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Psychologie/Pädago­gik Daniela, Leandro, Carole B. Sekunda EF Erziehung 21.11.09 Warum bleiben unsere Kinder psychisch unreif? Psychologie Heute, Juli 2008 Unsere Kinder bleiben Psychisc
Integration von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in die Regelschulen Inhaltsverzeichnis­ 1. Einleitung 2. Begriffserläuterun­gen 2.1 Behinderung 2.2 Integration und Inklusio
NS- Pädagogik Unterrichtsinhalte­: à in jedem Fach wird kriegerischer Hintergrund in den Vordergrund gestellt, eigentliche Fachthemen kommen viel zu kurz - für Kinder wird Thema Krieg zum
Ú
Information von S, Eltern, Arbeitgeber, L aufnehmender Klassen, usw. über
Leistungsvermögen/-stand
-Disziplinierungsfunktion
Ú
PROBLEM: Anforderungen dürfen aus diesem Grund nicht zu hoch angesetzt werden
oder es darf nicht zu streng korrigiert werden
-Lehr- und Lerndiagnose
Ú
Diagnose des Lernstandes beim S und des Lernerfolgs bei den L
-Lernerziehung
Ú
Erziehung der S zur eigenverantwortlichen Gestaltung von Lernprozessen
è
Noten erfüllen diese Funktionen eher schlecht als recht, da sie zu abstrakt
sind und wenig über das Leistungsprofil der S aussagen
è
einige Funktionen stehen sich diametral gegenüber (z.B. Selektionsfunktion
und Lerndiagnose); in erster Linie sollen hier v.a. die unterrichtlichen
und erzieherischen Funktionen erfüllt werden (Information, Rückmeldung,
Lehr- und Lerndiagnose, Lernerziehung)
Förderorientierte
Beurteilungen
-Gegensatz: Selektions- und Förderaufgabe der Schule
-These:
„Wenn uns etwas an der
pädagogischen Intentionalität der Schule liegt, dann müssen wir alle Funktionen
der Leistungsbeurteilung auf das übergeordnete Ziel der Förderung hin
konzipieren! Primäres Ziel muss es sein, Leistungen zu entwickeln!“
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Eine solche
Beurteilung
oist an den LZ orientiert (kriteriale Bezugsnorm)
oist an den Lernmöglichkeiten, -fortschritten orientiert (individuelle
Bezugsnorm)
Ú
doppelter Normbezug
oist umfassend, d.h. sie berücksichtigt Sach-, Sozial- und
Selbstkompetenz und bezieht neben Qualitätsmerkmalen des Leistungsprodukts auch
solche des Lernprozesses mit ein
oist transparent für S und Eltern
obehandelt Lerner als Subjekte (Ú
Selbstbeurteilung)
ozielt auf die kontinuierliche persönliche Kommunikation aller
Beteiligten über Lern- und Leistungsprozesse und –erlebnisse
Gütekriterien bei der
Leistungsmessung
-Objektivität einer Messung bezeichnet den Grad, in welchen ihre
Ergebnisse unabhängig von der Person des Prüfers sind
oDurchführungsobjektivität
oAuswertungsobjektivität
oInterpretationsobjektivitätÚBeurteilung
-Reliabilität (Zuverlässigkeit) einer Messung bezeichnet
ihre Genauigkeit und Sicherheit, d.h. den Grad, in dem das Messeergebnis frei
von Messfehlern ist
oWiederholungsmethode
oHalbierungsmethode
oParalleltestmethode(Gruppe a, Gruppe B)
Ú
interne Konsistenz: jede Aufgabe wird mit jeder verglichen
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oInhaltsvalidität
Ú
Kompetenzen, die S im U auch erwerben konnte
oPrognosevalidität
Ú
das Maß, in dem aus den Prüfungsergebnissen zutreffende Prognosen für den
weiteren Lernprozess abgeleitet werden können
oÜbereinstimmungsvalidität
Übereinstimmung von Ergebnissen,
die mit verschiedenen Untersuchungsinstrumenten gewonnen worden sind (z.B.
mündliche vs. Schriftliche Noten)
oKonstruktvalidität
Ú
Übereinstimmung gemessener Eigenschaften mit einem theoretischen Modell
oTestfairness
Ú
Vermeiden von Benachteiligungen für bestimmte Gruppen und Probanten (z.B.
Angst)
Bezugsnormen der
Leistungsbeurteilung
-soziale Norm, welche die Leistungen eines einzelnen auf die
Leistung einer Gruppe bezieht
-kriteriale Norm, die der Beurteilung sachlich-fachliche
Anforderungen zugrunde legt
-individuelle Norm, für die der Lernfortschritt ausschlaggebend
ist, der sich in einer Leistung zeigt
Ú
in der Schule sollten je nach Situation alle 3 Normen eingesetzt werden
-die Orientierung an der sozialen Norm kollidiert mit dem Ziel des
verantwortungsvollen und mündigen S, da es das Konkurrenzdenken schützt
-pädagogischen Ansprüchen genügt am ehesten die individuelle Norm,
die jedoch von der sozialen und der kriterialen Norm flankiert eingesetzt werden
sollte
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aber neben der kriterialen Norm
sollte auch die individuelle Norm zugrunde gelegt werden, um die individuellen
Besonderheiten und Förderungsbedürfnisse der S zu berücksichtigen. Die soziale
Norm sollte lediglich zur Legitimierung der Beurteilung und der
organisatorischen Entscheidungen herangezogen werden
Benotungsmodelle
-unter einem Benotungsmodell versteht man eine Regel oder ein
Regelsystem, das Schülerleistungen Bewertungen zuweist. Dabei sind folgende
Anforderungen zu beachten:
oes muss logisch sein
oes muss mit der Bezugsnorm konform sein; Normvalidität (Rangplatz
in der Gruppe, Erfüllung von Anforderungen, Lernfortschritte)
Planung, Durchführung und
Auswertung von Prüfungen
1. zwei leitende Grundsätze
-Grundsatz der proportionalen Abbildung
àrepräsentativer Querschnitt der im U.
eingeübten Kompetenzen
-Grundsatz der Variabilität
àabwechslungsreiche
Gestaltung und Formenreichtum, da alle Prüfungsmodalitäten einige S. bevorzugt
und andere benachteiligt
2. Auswahl der Prüfungsinhalte
u Prüfungsform
-Beachtung des Grundsatzes der proportionalen Abbildung (auch
in Bezug auf die Zeitdimension)
-Abwechslung zwischen schriftlichen, mündlichen u praktischen
Prüfungen
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Ú
Gefahr, dass S. die halboffene Aufgabenstellung nicht erkennen
-geschlossene Aufgabenform (Multiple-choice in allen Varianten)
geschlossene
Aufgabenform
PRO CONTRA
-bessere Vergleichbarkeit -
schwierig zu formulieren
-schnellere Bearbeitung -
lediglich wiedererkennen
à
mehr Aufgaben -
keine Kreativität
- Verführen zum Raten -
zeitaufwendig
-es soll die Anzahl der Entscheidungen minimieren (Entscheidungsökonomie)
-Flexibilität sollte gewährleistet sein
-Die Zuweisung von Noten sollte fehlerkontrolliert sein
-Die unvermeidbaren Messfehler sollten sinnvoll verteilt werden
-Benotungsskalen
§Punkte- vs.
Fehlerskalen
§Lineare vs.
Nichtlineare Skalen
-Messfehler bei der Leistungsbemessung
§betragen eine halbe
Notenstufe bei umfangreichen Prüfungen u eine ganze Notenstufe bei kürzeren
Prüfungen
§in der schulischen
Benotungspraxis sind die Messfehler nicht kontrolliert
-Der Unsinn der normalverteilten Benotungsskala
§Gauß`sche
Normalverteilung ist ein Gesetz der großen Zahlen; trifft bei Schulklassen
nicht zu
§Die Normalverteilung
ist eine Zufallsverteilung. Durch schulische Lernprozesse wird jedoch der
Leistungsstand der Schüler systematisch verbessert. à Verzerrung