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Rokoko - Baukunst und Malerei (Page 2).doc

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Human Science
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University, School
HTBLVA Villach
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1998
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History

Hochkulturen in Europa
Hochkulturen in Europa Erste Hochkultur in Europa entstand in Griechenland (Kreta) à Minoische Kultur (benannt nach König Minos) Entstanden im 3. Jahrtausend vor Christus Hochblüte der Minoische

Er wirkt praktisch als ein ganzes Ornament. Man kann tragende Teile nicht mehr von stützenden unterscheiden. Diese Prunkmöbel waren meist vergoldet.

Weitere neue Möbel waren:

·      Flacher Schreibtisch: Bureau Plat

·      Zylinder Büro:

·      Damenschreibtisch: Bunheur de Jour

·      Schreibkabinet: Schreibschrank transportabel

·      Toilettischchen: Poudreuse (Klappe aufmachbar)

·      Sminktisch:

Im Rokoko entstanden bequeme dem menschlichen Körper angepaßte Sitzmöbel. Die gepolsterten Sitzflächen sind etwas niedriger als die der Barockstühle. Die Füße sind wieder S-förmig geschweift. Die Übergänge von Fuß zu Zarge und Lehneneinfassung gehen wieder so fließend ineinander über, daß das Möbel wieder wie aus einem Stück wirkt.

Als Bezugsstoffe werden hauptsächlich helle Seidendamaststoffe mit sehr reichen Mustern verwendet.

Weitere beliebte Möbel waren das Sofa und das Chaiselongue (langer Stuhl). Er besteht im Prinzip aus einem Fauteuil mit einer angebauten, hockerartigen Verlängerung.

Sitzmöbel:

·      Bergére: Vollgepolsteter Ohrensessel.

·      Chaiselongue: Zwischenform aus Sitz- und Liegemöbel (Bergere+ Tabourette)

·      Veilleuse: Liegemöbel (asymmetrische Rückenlehne)

·      Duchesse: Fauteuil (Sitzfläche und Rückfläche gepolstert)

 

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Die großen Schränke verlieren im Rokokostil an Bedeutung. Diese Schränke unterscheiden sich von den Barockschränken durch bewegte Linienführung in den Türen und die karniesförmigen Schweifungen am Kranz. Als Füße wurden Kugelfüße mit Krallenbesatz oder Füße als Rocaille ausgebildet verwendet.

Der Bauernschrank wurde mit barockem Aufbau ausgeführt. Die Rokoko Einflüsse beschränken sich ausschließlich auf die gemalten Ornamente und die figürlichen Darstellungen.

DIE KONSTRUKTION

Die Konstruktionen mußten sich im Rokoko der Idee, das Möbel als ganze Einheit zu sehen, unterordnen und durften nicht gezeigt werden.

Bei Kommoden wurden die Schubladen mit einem Überschlag ausgeführt, damit man nur eine schmale Fuge zwischen den Laden sieht. Die Beschläge und Verzierungen gehen über alle Laden drüber. Das Möbel wirkt als eine Einheit. Die Verbindungen zwischen Füße und Zargen werden durch Schlitz- und Zapfenverbindungen zusammengesetzt, aber dann wieder geschickt durch ein Dekor verdeckt.

Meist wurde dies durch schräggestellte Funiere über Fuß und Zarge erreicht. Diese Furniere machten dann aber einen Bronzezierbeschlag an den Kanten der Füße notwendig, da sonst die Kanten am Fußende abbröckeln würden. Die meisten Rokokomöbel waren furniert, wobei Mahagoni und Nuß am häufigsten verwendet wurden.

Bei geschwungenen Flächen wurde das Furnier meist mit Hilfe von Sand und Gipsformen aufgeleimt.

 

DAS ORNAMENT

 

ROCAILLE

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·      Bei der deutschen Rocaille enden Blattformen in Ranken, wobei keine naturalistischen Formen angewendet wurden.

Die Ranken wirken eher wie erstarrte Wellen und zeigen Verwandtschaft mit dem Knorpelwerk der Spätrenaissance und des Frühbarock. Die Formen wurden total asymmetrisch angeordnet.

·      Die französische Rocaille erscheint bei flüchtiger Betrachtung symmetrisch, jedoch wenn man genauer hinsieht, merkt man daß die Asymmetrie konsequent durchgezogen wurde.

Das Ornament besteht aus flüssigen C- und S- Schwüngen, die dann eine flüssige Form ergeben.

ESPAGNOLETTE

Die Espagnolette besteht aus einer Frauen oder Männerbüste, manchmal auch aus Tierköpfen, aus denen Ornamente (Rocaille) herauswachsen. Dieses Ornament wurde meist bei Fußoberteilen angewendet.

DIE MALEREI DES ROKOKO

Im Rokoko beginnt sich das Malerische stark herauszubilden. Die Farbgestaltung wird zur Hauptsache und die Figurenbildung tritt in den Hintergrund. Ein weiteres Kennzeichen ist die Vorliebe zur Pastellkreide.

Vom Barock hergesehen merkt man einen Verlust an Körperlichkeit, die Figuren haben nicht mehr die Ausdruckskraft, jedoch aus dem 19. Jhdt. rückblickend bemerkt man, daß durch die Farbgebung in der Rokokomalerei bestimmte Stimmungen erzielt wurden.

 

EINIGE KÜNSTLER

 

Johann Baptist Zimmermann: Er erstellte die Fresken in den Festsälen der Nümphenburger Residenz.

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Tiepolo: Er erstellte das Deckenfresko in der Würzburger Residenz. Im Altarbild „Anbetung der Könige“ zeigt er den Überschwung an Licht und Farbe der in dieser Zeit so beliebt war. Für die Gruppierung der Figuren wählte er den Tiefenzug der Diagonale.

Thomas Gainsborogh: Er war ein bekannter Bildnismaler der gerne die vom ihm porträtierten vor romantischer Parklandschaft darstellte.

Jean-Honore Fragonard: er stellte die Unbeschwerde des höfischen Lebens dar. Heiterkeit und Festlichkeit bestimmen den Sinn des Rokoko. In seinen Bildern findet man die Bejahung des Diesseits in heiterer Unterhaltung, Tanz und Spiel.

Antoine Watteaus: Er stellte unmutige Szenen häufig in der dunklen Seite dar. Seine schönste Kostümfigur, der Gilles, ist im Grunde genommen eine bedauernswerte, tragische Gestalt.

Jean Baptiste Simeon Chardin: Er war ein Interpret des einfachen Lebens. Er stellt nicht die komödiantischen Figuren des höfischen Lebens, sondern die einfachen Menschen bei der Verrichtung ihrer Arbeiten dar. Seine Bemühungen um einfache Darstellungen führten ihn zum Stilleben, das in ruhigen Flächen auf die Leinwand brachte.

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