schüler als umgekehrt
o
„Stille Mädchen“= Unterrichtsgeschehen hauptsächlich (trotz
Minderheit) von Jungen geleitet.
o
Gewalt gegen Mädchen zentrales Thema, aber tabuisiert.
v
Beliebtheit/ Unbeliebtheit.
o
Mädchen beliebter als Jungen
o
Soziale Anerkennung der Jungen nimmt zwar zu, aber nie so beliebt
wie Mädchen
o
Mädchen werden seltener an den Rand der Klasse gedrängt=
erfolgreicher in der Schule
o
Am meisten abgelehnt werden leistungsschwache und aggressive
Kinder, so wie ausländische Kinder
v
Koeduktion= 70% dafür, aber doppelt so viele Mädchen, wie Jungen
sind dagegen!
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v
Pubertät nimmt Befürwortung ab, danach wieder zu
v
Gymnasium wird die Koeduktion am stärksten bevorzugt!!
v
Fachspezifische Trennung vor allem in dem natwiss. Und math.
Fächern.
v
Mädchen besser lernen, weniger abwertende Bemerkungen, Jungen
nehmen die Unterrichtsstörungen zu
v
Problem: einerseits individuell fördern, andererseits positives
Miteinander fördern
- Auswirkungen der Beziehungsqualität auf Schulzufriedenheit
und Selbstkonzept der SchülerInnen
v
Einfluss der Beziehungsqualität der subjektiven Einschätzung der
Schule insgesamt
o
Einschätzungen der Schüler stehen in einem klaren Zusammenhang
mit der Beziehungen oder Freundschaften zwischen den Schülern.
o
Schüler, die zu anderen positive Beziehungen habe, fühlen sich in
der Schule wohler und schätzen die Schule besser ein
o
Lehrer haben wenig Einfluss drauf, ob und wie intensiv die SuS
befreundet sind. = soll aber die Beziehungen fördern.
v
Einfluss der Beziehungsqualität der Selbstkonzepte der SuS
o
Die Schulklasse, v.a. das Klassenklima sind wichtig für das
Selbstkonzept
o
Selbstkonzept= alle auf die Person bezogenen Wahrnehmungen,
Bewertungen und Gefühle, v.a.
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Selbstwertgefühl
§
Erfolgszuversicht
§
Leistungsangst
§
Hilflosigkeit
o
Klassenklima hat vier einzelne Dimensionen des subjektiven
Erlebens
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Konkurrenzdruck= Erfahrung von Wettbewerb
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Anonymität= fehlende soziale Unterstützung
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Regellosigkeit= Erfahrung von Planlosigkeit und
Orientierungslosigkeit
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Auswirkungen des Klassenklimas:
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Klasse mit negativem Klima= Selbstwertgefühl und
Erfolgszuversicht der SuS geringer, Leistungsangst und Hilflosigkeit stärker
§
Klassen mit positivem Klima= Selbstwertgefühl und
Erfolgszuversicht der SuS höher, Angst und Hilflosigkeit schwächer
§
Unterschied fallen bei jüngeren SuS deutlicher aus als bei
älteren= jüngere sind labiler und abhängiger von äußerem Einfluss.
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