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Skrip Schulpädagogik (Page 9).docx

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Faculty
Social Science
Discipline
Educational Science / Pedagogy
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University, School
Bayreuth
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EVALUATION

Im engeren Sinn: Im weiteren Sinn:

à Kontext der Schulforschung à Bewertung der Voraus­-

setzung, Folgen und

Ergebnisse von Bildungs­an­­streng­ungen

EVALUATION


Auf der Ebene auf der Ebene auf der Ebene der

der Schulklasse der Schule Lernerfolgsfeststellung

und des Unterrichts

-          Gründe für Hochkonjunktur des Evaluationsthemas

o    Bedingungen des Aufwachsens

o    Umbruch der Familie

o    Erfahrungsverlust von Lebenswelten

o    Zunehmende Interkulturalität

o    Pluralität der Bildungshintergründe

è Verlust von Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit im Schulwesen, auch aufgrund von Schulentwicklungsprozessen, in welchen der Einzelschule mehr Gestaltungsautonomie zugestanden wird

-          Steuerungsinstrumente zur Qualitätssicherung


-          Inputsteuerung

=^= System der Regelsteuerung

-          Erlasse

-          Verwaltungsvorschriften

à Qualität der Schule im Ganzen wurde nicht übe

 

Outputsteuerung

=^= System der Zielsteuerung

-          Deregulierung

-          Autonomie der Schule wird größer, diese aber auch stärker rechenschaftspflichtig

-          Festlegung von Mindeststandards

à Schulevaluation und Schulent­wick­lung müssen miteinander

 

 

 

WAS?


Produktorientiert prozessorientiert

à zu einem bestimmten à Entwicklung innerhalb

Zeitpunkt eines bestimmten Zeitrahmens

à Grundsätzliches

WANN?

Summativ formativ

à Ergebnisse pädagogischer à Bedingungen schulischer

Prozesse Arbeitsverläufe

DURCH WEN?

Restriktiv offen

à klare Trennung von à zu Beginn ist noch unklar, wer

Evaluatoren und Praktikern die Evaluation durchführt und

Wie das Verhältnis von

Evaluatoren und Praktikern ist

 

DURCH WEN?

Interne Evaluation Externe Evaluation

=^= Selbstevaluation =^= Fremdevaluation

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Durchführung der Evaluation Experten durchgeführt

Liegt in der Schule

FUNKTION

Optimierungsfunktion Legitimationsfunktion

à stehen die in der Praxis à Schule und Staat sind der

vorfindbaren Verfahren und Mittel Gesellschaft und ihren

in einem sinnvollen Verhältnis Interessensgruppen gegenüber

zu den definierten Arbeitszielen? Rechenschaftspflichtig; wie in

Schulen gearbeitet wird!

à Legitimationsdruck

-          International gesehen unterscheidet sich Evaluation bezüglich

o    Ihres Gegenstandes (Pädagogik; Mittelbewertung, ...)

o    Der Evaluation (intern, extern)

o    Der Zielsetzung (zentrale Stelle, vor Ort, ...)

o    Verhältnis interner und externer Evaluation

§  Parallel durchgeführt

§  Komplementäre Bereiche

§  Externe E. baut auf interner E. auf

§  Wechselseitige Beanspruchung

§  Externe E. überwacht interne E.

o    Wie die gewonnenen Ergebnisse dargestellt werden und wem sie zur Verfügung gestellt werden

-          Thesen:

o    Die Evaluation auf der Ebene der einzelnen Schule zielt darauf ab, durch die exakte Analyse der konkreten Arbeitssituation eine stabile Grundlage für die Gestaltung der Praxis anzubieten

o    Ein Evaluationsprogramm muss so konzipiert werden, dass es maßstabsgerecht auf die gegebenen Charakteristika und Schwierigkeiten passt, d.h. eine Evaluation im Kontext der Schulentwicklung gibt es nicht

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-          Evaluation als zyklischer Prozess

1.     Bestandsaufnahme: klares Verständnis von Schulqualität und entsprechenden Zielen (z.B.

Umgangston, Disziplin im Schulhaus)

2.     Herausfinden über diejenigen Bereiche, über die man näheres herausfinden möchte: Qualitätsmerkmale müssen in Qualitätsindikatoren übersetzt werden

3.     Klären, wer, welche Aufgaben in welchen Zeitrahmen übernimmt und welcher Instrumente dieser sich hierfür bedient

4.     Durch Sammeln, Aufbereiten der Daten zu einem aussagekräftigen Ergebnis kommen

o    schriftliche Befragung

o    Interviews/strukturierte Gespräche

o    Schulleistungstests

o    Beobachtung

o    Dokumentenanalyse

5.     Bewertung und Präsentation

6.     Vereinbarungen für die Weiterarbeit: !Evaluationen müssen immer in Schulentwicklungsprozesse münden!

-          Grenzen von Evaluation

o    „Lehrer als Forscher“ à zusätzliches Aufgabengebiet für welches ein Lehrer nicht vorbereitet ist

o    Widerstände im Kollegium: Autonomie des L

o    Rasche Leistungsanhebungen sind unrealistisch, da

§  Diese Ergebnisse längerfristigen Lernens sind (à Bedeutung des Vorwissens)

§  Die pädagogische Kompetenz von Lehrern nicht schlagartig verbessert werden kann, da diese Ergebnis eines zeitaufwändigen Expertisewerks sind

§  Nur zu erwarten ist, wenn gleich ein ganzes Bündel von didaktischen und pädagogischen Maßnahmen greift

o    Evaluation misst nicht immer Qualität! Inwieweit hat PISA beispielsweise Bildung im Humbold´schen Sinne gemessen?

Qualität ist ein ganzer Komplex von Merkmalen

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Bildung dagegen will den Menschen in ein konstruktiveres Verhältnis zu sich, seinen Mitmenschen und der Dingwelt stellen und schließt das Kreative, Schöpferische, Soziale, Leibliche und Geistige mit ein

o    Human-Ressource-Hypothese lässt sich empirisch nicht nachweisen

rprüft

EVALUTATION NOCH BEARBEITEN
Beispiel-Fragen zum Thema SCHULENTWICKLUNG:

1.) Skizzieren Sie die drei zentralen Felder der Schulentwicklung!

Oder: Umreißen Sie die drei zentralen Felder der Schulentwicklung!

2.) Schulentwicklung – Was ist das?!

3.) Erklären Sie den Begriff "Schulentwicklung" und gehen Sie auf Anliegen (Ziele) und Konzepte (Formen) der Schulentwicklung ein!

4.) Pädagogische Schulentwicklung

a) Begründen Sie die Notwendigkeit der pädagogischen Schulentwicklung.

b) Zeigen Sie Wege ihrer Realisierung auf.

c) Erörtern Sie die Rolle der Evaluation im Rahmen der pädagogischen Schulentwicklung.

5.) Legen Sie an einem Beispiel aus der Realschule dar, was Schulentwicklung auf der Ebene der einzelnen Schule bedeutet.

6.) Innere Schulentwicklung als Herausforderung: Diskutieren Sie Potenziale und Gefahren!

Theorie des Unterrichts

1.1       Allgemein

 

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Zum Zweck der planmäßigen Einflussnahme wird im Unterricht der Lebenszusammenhang, in dem Lernanlässe auftreten, verlassen.

Der Unterricht ist ein spezifischer Modus der Erziehung, weil die Veränderung der Verhaltensdisposition von einer erzieherischen Intention getragen ist." (BÖHM, Wörterbuch der Pädagogik, 2000, S. 543)

Charakteristika von Schulunterricht (7)

  • Jeder Unterricht ist eine soziale Situation.
  • Er ist methodisch geordnete, künstliche Lehr-Lern-Situation unter institutionellen Rahmenbedingungen.
  • Er setzt eine didaktische Ordnung der Lerninhalte und eine methodische Ordnung des Lehrens und Lernens voraus.
  • Er sichert die gesellschaftlich notwendige Tradierung des Wissens, Könnens und Denkens.
  • Er unterstützt die Erziehung und Bildung junger Menschen zu Persönlichkeiten.
  • Er geschieht in Distanz zur Lebenswelt, ist aber auf die Lebenswelt bezogen.
  • Er soll anregen, selbstverantwortlich Entscheidungen zu treffen.

 

Grundstruktur didaktischer Unterrichts-Theorien

Bei den didaktischen Theorien, wird:

à die Frage danach gestellt, welche Ziele durch den Unterricht begründet angestrebt, welche Inhalte vermittelt werden sollen und wie diese zu bestimmen sind!

Einseitige/einperspektivistische Ansätze:


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