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Skinhead, eine Jugendkultur .docx

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Skinhead

Eine Jugendbewegung

Eine Facharbeit von Constanze Körper


Inhaltsverzeichnis

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Jugendkulturen

 

Entstehung der Bewegung

 

Die Musik der Skinheads

 

Die Kleidung der Skins

 

Das Skingirl

 

Die Entwicklung zu den einzelnen Gruppen

 

Quellenangabe

Jugendkulturen

Bezeichnet man als kulturelle Aktivitäten sowie jugendliche Stile einer Kulturszene. Meist entstehen Jugendkulturen durch Neuerungen im Bereich der Musik, Attitüden und Mode. Erst bestehen sie aus einer kleinen Gruppe, dann werden sie immer Größer durch „Nachahmer“. Man kann meistens die Anhänger durch ihre Jugendsprache sowie ihrer Kleidung erkennen.

Beispiele einiger Jugendkulturen:

 

Hippies:

  • Hippie Bewegung der 60er Jahre
  • Eine links politische Studentenbewegung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

 

 

Punks:

  • Entstand als Gegenkultur anderer
  • Aus der Punkbewegung entstand der Gothic

Gothic:

  • Entstand in den frühen 80er Jahren als eine Musikkulturbewegung
  • Politik ist in der Gothicszene im Gegensatz zu anderen Jugendkulturen nebensächlich

Nach einem kurzen Einblick der Jugendkulturen möchte ich die Skinheads genauer vorstellen, die ebenfalls eine Jugendkultur darstellen.

Die Entstehung der Bewegung


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Das Wort Skinhead selbst tauchte nicht vor 1969 auf, jedoch konnte man schon 1964 die ersten Kids mit Boots in den Kreisen der Mods beobachten, sie waren die Vorläufer der Skinheads. Die Modbewegung zählte 1965 ihre letzten Tage, viele Mods gingen nun auf die Universität oder auf das College und schlossen sich den Hippies an.

Doch im Norden von England sah das ganz anders aus, dort erblickte die Bewegung, die nachher den Namen Skinheads bekam wegen der Kurzhaarfrisur

 

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Sie begannen sich auch dementsprechend zu kleiden. Smarte Anzüge wurden am Abend weggehängt, Jeans und Hemd wurden aus dem Kleiderschrank genommen für die Straßenkämpfe mit anderen Gangs, auch teure Schuhe wurden zurück gestellt und man zog seine Boots an. Die so und so für einen Kampf besser geeignet waren.

Der Französische Crew-Cut kam in Mode und somit wurden die Haare immer kürzer. Die Roller blieben wie bei den Mods auch bei den Skinheads sehr beliebt, nur ließen sie die Scooter meist so, wie sie vom Werk aus waren, sie schnitten höchstens den Rahmen ab – „more for go than for show“. Musik spielte immer noch eine wichtige Rolle, Jedoch gab es kaum Interesse an neue Musikrichtungen, die Skins „ernährten“ sich immer noch vom amerikanischen Soul und dem jamaikanischen Ska.

Die jamaikanische Musik erlangte einen Großteil an ihrer Popularität durch britische Einwanderer von westindischen Inseln. Weiße wurden so regelmäßige Besucher von Clubs. Dadurch erlangten sie die Chance, mit Schwarzen in Kontakt zu kommen und die neusten Platten zu hören. Durch den Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 1966 von der englischen Nationalmannschaft kehrte das Interesse am Fußball bei vielen Jugendlichen zurück und die Fans kamen in Scharen auf die Tribüne.

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In den frühen Tagen ging fast alles durch, sobald man eigene Boots hatte konnte man sich Skinhead nennen (und zu der Zeit hatte fast jeder Teenager aus der Arbeiterklasse ein paar Boots). Auch die Haarlänge war damals nicht so wichtig wie heute, trotzdem hat man gerne die Haare kurz geschoren gehabt, denn sowohl die Eltern als auch die Arbeitgeber sahen die Frisur gerne, da sie sehr gepflegt wirkte.

Die Musik der Skinheads

Das wichtigste für die Skinheads ist immer noch die Musik, Reggae und Ska gehört zum Skinhead-Dasein, wer diese Musikrichtungen nicht liebt, kann kein Skin sein.

Reggae

Der Reggae ist eine jamaikanische Musikrichtung die damals von den Immigranten nach Großbritannien „mitgenommen“ wurde. Durch die Musik kam es zwischen den Skinheads und den Schwarzen zu Freundschaften und der Reggae wurde zur Nummer 1 für die Skins.

Der Reggae selbst entstand ende der 60er Jahre durch den Einfluss von Soul, R&B, Country und Jazz. Reggae entstand als vornehme Tanzmusik und wurde durch mobile Diskotheken herangetrieben. Ende der 60er Jahre war der Reggae die bevorzugte Musik der Skinheads, dass erklärt auch warum in dieser Zeit die Musik auch Skinhead-Reggae genannt wurde.

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Ein paar Reggaebands und -Musiker die sehr beliebt bei den Skinheads sind/waren Desmond Dekkerª, Jimmy Cliff², Judge Dread und Symarip³.


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Ska

Ist auch eine von Jamaika entstandene Tanzmusik. Bis heute gibt es 3 Waves des Skas, die erste namens Jamaican Ska entstand Anfang der 60er Jahre. Aus der sich später Reggae und Rocksteady bildeten. Ska war in Jamaika eine art Volksmusik und weit verbreitet.

Die bekanntesten Hörer sind wohl die jamaikanischen Arbeiterjünglinge, die Rudeboys. Durch die Immigration nach dem zweiten Weltkrieg wurde Ska auch in der USA und Großbritannien bekannt. Die zweite „Welle“ kam Ende der 70er Jahre und wurde nach dem 2-Tone Records Label benannt. Mit dieser so genannten Wave erschienen die Gruppen wie z.B.

Madnessª, Bad Manners², und The Specials³. Diese Bands spielten englischen Ska der sehr vom Jamaika-nischen beeinflusst war, er wurde hauptsächlich von Skinheads und Rudeboys gehört.


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Mitte der 80er Jahre kam dann die Ära der dritten so genannten Wave. Dieser Ska ist wiederum von der 2-Tone Welle beeinflusst, aber im modernen Soundgewand. Der Ska wurde in dieser Zeit in den verschiedensten Geschwindigkeiten gespielt. Bekannte Bands aus der dritten Wave sind/waren The Busters, Skaos und The Toasters.

 

Oi!

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Durch „Cockney Rejects“ kam der Streetpunk bei den Skins zu den Namen Oi!. Dadurch wurde dem Oi! zur Beliebtheit bei den Skinheads geholfen. Einige traditionelle Skins fanden daran gefallen viele die den Geist von ’69 lebten waren darüber empört.

Loikaemieª, Oi-Melz² sowie Pöbel & Gesocks³ sind heute beliebte Oi!-Bands.


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Die Kleidung der Skins

Das Alphabet der Skinwear

Dies soll nur eine Übersicht über die Kleidung sein die heute zumeist getragen wird und was damals beliebt war. Denn im Skinheadkult ging es nie um Markensachen, es zählt nur das man mit Leib und Seele dabei ist.

Armbänder - beliebtes Schmuckstück in der Zeit der ursprünglichen Skinheads.

Astronauts - erstmals beliebte Marke von 11 Loch Boots, angeblich ging man damit wie auf dem Mond (deshalb der Name).

Blazer - waren oft mit Knöpfen in den Farben seiner Fußballmannschaft oder Aufnähern von Clubs beliebt.

Bomber Jacke - sehr beliebte Jacke, Olive-grün ist mit am beliebtesten, wobei schwarze (ironischerweise) bei Boneheads am beliebtesten sind, neu sehen sie smarter aus, werden aber meistens mit Aufnähern und Steckern zugedeckt.

 

Boots - oft wurden NCB Boots, Monkey Boots und Doc Martens getragen, am beliebtesten sind die Farben kirschrot und schwarz.

 

Donkey Jackets - Jacken die wasserabweisend sind und schön warm halten.

 


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