Konzept der Jahrgangsstufe 10
Thema: Studienfahrt 2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten am Ende unseres Schuljahres eine Studienfahrt im
Zeitraum vom 20.06.2011-24.06.2011 durchführen. Dabei streben wir Italiens
Hauptstadt Rom mit 13 Personen (11 Schüler und Schülerinnen begleitet von der
Klassenlehrerin und einem Elternteil) an.
Rom liegt mit ca. 2,7 Millionen Einwohnern in der Region
Latium und an den Ufern des Flusses Tibets. Es ist außerordentlich reich an
bedeutenden Baudenkmälern und Museen und daher auch unser Ziel.
Der Schwerpunkt bei dieser Fahrt wird das Thema Antike sein.
Dafür hat sich jeder Schüler ein passendes Themenfeld bezüglich der Antike
ausgesucht. Das Leben in dieser Zeit soll in Form einer Hausarbeit deutlich zum
Vorschein kommen und der Klasse als Vorbereitung für das nächste Schuljahr
dienen.
Dieses historische Zeitalter hat der Menschheit viele gute,
aber auch schlechte Neuerungen beschert. In Griechenland gab es zum Beispiel
erste Anfänge der Demokratie. Noch heute ist die Menschheit von der Welt der
Götter und Mythen dieser Zeitepoche fasziniert. Doch was war die Antike für
eine Zeit? Wie lebten die Menschen und in welcher Art und Weise beeinflusste
sie die Weltgeschichte? Allerdings wird die Antike in Griechenland nur einen
kleineren Teil in dieser Arbeit darstellen. Viel mehr wird auf das Römische
Reich eingegangen.
Die 6 Themenfelder sind:
1Das
Colosseum – Geschichte, heutige Nutzung und Architektur
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3Die
Architektur in Rom
4
5Der
Trevibrunnen und die spanische Treppe
6
7Die
Kultur in der Antike
8
9Goethes
Italienreise
10
11Der
Petersdom in der Altstadt von Rom
12
Dabei wird für jedes Themenfeld mindestens einen halben Tag
eingeplant und jeweils pro Tag immer 2 Themenfelder.
Diese Studienfahrt beinhaltet die Fächer: Deutsch,
Geschichte, Kunst, Musik und Sport.
In diesen Fächern werden die 6 Themen in Form einer
Hausarbeit im jeweiligen Fach, dass dafür geeignet ist geschrieben. Als
Präsentation werden die 6 Themen von der Jahrgangsstufe 10 der ganzen Schule
gezeigt und zusammen mit den Lehrern ausgewertet.
Zur Finanzierung ist derzeit noch nicht sehr viel zu sagen,
da sich die Preise von Tag zu Tag ändern. Die Rechnung, welche bis jetzt fest
steht, die Proviant, Hin- und Rückflug, Unterkunft und Eintritt der Museen
beinhaltet, beträgt ca. 400 €.
Der Zeitraum 20.06.2011- 24.06.2011 ist die letzte Woche vor
den Zeugnissen. Am 20.06.2011 würden alle 12 Personen am Morgen losfliegen,
damit man nicht all zu spät in Rom ankommt.
Mithilfe des Busses geht es zur Unterkunft.
Anschließend wird am ersten Tag das erste Themenfeld
besichtigt – das Colosseum.
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ausgerichtet. Dazu gehörten Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen, Exikutionen und in
der ersten Zeit auch Schiffskämpfe. Diese wurde aber auf Grund der
Unterkellerung unmöglich. Die letzten Spiele, von denen es Überlieferungen
gibt, fanden 523 statt. Später lehnte das Christentum sie ab, aber auch für die
kleiner werdende Bevölkerung lohnte sich der Aufwand nicht mehr.
Am zweiten Tag werden die Themenfelder „Architektur in Rom“
und „Der Trevibrunnen und die spanische Treppe“ angestrebt.
Als Römische Architektur bezeichnet man die Baukunst der
Römer zur Zeit der römischen Republik und der Kaiserzeit. Die römische
Architektur begann im Jahr 500 v. Chr. bis zum Jahre 400 n. Chr.
Zweck war, die politisch-militärische Macht Roms zu
manifestieren
Die Römische Architektur umfasst die Architektur
der römischen Antike und auch die Architektur des gesamten Römischen Reiches
Im Verlauf ihrer Entwicklung integrierte sie verschiedene Einflüsse und
Stilmerkmale der altitalischen, etruskischen und griechischen Kunst. Gegen Ende
des 6. Jahrhunderts wurde sie als frühchristliche Kunst bezeichnet, wobei im
Zuge des Auflösungsprozesses des Römischen Reiches dessen einzelne Teile
unterschiedliche Entwicklungen nahmen, die prägenden Einflüsse Roms jedoch
weiterhin wirksam blieben und sich bis in die Neuzeit in der gesamteuropäischen
Kunstentwicklung geltend machten. Römische Kunst und Architektur lässt sich in
drei große Abschnitte einteilen:
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Durch Adaption insbesondere griechischer und hellenistischer
Stileinflüsse, die mit Eigenschöpfungen verschmolzen, bildete sich ein
spezifisch römischer Stil in den Bereichen Architektur, Bildhauerei, Malerei
und Mosaikkunst herraus.
Zweck war, die politisch-militärische Macht Roms zu manifestieren.
Hauptziel war der Profanbau.
Die individuelle Leistung des Künstlers trat gegenüber dem
Repräsentationscharakter des Kunstwerkes in den Hintergrund, nur wenige Namen
römischer Künstler sind überliefert.
Durch die zahlreichen Überreste römischer Bauten und nicht zuletzt durch die
Aufzeichnungen des
römischen Architekten Vitruv (De Architectura) aus dem 1.Jahrhundert v. Chr. lässt
sich ein klares Bild der römischen Architektur zeichnen, für deren Ausbildung
politisch-militärische (Vergrößerung
des Römischen Reiches) und repräsentative Gründe ausschlaggebend waren große
Bedeutung kam neben dem Sakralbau Ingenieurleistungen wie dem Bau von Straßen,
Brücken und Wasserleitungen, der Städteplanung und öffentlichen Bauten wie
Versammlungsgebäuden, Thermen und Theatern zu Baustil. Naturstein, Holz,
Platten aus Terrakotta und Fliesen waren seit Beginn der Republik die
wichtigsten Baumaterialien der Römer. Die Auswahl der Steine reichte vom
italienischen Kalktuff und Travertin bis zum schneeweißen Marmor aus
Griechenland und Kleinasien. Seit der Herrschaft Caesars wurde weißer Marmor
aus Luna (heute Luni, in der Nähe von Carrara) besonders bevorzugt.
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Anschließend werden die spanische Treppe und der
Trevibrunnen vorgestellt.
Eigentlich heißt die spanische Treppe in Rom „Scalinata di
Trinità dei Monti“. Der deutsche Name leitet sich von der „Piazza di Spagna“
ab, die am Fuß der Treppe liegt.
Zwischen der Kirche „Santa Tinità die Monti“ und der „Piazza
di Spagna“ befand sich zu Zeiten von Papst Innozens XIII im mittlerweile gut
bebauten Stadtgebiet ein wild bewachsener Hang. Der Papst verfügte, dass eine
Treppe gebaut werden solle.
Neben den Interessen des Papstes war es auch das Interesse
des französischen Königs, denn Ludwig XII hatte den Bau der Kirche auf dem Berg
finanziert. Mit der Treppe sollte ein feierlicher Aufstieg zur Kirche möglich
werden. Die Inschrift „OPUS AUTEM VARIO RERUM INTERVENTU“, also dem
Dazwischenkommen verschiedener Dinge weist auf den Konflikt zwischen Papst und
französischem König hin, der die Treppe zum französischen Denkmal machen
wollte. Der Sonnenkönig Ludwig XIV wollte die Treppe mit einem herrlichen
Reiterstandbild seiner selbst abschließen, was dem Papst sehr missfiel.
Der Vatikan konnte sich durchsetzen, die Treppe wurde im
italienischen Stil gebaut. Noch heute weisen Symbole an der Treppe auf den
Streit mit dem französischen Königshaus hin: Die Treppe ist mit Lilien und
Adlern, den Symbolen der französischen Könige bzw. des damaligen Papstes,
verziert.
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