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Römische Geschichte .doc

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BRG Viktring Klagenfurt
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2003
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Römische Geschichte

753 – Rom schlüpft aus dem Ei.

Varro

Livius (römischer Schriftsteller) à schrieb über die frühe Geschichte Roms (Ab urbe coridita à seit der Gründung der Stadt)

Romulus und Remus:

Nach der Legende wurden die Stadtgründer Roms, Romulus und Remus, am Tiber zurückgelassen und von einer Wölfin aufgenommen, die sie großzog. Am 21. April feiern die Römer den Geburtstag ihrer Stadt, ein Fest, das früher Parilia genannt wurde und heute Natalis Romae heißt.

Eltern von Romulus und Remus: göttlicher Vater (Mars), Mutter Rhea Silvia (Tochter des Königs Numitor (Nachkomme des Äneas) von Alba Longa)

Bruder von Numitor war sehr machtgierig und stürzte Numitor vom König. Er wurde selber König (à Usurpator). Er setzte Romulus und Remus (die legitimen Nachfolger von Numinos) in der Wildnis aus. Die beiden gründeten Rom. Romulus baut Mauer um die Stadt, Remus macht sich lustig darüber und springt über die Mauer. Romulus ist wütend und bringt seinen Bruder um.

Romulus gilt als der erste König Roms à kleines Königreich

In der Sage nach folgten 7 Könige. Der 7. dieser Könige war Tarquinius Superbus à baut Gewaltherrschaft auf, reißt die ganze Macht an sich (Tyrann, Gewaltherrscher)

 

Schnitt in der römischen Geschichte: Superbus wird gestürzt

 

 

Archäologischer Befund deutet darauf hin, dass auf dem Boden von Rom bereits vor 1000 v. Chr. eine Siedlung entstanden ist.

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Bedeutung und Tragweite der römischen (antiken) Tradition

Einzigartigkeit der Gründungsgeschichte Roms wird von der Gegenwart (1. Jahrhundert v. Chr.) in die Vergangenheit proieziert.

Die Macht und Größe Roms ist eine logische Konsequenz aus den geschichtlichen Entwicklungen heraus.

Als Superbus vom Thron gestürzt wird, entsteht eine Republik (lat. Res publika à öffentliche Sache) (etwa um v. 500 Chr.). Es gab einen Aufstand der Oberschicht und es entstand eine Form der Aristokratie.

Die Entwicklung zur Tyrannis soll zunächst den Sturz des Königtums und die Aristokratische Machtübernahme rechtfertigen (510 v. Chr.).

Später wurde dieser Vorgang umstilisiert zur Gründung der Republik.

Zitat von Karl Christ: „Das politische und historische Selbstverständnis der Römer war geprägt durch das Trauma der Tyrannis.“

Wenn Rom in eine schwere Krise gerät, gibt es ein Amt, indem ein Mann für eingeschränkte Zeit (für ½ Jahr) alle Macht im Staat erhält.

Die Römischen Provinzen


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500 bis 264 v. Chr.: der kleine Stadtstaat Rom bringt Mittel- und Unteritalien in seine Herrschaft.

..

Die Probleme der Expansion/Zitate

 

Thesen (Rechtfertigungen) über die fortschreitende Ausdehnung des römischen Reiches:

-       Frieden (Römer bezeichnen sich selbst als Friedensbringer) à pax romana (= der römische Friede)

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-       Verteidigungskriege („sie wollten gar nicht größer werden, nur durch die Verteidigung ist das Reich gewachsen“) à bellum justum (= der gerechte Krieg)

-       Rom gerät in einen Teufelskreis, es expandiert, einschneidende wirtschaftliche und soziale Veränderungen können nur durch weiteres imperiales Wachstum gelöst werden (Rom war gezwungen zu expandieren um die Probleme im inneren lösen zu können, die durch die Expansion entstanden sind)

Gegenthese:

-       die Römer sind herrschsüchtig (Expansion erfolgt aus reiner Machtgier)

Welche einschneidenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen ergaben sich aus dieser Expansion?

soziale Veränderungen

-       Zunahme der Bevölkerung in den Städten (vor allem in Rom) à Staat musste Lebensmittel zur Versorgung der Stadtbevölkerung bereitstellen
viele Menschen vom Land ziehen in die Stadt (weil andere Länder und Gebiete, z.B. Afrika, Sizilien, Ägypten,.. billiger produzieren) à Proletarii (lat. proles = Nachkommen jener, die keine Steuerleistung für den Staat erbringen) Bauern mussten gemeinsam mit den Adeligen in den Krieg ziehen (weil es keine Berufssoldaten gab), verschuldeten sich, viele starben,.. das zwang viele Bauern in die Städte zu ziehen à Verarmung der ländlichen Bevölkerung

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Oliven, Gemüse, Wein,..) à Landwirtschaftliche Sonderkulturen; Italien konnte sich nicht mehr selber ernähren und war auf Importe der eroberten Gebiete abhängig

-       Sklavengesellschaft (durch die Kriege bedingt gab es Sklaverei à sie wurden als Arbeiter, Diener, Landarbeiter,.. eingesetzt); es gab viele Sklavenaufstände (Spartakus)

-       die Reichen wurden immer reicher, die Armen immer ärmer

-       durch die Expansion nimmt die Bedeutung des Handels immer mehr zu à Einführung des Münzgeldes (im Jahre 269 v.

Chr. begann Rom mit der Prägung von regulären Münzen à es gab professionelle Bankiers, Geldverleiher und Händler) à wirtschaftlich bedeutender Mittelstand entstand (keine politische Mitsprache)

-       Slogan für die Mächtigen: je mehr Krieg, desto mehr Geld

starke soziale Differenzierung

Rep. (500 bis 133 v. Chr.)

Die 2 wesentlichen Bevölkerungsgruppen:

-       Patrizier (Adelige à sehr patriarchalisch organisiert, hatten alle Rechte)

-       Plebejer (gemeines Volk à Handwerker, Kaufleute, freie Bauern und Händler, Bewohner der eroberten Gebiete)

Es gab ein Eheverbot der Patrizier mit den Plebejern.

Es entsteht ein Konflikt zwischen den Patriziern und den aufstrebenden Plebejern (die in der Wirtschaft und militärisch immer wichtiger wurden, mehr Selbstbewusstsein bekamen) à Ständekampf (die Plebejer forderten immer mehr Geld und Macht)

Ergebnis: Sie richteten eine plebejische Volksversammlung ein, an deren Spitze ein Volkstribun stand.

Aus dem Ständekampf heraus entstand ein Kompromiss:

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-       das Eheverbot wurde aufgehoben

-       die Verfassung wurde verändert (es entsteht Centurienversammlung à Plebejer haben auch ein Mitsprachrecht, aber auf Basis eines Timokratischen Prinzips)

Centurien à Hundertschaft

Centurienversammlung à Timokratisches Prinzip:

Reiter organisierten sich in 18 Centurien

1. Klasse à Schwerbewaffnete à 80 Centurien

2. Klasse à Leichtbewaffnete à 20 Centurien

3. Klasse à Spezialtruppen à 20 Centurien

4. Klasse à vermögenslose Bürger à 20 Centurien

5. Klasse à Bauern, mussten sich selber bewaffnen à 30 Centurien

Techniker (Spezialisten) à 2 Centurien

Spielleute à 2 Centurien

Jede Centurie hatte eine Stimme in der Centurienversammlung (z.B. Reiter hatten 18 Stimmen, 1. Klasse 80 Stimmen,..)

Zuerst stimmten die Reiter ab, dann die Schwerbewaffneten und die Leichtbewaffneten. Wenn es da schon eine absolute Mehrheit gab, durften die anderen gar nicht mehr abstimmen.

Reformen

à Rom musste vor seinem Untergang bewahrt werden

Reformen der Gracchen:

2 Brüder, stammten aus einem einflussreichen plebejischen Geschlecht, sie hatten beide ein Schicksal erlitten

Tiberius: wurde 133 v. Chr. erschlagen

Tribun aus der Volksversammlung wurde gewählt, er hatte Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in Rom.

Gaius: verübte 121 v. Chr. Selbstmord

 


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