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Simulation Radialpumpe mit ANSYS CFX .doc

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Faculty
Engineering Sciences
Discipline
Mechanical Engineering
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HTWG Konstanz - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung
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Prof. Dr. Lohmberg
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CFD-Simulation Radialpumpe

mit ANSYS-CFX


Inhaltsverzeichnis:

1 Einleitung. 3

2 Aufgabenstellung. 4

3 Berechnung von Hand. 5

3.1 Berechnungen. 5

3.2 Vergleich der Werte. 7

4 Netz Erzeugung mit ANSYS Workbench. 8

4.1 Flächendefinition. 8

4.2 Netz Erzeugung grobes Netz. 8

4.3 Netz Erzeugung feines Netz. 9

5 Pre-Processing. 11

5.1 Randbedingungen. 11

5.2 Domaineinstellungen. 11

5.3 Solvereinstellungen. 12

6 Solver 13

6.1 Grobes Netz. 13

6.2 Feines Netz. 14

7 Post-Processing. 15

7.1 Geschwindigkeiten. 15

7.2 Druck. 17

7.3 Y-Plus. 18

7.4 Wirkungsgrad. 19

8 Weitere Schritte zur Verbesserung der Simulation. 20

 


1      Einleitung

CFD ist die Abkürzung des Englischen Begriffes, Computational fluid Dynamics. Die Deutsche Bezeichnung lautet numerische Strömungsmechanik und befasst sich mit Strömungssimulationen von Pumpen, Turbinen oder Fahrzeugen, die am Computer, ähnlich der FEM-Simulation in der Mechanik, berechnet werden können.

An der HTWG-Konstanz wird das Simulationsprogramm ANSYS CFX, als Studentenversion, verwendet.

Im Rahmen der Ergänzenden Energietechnik Vorlesung wurde jedem Studenten eine eigene Pumpe zum Berechnen vorgelegt. Die wichtigsten Daten der Pumpe wurden mit BladeGen generiert und als Datensatz zur Verfügung gestellt. Desweiteren erhielt jeder Student ein Geometriemodell der Schaufel welche als Simulationsvorlage diente.


 

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Zuerst sollen jedoch verschiedene Daten der Pumpe (Außendurchmesser, Breite, Schaufelwinkel) von Hand berechnet werden und mit den Angaben des BladeGen Datensatzes (Abb.1) verglichen werden.

Danach wird das Laufradmodell aus BladeGen in ANSYS Workbench eingelesen und eine grobe Vernetzung mit wenigen Zellen durchgeführt. Nach der Vernetzung wird die Geometrie mit ANSYS CFX gestartet und im Pre-Processing die Grunddaten eingestellt.

Nach der Rechnung und dem anschließenden Post-Processing, bei dem dass erreichen der gewünschten Förderhöhe und der Geschwindigkeiten geprüft wird, wird das Netzt an ausgewählten Stellen verfeinert und nochmals berechnet.

Sind beide Post-Processings abgeschlossen, werden beide Rechnungen miteinander Verglichen und es soll beschrieben werden, welche Schritte bei weiteren Simulationen notwendig wären.

Abb. 1: Daten der Pumpe aus BladeGen

3      Berechnung von Hand

3.1   Berechnungen

 

3.2   Vergleich der Werte

 

Gegebene Werte 

Errechnete Werte

Außendurchmesser D2 [mm]

284,4

276

Innendurchmesser D1m [mm]

72,63

81,5

Laufradbreite Auslass b2 [mm]

61,4

51

Laufradbreite Einlass b1 [mm]

-

153

Schaufelwinkel Auslass beta 2 [°]

15

18,26

Schaufelwinkel Einlass beta 1 [°]

31,93

44,27

Tabelle 1: Vergleich gegebene zu errechneten Werten

Der Vergleich zeigt, dass die Abweichung der Werte aus BladeGen, mit der Berechnung von Hand, teils mehr als 15% betragen. Beim Schaufelwinkel am Einlass zeigt sich der größte Fehler.

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Weitere Ungenauigkeiten ergeben sich aus den diversen anderen Werten die aus Diagrammen abgelesen werden, wie der Auslasswinkel, Epsilon oder km1 bzw. km2 sowie die Annahme der Versperrungsfaktoren k1 und k2.

4      Netz Erzeugung mit ANSYS Workbench

4.1   Flächendefinition

Zu Beginn der Netzerzeugung wurden alle Flächen definiert (siehe Abb.2). Es empfiehlt sich sinnvolle Namen für die Einzelnen Regionen zu wählen um im späteren Pre-Processing schneller voran zu kommen. Beim späteren verfeinern des Netzes sollte ebenfalls darauf geachtet werden dass die Regionen den gleichen Namen behalten.

Ist dies der Fall kann das Netzt des ersten Pre-Processes gelöscht und dass neue eingelesen werden. Dies spart Zeit da alle Einstellungen des Pre-Processings beibehalten werden können und die Rechnung sofort gestartet werden kann.

·         Blau: Outlet

·         Grün: Inlet

·         Türkis: Schaufel

·         Hellblau: Wand

·         Lila: Per1

·         Gelb: Per2

Abb. 2: Flächendefinition der Geometrie

4.2   Netz Erzeugung grobes Netz

Nachdem alle Flächen definiert waren, wurde das grobe Netz erstellt. Da dass Netz nicht genau sein muss wurde auf aufwendige Vernetzung verzichtet und lediglich zwei Face Spacings eingesetzt. Ein Face Spacing bezog sich auf die Schaufel, dass zweite auf alle übrigen Flächen. Beide Face Spacings wurden gleich groß, mit einer Constant Edge Lenght von 10mm gewählt.

Tabelle 2 zeigt die Daten des groben Netzes. Abbildung 3 zeigt das grobe Netz.

 

 

Abb. 3: Grobes Netz


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Mesh statistics feines Netz

 

Total number of nodes

20756

Total number of tetrahedra

103048

Total number of pyramids

0

Total number of prisms

0

Total number of elements

103048

Tabelle 2: Netz Statisitk Grobes Netz

4.3   Netz Erzeugung feines Netz

Nachdem das grob vernetze Schaufelmodell berechnet und Ausgewertet war, konnte das grobe Netz sinnvoll verfeinert werden.

Hierfür wurden Plots des Post-Processings zur Hilfe geholt.

Für die Auswertung des groben Netzes von Bedeutung, ist der dimensionslose Wandabstand y+ (Kap. 7.3). Er beschreibt die Grenzschicht der Strömung an der Schaufel und liegt bei der groben Vernetzung zwischen 20 und 2000. Der Wert sollte jedoch direkt auf der Schaufel ungefähr den Wert “1“ haben, um die Strömungsrandschicht richtig aufzulösen. Aus diesem Grund, wurde auf der Schaufel ein Inflation-Layer mit 6 Schichten erzeugt.

Da die Inflation-Layer am Ende der Schaufel sehr spitz zulaufen wurde zusätzlich ein Edge-Spacing mit Line-Controll erzeugt, so dass am Ende der Schaufel die Grenzschicht besser aufgelöst werden kann.

Des Weiteren wurde die Größe des Netzes über Face-Spacing weiter verfeinert um näher an die gewünschten Daten aus BladeGen heran zu kommen.

Tabb.3 zeigt die Daten des verfeinerten Netzes. In Abbildung 4 ist das grobe Netz mit Inflation-Layer und Edge-Spacing dargestellt.

 

 

 

Abb. 4: Feine Vernetzung, oben rechts Edge-Spacing mit Line-Controll über die Schaufelbreite, unten rechts Inflation-Layer


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Mesh statistics feines Netz

 

Total number of nodes

115560

Total number of tetrahedra

504393

Total number of pyramids

395

Total number of prisms

44381

Total number of elements

549169

Tabelle 3: Netz Statistik feines Netz

5      Pre-Processing

5.1   Randbedingungen

Zu Beginn des Pre-Processings wurden alle Randbedingungen für die verschiedenen Regionen (Flächen) eingestellt. Die wichtigsten Einstellung zu den jeweiligen Flächen sind im Folgenden dargestellt.

Region/Fläche

Option

Einstellung

Inlet

Boundary Type

Inlet

 

Frame Type

Stationary

 

Mass and Momentum

Option: Stat. Frame. Tot. Pressure (Totaldruck im Relativsystem)

 

 

Relative Pressure 1 [bar]

Schaufel

Boundary Type

Wall

 

Frame Type

Rotating

 

Wall Influence on Flow

Option: No Slip

Outlet

Boundary Type

Outlet

 

Frame Type

Stationary

 

Mass and Momentum

Option: Mass Flow Rate (Massenstrom)

 

 

Mass Flow Rate: 23,1481 kg/s

Per1

Boundary Type

Interface

Per2

Boundary Type

Interface

Wand

Boundary Type

Wall

 

Frame Type

Rotating

 

Wall Influence on Flow

Option: No Slip

Tabelle 4: Wichtigste Randbedingungen

5.2   Domaineinstellungen

In den Domain Einstellungen wurde zunächst dem gesamten Strömungsraum eine Rotationsbewegung mit der Drehzahl vorgegeben, damit in der Berechnung auch die Fliehkräfte berücksichtigt werden.

Der Referenzdruck auf den sich später die Drücke beziehen wurde auf 0 bar gesetzt. Die Gleichung für die Wärmeübertragung wurde ausgeschalten. Als Turbulenzmodell wird das SST-Modell gewählt, welches im Freistrahl mit dem k-e-Modell rechnet und in Wand nähe das k-w-Modell benutzt.

5.3   Solvereinstellungen

In der Solvereinstellung werden die Randbedingungen der Rechnung sowie ein Monitoring für die Förderhöhe eingestellt.

Die Randbedingungen beziehen sich auf die Iterationen (Rechenschritte), Konvergenz der Residuumen (zu erreichende Genauigkeit der Simulation) und auf das Diskretitierungsschema.


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