Heutige Grünflächen haben sich aus Auwiesen
gebildet (Großteil), also Trockengelegte gebiete. Oder auch aus Nasswiesen (in
Niedermooren). Urwiesen spielen nur eine geringe Rolle
15. Unterschiede für die Vegetation zwischen Mahd und Beweidung
Bei der Mahd wird sehr viel Stickstoff
entzogen, daher muss extra gedüngt werden. Bei der Beweidung erfolgt eine
natürliche Düngung.
Bei der Mahd verschwinden später blühende
Arten oft (denn es wird zu früh gemäht) . Mahd mit schweren Geräten führt zu
Bodenverdichtung. Insgesamt damit zur Reduktion auf sehr wenige Arten, die
schnell wachsen.
Beweidung – Unterschiede von Tierarten sind zu beachten
Ziege frisst ALLES – mit Wurzeln!
Pferd frisst sehr tief
Kuh frisst schonend, rupft die Gräser eher ab.
Trittbelastung kann ein Problem sein. Umgekehrt aber auch eine Chance für
Pionierpflanzen.
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17. Gefährdung von
Auwäldern
Eingriffe
schon seit etwa 1000 Jahren
Zuerst Rodung, Zunahme der Erosion
Durch Anlagerung kam es zu höheren Hochwässern, es bildeten sich Aulehme
Periodische Überschwemmungen fehlen heute,
keine dynamischen Prozesse mehr.
Abnahme der Wasserdynamik ist größtes Problem
- Standortvielfalt nimmt ab
- es gibt keine Retentionsräume mehr bei Hochwasser
Durch geänderte Fließgeschwindigkeiten, werden andere Korngrößen von
Sedimenten transportiert = mehr SCHLUF im Auwald
Forstwirtschaft ändert die natürliche Artenzusammensetzung
Grundwasserspiegel sinkt durch einschneiden der Flüsse ab.
Eindeichung ab
1900 – Schlickdüngung fällt weg, Au endgültig zerstört.
18.
Typen
von Auwäldern
WEICHE AU:
Au mit Schwarzerle – alnus glutinosa und Gem. Esche (fraxinus Excelsior)
in Monatner Stufe – mit Grauerle – alnus incana
in Hügelstufe: Salix alba – Populus alba
sehr dynamisch, heute reguliert..periodisch überschwemmt
Hartholz Auwälder – Stileicher – quercus robur
Hartholz Au ist an großen Flüssen – weniger oft überschwemmt, und nur kurz.
Übergang von Weichau zu Hartau sind Flatterulmen (ulmus laevis), insgesamt
wenig Bergahorn.
wenig Gefälle, viele Mäander
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FFH Richtlinien werden nicht erweitert, , neue EU Staaten wie Slowenien haben
strengere Regeln. Erweiterung in Ö müsste Neubeurteilung mit sich bringen – zu
viel Arbeit.
20. Wichtigste Gründe für das
Artensterben
1 Nutzungsänderungen
2 Aufgabe der Nutzung!
3 Sonderstandorte werden beseitigt
4 erst Bebauung
Gefährdete Art in der Stmk: Nymphaea candida = Seerose
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