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Roboter und Automaten .doc

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Technology
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University, School
HTL Villach
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1997
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Roboter

 

Geschichte

 

Zuerst muß man einmal eine Unterscheidung zwischen Automaten und Robotern treffen.

Ein Automat ist eigentlich nichts anderes als ein einfaches Gerät das einen genau definierten Arbeitsvorgang immer wiederholt. Wird dieser Arbeitsvorgang einmal nicht mehr benötigt, kann man diesen Automaten wegwerfen. Vergleichen kann man dies mit diesen vorzeitlichen Spielautomaten. Ist das Spiel nicht mehr interessant, kann man ihn auch nur mehr entsorgen.

Solche Automaten wurden in der Industrie eigentlich schon sehr früh eingesetzt. Vor allem in der Autoindustrie wurden sie zum Punktschweißen oder Lackieren verwendet.

1969 wurden schon 75% aller Schweißarbeiten bei General Motors von solchen Automaten ausgeführt.

War der spezielle Autotyp jedoch nicht mehr gefragt, so wurden 60 bis 70% dieser starren Schweißvorrichtungen verschrottet.

Frei programmierbare Automaten waren damals noch nicht möglich.

Die Entwicklung der Roboter begann erst nach der Miniaturisierung der Computerbauteile. Vorher wäre wohl nur ein Roboter in der Größe eines Wohnzimmers möglich gewesen.

Einer der ersten Roboter war SHAKEY, er wurde in den späten 60Jahren an der Standford Research Instituts in den USA entwickelt.

SHAKEY konnte Bausteine übereinanderstapeln. Als Sensor diente ihm eine ein eingebauteFernsehkamera.

 

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Die Pumas markierten eigentlich das Zeitalter der modernen Roboter.

Technische Weiterentwicklungen gab es vor allem im Bereich der Sensorik, und Wartung.

Moderne Schweißroboter z.B. erkennen selbst welcher Fahrzeugtyp gerade vor ihnen steht, Sie tauschen selbständig das Werkzeug, und wenn nötig schleifen sie das Werkzeug auch nach.

Aufbau eines Roboters

 

Von Robotern gibt es unzählige Varianten. Ich will mich hier nur speziell mit den Aufbau eines Industrieroboters beschäftigen.

Ein solcher ist einmal grundsätzlich nicht mobil, also stationär, angebracht.

Dafür benötigt man ein Portal oder ein Gestell.

Der Vorteil eines Portales ist natürlich die höhere Bewegungsfreiheit des Roboters, sein Arbeitsbereich ist also um einiges größer, da er sich auf einer Linie bewegen kann.

Noch größeren Arbeitsplatz bietet ein Kreuzportal, bei dem der Roboter sich frei in 2 Richtungen bewegen kann.

Dieser Platz kann z.B zum abstellen von Paletten, Werkzeugen oder fertig bearbeiteten Werkstücken dienen. Portale sind auch Vorteilhafter, da sich der Roboter aus fast allen Richtungen beschicken läßt, d.h das Werkstück kann aus allen Richtungen kommen.

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Der Roboter kann auch an Säulen, Auslegern oder auf einem Fahrgestell angebracht werden.

Als nächstes hat jeder Roboter mindestens ein Führungsgetriebe, also einen Arm.

Hier gibt es fast für jeden Einsatzbereich verschiedene Varianten.

Am häufigsten wird wohl der Drehgelenkarm benötigt., da er für die meisten Anwendungen genügend Bewegungsfreiheit bietet.

Noch mehr Bewegungsfreiheit bietet der sogenannte Rüsselarm. Hierbei hat der Elefantenrüssel als Vorbild gedient. Ist es z.B nötig beim Lackieren Hohlräume von innen auszuspritzen ist ein Rüsselarm unentbehrlich.

Wird eine geradlinige Bewegung kann man normalerweise auch mit mehreren Dreharmen ausführen, doch wenn eine exakte Gerade gefordert ist muß man einen Lineararm verwenden oder wenn der Platz sehr beschränkt ist verwendet man einen Teleskoparm.

In der Montage von Kleinteilen ist vor allem Geschwindigkeit gefragt, deshalb werden hier Pendelarme verwendet. Der Arm ist mit einer nach allen Seiten drehbaren Aufhängung im Schwerpunkt an einem Gestell angebracht.

Die Pendelachse erreicht eine Beschleunigung von 760°/s², das entspricht einer Bahnbeschleunigung von 10m/s² am Effektor.

 

 

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Es ist sehr wichtig, daß man für jedes Werkstück den richtigen Greifer verwendet.

Je nach Art des Werkstückes gibt es verschieden Prinzipien von Greifern.

Soll das Werkstück geschont werden wird man z.B. keinen Greifer verwenden der das Werkstück einklemmt, sondern es umschließt. Für Metalle eignen sich auch Greifer die das Werkstück im Magnetfeld halten. Der Vorteil hier ist, daß das loslassen und einhalten sehr schnell durch einfaches aktivieren bzw. deaktivieren des Magnetfeldes funktioniert.

Kommen wir zur Steuerung des Roboters.

Es gibt 3 Arten der Steuerung.

Die Punkt zu Punkt Steuerung, wobei man hier synchron oder asynchron Steuern kann.

Die Bahnsteuerung, und die Multipunktsteuerung.

Bei der Punktsteuerung fährt der Roboter, wie der Name schon sagt von seinem Ausgangspunkt zum Zielpunkt. Der Nachteil ist, daß der Programmierer keinen Einfluß auf die Bahn hat. Es gibt hier zwei Methoden: Bei der asynchronen fährt jeder Motor mit maximaler Geschwindigkeit auf seine Endstellung zu, also so wie die Robotersteuerung bei uns in der 3 Klasse, die Bahn die der Roboter dabei abfährt ist kaum einzuschätzen

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Die nächst Möglichkeit ist die Bahnsteuerung

Bei der Bahnsteuerung ist nicht nur der Zielpunkt festgelegt, sondern auch der Weg den der Effektor dabei nehmen soll. So ist es möglich Arbeit auf diesem Weg zu verrichten wie z.B Kleben, Bahnschweißen oder entgraten.

Bei der Programmierung werden nur die Stützpunkte der Bahn vorgegeben, die notwendigen Zwischenpunkte werden dann von der Steuerung interpoliert. Diese Art der Steuerung ist aber viel langsamer als PTP.

Die Multipunktsteuerung ist eigentlich eine Punktsteuerung. Es werden nur sehr viele Punkte gespeichert und dann angefahren. Die Punkte werden jedoch nicht exakt angefahren, sondern während der Fahrt wird schon der nächste Punkt geladen und angefahren.

Also z.B wenn der Roboterarm gerade den Punkt2 anfährt wird Punkt 3 geladen und angefahren. Dadurch tritt der Effekt des Überschleifens der Position ein. Vorteil dieser Methode ist eine gleichmäßige Bewegung, Zeitersparnis und die Schonung der Motoren da diese nicht andauernd abrupt anhalten müssen. Multipunktsteuerungen werden dort angewendet wo eine exakte Beschreibung der Bahn nicht möglich ist.

Z.B beim Spritzlackieren, Beschichten oder Ausschäumen. Die Bewegugnsfolge muß dem Roboter dabei mittels Teach in vorgeführt werden.

 

Roboter im Industriebereich

 

In der Industrie lassen sich Roboter sehr vielseitig einsetzen.

Hauptsächlich aber zum Montieren, Schweißen, Beschichten, Kleben, Schleifen , Messen,


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