HFH Hamburg, Praktikum Werkstofftechnik, Fertigungslehre 29.03.2009 Studienzentrum Würzburg, Bernerstr. 8, Maschinenbaulabor,­ Ing. R. Doser Zugversuch Auf einer Zugprüfvorrichtung­ w
Unterweisung zum Schleifen eines Spiralbohrers Inhalt 1 Allgemeine Angaben 2 Bedingungsanalyse 2.1 Begründung für die Wahl der Unterweisungsmetho­de 2.2 Beschreibung des Auszubildend
Die Funktionsweise der 5 wichtigsten Fertigungsverfahre­n des Rapid Prototypings Technischer Bericht Inhalt Inhalt I 1.. Einleitung.. 1 2.. Allgemeine In
CFD ist die Abkürzung des
Englischen Begriffes, Computational fluid Dynamics. Die Deutsche Bezeichnung
lautet numerische Strömungsmechanik und befasst sich mit Strömungssimulationen
von Pumpen, Turbinen oder Fahrzeugen, die am Computer, ähnlich der
FEM-Simulation in der Mechanik, berechnet werden können.
An der HTWG-Konstanz wird das
Simulationsprogramm ANSYS CFX, als Studentenversion, verwendet.
Im Rahmen der Ergänzenden
Energietechnik Vorlesung wurde jedem Studenten eine eigene Pumpe zum Berechnen vorgelegt.
Die wichtigsten Daten der Pumpe wurden mit BladeGen generiert und als Datensatz
zur Verfügung gestellt. Desweiteren erhielt jeder Student ein Geometriemodell
der Schaufel welche als Simulationsvorlage diente.
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Zuerst sollen jedoch verschiedene Daten der Pumpe
(Außendurchmesser, Breite, Schaufelwinkel) von Hand berechnet werden und mit
den Angaben des BladeGen Datensatzes (Abb.1) verglichen werden.
Danach wird das Laufradmodell aus BladeGen in ANSYS
Workbench eingelesen und eine grobe Vernetzung mit wenigen Zellen durchgeführt.
Nach der Vernetzung wird die Geometrie mit ANSYS CFX gestartet und im
Pre-Processing die Grunddaten eingestellt.
Nach der Rechnung und dem anschließenden
Post-Processing, bei dem dass erreichen der gewünschten Förderhöhe und der
Geschwindigkeiten geprüft wird, wird das Netzt an ausgewählten Stellen
verfeinert und nochmals berechnet.
Sind beide Post-Processings abgeschlossen, werden
beide Rechnungen miteinander Verglichen und es soll beschrieben werden, welche
Schritte bei weiteren Simulationen notwendig wären.
Tabelle 1: Vergleich
gegebene zu errechneten Werten
Der Vergleich zeigt, dass die
Abweichung der Werte aus BladeGen, mit der Berechnung von Hand, teils mehr als
15% betragen. Beim Schaufelwinkel am Einlass zeigt sich der größte Fehler.
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Weitere Ungenauigkeiten
ergeben sich aus den diversen anderen Werten die aus Diagrammen abgelesen
werden, wie der Auslasswinkel, Epsilon oder km1 bzw. km2 sowie die Annahme der
Versperrungsfaktoren k1 und k2.
Zu Beginn der Netzerzeugung
wurden alle Flächen definiert (siehe Abb.2). Es empfiehlt sich sinnvolle
Namen für die Einzelnen Regionen zu wählen um im späteren Pre-Processing
schneller voran zu kommen. Beim späteren verfeinern des Netzes sollte ebenfalls
darauf geachtet werden dass die Regionen den gleichen Namen behalten.
Ist dies
der Fall kann das Netzt des ersten Pre-Processes gelöscht und dass neue
eingelesen werden. Dies spart Zeit da alle Einstellungen des Pre-Processings
beibehalten werden können und die Rechnung sofort gestartet werden kann.
Nachdem alle Flächen
definiert waren, wurde das grobe Netz erstellt. Da dass Netz nicht genau sein
muss wurde auf aufwendige Vernetzung verzichtet und lediglich zwei Face
Spacings eingesetzt. Ein Face Spacing bezog sich auf die Schaufel, dass zweite
auf alle übrigen Flächen. Beide Face Spacings wurden gleich groß, mit einer Constant
Edge Lenght von 10mm gewählt.
Tabelle 2 zeigt die Daten des
groben Netzes. Abbildung 3 zeigt das grobe Netz.
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Nachdem das grob vernetze
Schaufelmodell berechnet und Ausgewertet war, konnte das grobe Netz sinnvoll
verfeinert werden.
Hierfür wurden Plots des
Post-Processings zur Hilfe geholt.
Für die Auswertung des groben
Netzes von Bedeutung, ist der dimensionslose Wandabstand y+ (Kap. 7.3). Er
beschreibt die Grenzschicht der Strömung an der Schaufel und liegt bei der
groben Vernetzung zwischen 20 und 2000. Der Wert sollte jedoch direkt auf der
Schaufel ungefähr den Wert “1“ haben, um die Strömungsrandschicht richtig aufzulösen.
Aus diesem Grund, wurde auf der Schaufel ein Inflation-Layer mit 6 Schichten
erzeugt.
Da die Inflation-Layer am Ende der Schaufel sehr spitz zulaufen wurde
zusätzlich ein Edge-Spacing mit Line-Controll erzeugt, so dass am Ende der
Schaufel die Grenzschicht besser aufgelöst werden kann.
Des Weiteren wurde die Größe des Netzes über
Face-Spacing weiter verfeinert um näher an die gewünschten Daten aus BladeGen
heran zu kommen.
Tabb.3 zeigt die Daten des verfeinerten Netzes. In Abbildung
4 ist das grobe Netz mit Inflation-Layer und Edge-Spacing dargestellt.
Abb. 4: Feine Vernetzung, oben rechts Edge-Spacing mit Line-Controll über die
Schaufelbreite, unten rechts Inflation-Layer
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Zu Beginn des Pre-Processings
wurden alle Randbedingungen für die verschiedenen Regionen (Flächen)
eingestellt. Die wichtigsten Einstellung zu den jeweiligen Flächen sind im Folgenden
dargestellt.
In
den Domain Einstellungen wurde zunächst dem gesamten Strömungsraum eine
Rotationsbewegung mit der Drehzahl vorgegeben,
damit in der Berechnung auch die Fliehkräfte berücksichtigt werden.
Der
Referenzdruck auf den sich später die Drücke beziehen wurde auf 0 bar gesetzt.
Die Gleichung für die Wärmeübertragung wurde ausgeschalten. Als Turbulenzmodell
wird das SST-Modell gewählt, welches im Freistrahl mit dem k-e-Modell rechnet und in Wand nähe das k-w-Modell benutzt.
In der Solvereinstellung werden die Randbedingungen der
Rechnung sowie ein Monitoring für die Förderhöhe eingestellt.
Die
Randbedingungen beziehen sich auf die Iterationen (Rechenschritte), Konvergenz
der Residuumen (zu erreichende Genauigkeit der Simulation) und auf das
Diskretitierungsschema.