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Rhetorische Stilmittel Lyrik .doc

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Human Science
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German
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Hannover
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2012 Gymnasiallehrerin
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Sachtextanalyse: Demokratiealarm – Süddeutsche Zeitung von Heribert Prantl
Eigene Musterlösung - Sachtextanalyse Demokratiealarm – Süddeutsche Zeitung von Heribert Prantl 5.10.2008 Der Artikel -Demokratiealarm- wurde von Heribert Prantl verfasst und erschien in der Südde


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Einführung in die germanistische Sprachwissenschaft­ : · Semiotik (Lehre von den Zeichen àallen Zeichen, nicht nur Sprache) LINGUISTIK ( = Teilgebiet der Semiotik) è Verwedung von sprachlichen

Selbsterklärende Übersicht: Rhetorische Stilmittel – Schwerpunkt Lyrik

Fachbegriff

Bedeutung/Wirkung

Beispiele

Reim

- Reimformen

 

 

 

 

 

 

- Strophenformen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Metrum

 

-          Jambus

-          Trochäus

-          Anapäst

-          Daktylus

 

 

 

 

 

Klangfiguren

Lautmalerei

 

Alliteration

 

 

Wort-, Satz- und Gedankenfiguren

 

Neologismus

 

 

Vergleich, bildlicher

Ausdruck

 

 

 

Metapher

 

 

 

 

 

 

Personifikation

 

 

 

Allegorie

 

Pars pro toto

 

Symbol

 

 

 

Synästhesie

 

 

Apostrophe

 

 

Inversion

 

 

 

Wiederholung

 

Akkumulation

 

 

Parallelismus

 

 

Anapher

 

 

Epipher

 

Zwillingsformel

 

Antithese

 

 

Chiasmus

 

 

 

Paradox

 

 

Enjambement

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Versmaß: systematische Anordnung betonter und unbetonter Silben/Wirkung

-          u b frisch, belebt

-          b u schwer

-          u u b marschähnlich

-          b u u tänzerisch

 

Kombinationsmuster

z.B. Alexandriner, Hexameter, Blankvers

 

 

Klangeffekte durch Kombination von Lauten

Form der Lautmalerei:

Wiederholung des Anfangslautes

 

 

 

 

Wortneuschöpfung, neue Wortzu-

sammensetzungen

 

 

 

 

 

 

Bildhafter Vergleich ohne „wie“; Verknüpfung sprachlich getrennter Bereiche

-          mit passendem Kontext

-          mit konträrem Kontext

-          mit rätselhaftem bzw.ohne Kontext

 

Vermenschlichung

 

 

 

Sinnbild, einzelne Attribute sind von übertragbarer Bedeutung

 

 

Sinnbild: Gegenstand, der bekanntermaßen für einen abstrakten Sachverhalt steht

 

Verbindung unterschiedlicher Sinneseindrücke

 

Direkte, betonte Anrede oder Ausruf

 

Satzumstellung, Veränderung des grammatischen Regelfalls

 

 

 

 

Reihung von Begriffen mit ähnlicher Bedeutung

 

Wiederholung gleichartiger Satzteile

 

Wiederholung am Versanfang

 

 

Wiederholung am Versende

 

 

Doppelung eines Ausdrucks

 

Entgegenstellung von Gedanken und Begriffen

 

Überkreuzstellung, „chi“ bezeichnet den griechischen Buchstaben „x“

 

 

 

 

 

Zeilensprung: Satzteil geht über das Versende hinaus und springt in die folgende Zeile

-          Anfangsreim, Binnenreim, Endreim, identischer Reim

 

-          Paarreim aa bb cc

-          Kreuzreim abab

-          Schweifreim aabccb

-          Umarmender Reim abba

-          Kehrreim/Refrain

 

-          Liedstrophe (zu 4 Versen, Paar- oder Kreuzreim oder

-          ungereimt)

-          Sonett (2 Quartette und 2 Terzette abba bccb cdd cdd)

-          Ghasele (arab.: Gespinst; Zweizeiler mit identischem Reim, Pause in jeder Zeile, aa ba ca da ea..)

 

 

 

 

-          Ich wollt´ ich wär ein Huhn

-          Backe, backe, Kuchen

-          Rosen begrüßen dich bald noch (Goethe)

-          Pfingsten, das liebliche Fest war gekommen(Goethe)

 

 

 

 

 

 

Der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel

Der Kapfel, der gelbrote Apfel

 

Kleine Kinder können keine Kirschkerne knacken.

 

 

 

 

Nebelspinne; juliblau; sonnenseiden; Wiesenschaum

 

 

Nacht ist wie ein stilles Meer (Eichendorff)

jemanden mit Samthandschuhen anfassen

 

 

 

-          Zahn der Zeit; Flussarm; Licht der Wahrheit;

Frühling lässt sein blaues Band/ wieder flattern

durch die Lüfte (Mörike)

-          das Dorf liegt aufgebahrt (Zech)

-          du uns entwachsener Herzraum (für Musik, Rilke);

Verlorenes Ich, zersprengt von Stratosphären (Benn)

 

 

Die Nacht schwingt ihre Fahn´ (Gryphius)

Es war, als hätt der Himmel/die Erde still geküsst (Eichendorff)

 

Amor mit Flügeln, Binde, Pfeil und Bogen = Liebe: geht über Grenzen, ist blind/zufällig in ihrer Auswahl, trifft und schmerzt

 

Taube = Frieden, Herz = Liebe

 

 

Ein Ton von krankem Violett (Heym);

Die Geigen schimmern einen Regenbogen (Benn)

 

Du schönste Wunderblume süßer Frauen!

 

 

Und aus den Wiesen steige/ der weiße Nebel wunderbar.

(Claudius);

Aufflattern weiße Vögel am Nachtsaum (Trakl)

 

 

 

 

Und es wallet und brauset und zischt.(Schiller)

 

 

Es ist Unsinn/ sagt die Vernunft/ Es ist was es ist/sagt die Liebe (Fried)

 

Er hat den Knaben wohl in dem Arm,

er fasst ihn sicher, er hält ihn warm. (Goethe)

 

Doch alle Lust will Ewigkeit,

will tiefe, tiefe Ewigkeit.

 

Mit Lust und Liebe; ganz und gar

 

Der Schultern warmer Schnee/Wird werden kalter Sand. (Hofmannswaldau)

 

Die Kunst ist lang/ und kurz ist unser Leben (Goethe)

 

 

 

Und Stille hört man langsam tröpfeln (Heym);

Als ich zum ersten Male starb (Kaleko)

 

 

Leise wie die Gondeln auf den klaren

Morgenleuchtenden Kanälen fahren (Hesse)


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